Man ist heute schnell einmal Opfer. Vor allem die SP produziert gerne Opfer. Man kann dann etwas fordern, Geld in der Regel, und man kann sich als Helfer profilieren und sich damit den Lebensunterhalt verdienen. Es gibt Opfer der Krise, Opfer der Arbeitslosigkeit, Opfer patriarchalischer Strukturen, Opfer sexistischer Bemerkungen, Opfer kapitalistischer Strukturen, Mobbing-Opfer, Opfer unserer Leistungsgesellschaft, und so weiter. Das Wort hat irgendwie seinen Schrecken verloren und ist selber in manchen Fällen schon so etwas wie ein Witz.
Daniela Niederberger auf Weltwoche online, 13.07.2010
Donnerstag, 28. April 2011
Heute sind alle Opfer
Donnerstag, 30. April 2009
Berlusconis Kandidatinnen für die Europawahl
Drei junge Schönheiten - eine ehemalige TV-Ansagerin und Teilnehmerin mehrerer Miss-Italia-Wettbewerbe, eine Sängerin und eine Fernsehschauspielerin, allesamt unter 30
"Schamlose Luder im Dienst der Macht", entrüstete sich Lario [seine Frau] in einer E-Mail an die italienische Nachrichtenagentur Ansa...
"Die freche und von der Macht gewollte Betonung der weiblichen Kurven und der damit einhergehende Mangel an Respekt ist eine Beleidigung aller Frauen", vor allem derjenigen, die schon immer an der politischen Front für die Gleichstellung kämpften. Signora Berlusconi ist mit ihrer Kritik nicht alleine.
Fotos des ehemaligen Nacktmodells und heutiger Gleichstellungsministerin Mara Carfagna... (ntv)
Berlusconi präsentiert vornehmlich junge und attraktive Damen für die Wahl. Eine geschickte Vorgehensweise: Dem Druck im Volk nach Frauenquoten und Generationenwechsel, kann selbst er sich nicht entziehen, also wird er selbst aktiv. Das Volk lässt sich manipulieren, bzw. beruhigen mit den profillosen Damen, die sofort auch Platz für andere Parteivertreter machen würden. So sichert sich Berlusconi die Macht über seine Ära hinaus.
Mittlerweile sind aber zwei der drei Damen schon wieder keine Kandidatinnen mehr für die Europawahl :-(
Montag, 30. März 2009
SP-Lesbe Mauch Stapi
Mit einer Stimmbeteiligung von unter 35 % demonstrierten die Zürcher Wahlbürger und –bürgerinnen, dass ihnen weder an Corine Mauch noch an Katrin Martelli etwas gefiel.
Nur “Le Temps” wagte es, die lesbische Seite der neuen Stadtpräsidentin zum Thema zu machen. Wer ihre Freundin sieht, die auch aus dem städtischen Staatsdienst stammt, weiss, wer der Mann in dieser Familie ist. Den Versuch, mich als sexistisch hinzustellen, muss ich sofort abwehren. Es darf uns jedoch beschäftigen, dass in einer Zeit, wo die Schweizer Familien nahezu aussterben, mit der Wahl einer Lesbe auf Zürichs Thron auch in dieser Hinsicht ein Zeichen gesetzt wird.
Für Zürich wird die linke Apparatschik Mauch wenig Gutes bringen: mehr Sozialmissbrauch, mehr Gewalt, mehr Arbeitslosigkeit, höhere Steuern und einen Rückgang der Standortqualität. In der SP der beste Leistungsausweis für einen Bundesratssitz.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
CH-Fundamentalisten EVP