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Donnerstag, 3. Februar 2011

SRG SRF

durch Zwangsgebühren finanzierter Staatsrundfunk - Monopol - beisst nicht in die Hand die ihn füttert
unabhängig? kritischer Journalismus?

Helmut Hubacher forderte von der SRG, dass sie lediglich eine Infrastruktur zur Verfügung stellt.
Die Feststellung löste in der neuen SRG-Führung offenbar allergische Reaktionen aus, aber Hubacher sieht es richtig: Der staatliche Rundfunk ist kein Zensursystem, das aus allen politischen Äusserungen die den SRG-Journalisten genehmen herausfiltert. Stattdessen hat die SRG die einmalige Gelegenheit, eine Plattform zu bieten für den echten Streit ums beste Argument.

Roger Köppel in der WeWo3.11, Seite 5.

Mittwoch, 26. Mai 2010

de Weck: kein Manager

Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die derart wenig Ahnung von Zahlen hat wie Roger de Weck. Präziser gesagt: Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die sich derart wenig für Zahlen interessiert.

De Weck hasste schon zu unserer gemeinsamen Zeit die Zahlen, weil Zahlen das Kriterium für Erfolg oder Misserfolg sind. Wenn Zahlen eine klare Sprache sprachen, rannte er davon oder beschönigte die Fakten. Er liebte stattdessen Ideen und grosse Würfe, die nicht messbar sind. Er liebte Fantasien. Man kann es etwas bösartig sagen: Der glühende EU-Anhänger lebte schon damals den Stil Griechenlands.
Kurt W. Zimmermann in der WeWo20.10, Seite 11.
Meine Prognose: de Weck
  • wird es nicht lassen können, seine persönliche Meinung, z.B. über den EU-Beitritt der Schweiz vermehrt der öffentlichen Meinungsbildung aufzunötigen.
  • wird Quotenmisserfolge feiern, da er - zwar löblicherweise, jedoch weltfremd (links) - davon ausgeht, dass das Publikum Diskurs und Information seichter Unterhaltung vorzieht.
  • wird die Forderungen nach Prämienerhöhungen nicht beseitigen. Er wird das Budget des Schweizer Fernsehen überstrapazieren - ausser er verzichtet auf einige teure Sportübertragungen und erntet dafür den Unmut des oben beschriebenen Publikums.
  • wird die Arena weiter zu einem Kuschelverein verkommen lassen.
  • wird mit seiner distanzierten (arroganten) Art nicht die Gunst sämtlicher Mitarbeiter gewinnen.

Montag, 21. Dezember 2009

überteuerte Billag

Weltrekordniveau erreicht [beim Schweizer Fernsehen] leider nur gerade die Höhe der Zwangsgebühr.
Silvio Borner in der WW51.09, Seite 25.

Dienstag, 3. März 2009

CH: 2. teuerste TV-Gebühren Europas

Wenn die Dänen nicht wären, dann wären wir vorn. 462 Franken kosten unsere Radio- und TV-Gebühren, der zweithöchste Wert Europas. Wir zahlen dreimal so viel wie in Italien, doppelt so viel wie in England und immer noch 140 Franken mehr als in Deutschland und Österreich.
Kurt W. Zimmermann in der WW09.09, Seite 29.

Freitag, 18. Januar 2008

Blocher im Dunkeln

Natürlich ist dies lediglich wörtlich zu nehmen - und nicht sinnbildlich auf seine politischen Vorstellungen zu beziehen - zumindest nicht auf alle. In der Arena, wie auch während der Albisgüetli-Rede, wurde es dunkel. Entweder waren dies technische Probleme oder das Sicherheitsdispositiv ist stossend unsicher, so dass - naheliegenderweise - linke Spitzbuben zu nahe an Blocher ran können. Die "Rauchattake" im Albisgüetli würde Zweiteres nahe nahe legen. Inzwischen weiss man, dass "jemand" eine Rauchpetarde in die Blüftungsanlage geworfen hat.

Nach der kindischen und trotzigen Ankündigung der SVP nur unter gewissen Bedingungen an der Arena teilzunehmen, verhielten sich die anderen Parteien heute tatsächlich so: Sie blieben der Arena fern. Sie fürchten das Schwergewicht Blocher und sind dem Diskurs mit ihm nicht gewachsen. Weiter sind sie enttäuscht über das mediale Desinteresse an ihnen in Folge ihrer inhaltlichen Leere.

Lustig war noch, dass die Arena (ca. 16 Uhr) zwar vor der Albisgüetli-Rede (ca. 19Uhr) aufgezeichnet wurde, jedoch erst danach (ca. 22 Uhr) ausgestrahlt wurde. Man erkennt so einige Ansätze in den Arena-Aussagen Blochers, welche er schon gut für die Albisgüetli-Rede einstudiert hat :-). Jetzt hören wir aber vier Wochen lang nichts mehr von Blocher. Er geht in die Ferien nach Chile.

Und noch eine Frage für Fari und die ZPF: Welches Lied spielte die Blasmusik wohl unmittelbar nach Blochers Rede? Das freut Dich sicher :-P

Montag, 17. Dezember 2007

Freitag, 14. Dezember 2007

TV-Quoten-Rekord auf SFDRS

Die rund 100minütige Sendung aus dem Nationalrats-Saal am Morgen hatte gemäss Telecontrol einen Marktanteil von durchschnittlich 88 Prozent. Das ist ein historischer Rekord in der Geschichte des Fernsehens in der Schweiz. Noch nie, seit Marktanteile gemessen werden, hatte eine Fernsehsendung einen so hohen Marktanteil wie die Bundesratswahl von gestern. In absoluten Zahlen waren es 528 000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Kurz nach 8 Uhr, als Eveline Widmer-Schlumpf Annahme der Wahl erklärte, waren es fast 800 000.
Ueli Haldimann im Chefredaktor-Blog.
Ich kann da nur gratulieren. Das Schweizer Fernsehen ist ihrer Pflicht hervorragend nachgekommen: Die Bundesratswahlen sind sehr spannend, v.a. wenn es solche Verzögerungen gibt. Um meiner Abneigung gegenüber Fussball auch hier noch ein Ohr zu verleihen: Fussball bringt sowas niemals hin.

SVP nicht mehr in der Arena?


Künftig sind wir nicht mehr eine von vier Regierungsparteien, sondern es gibt in diesem Land Regierung auf der einen und Opposition auf der anderen Seite.
Gregor Rutz, Generalsekretär SVP

Die SVP verlangt, dass den Regierungsparteien in Zukunft eine ebenso grosse Anzahl SVP-Vertreter gegenüberstehen. „Künftig werden wir nur noch an Sendungen teilnehmen, in welchen sich Opposition und Regierung 1:1 gegenüberstehen“, schreibt Rutz.

Eine echte Diskussion über die brennenden Fragen, die das Land beschäftigen, kann nur stattfinden, wenn alle politischen Lager teilnehmen.
Das schliesst der Vorschlag von Rutz ja gar nicht aus.
Schon in der Vergangenheit ist es vereinzelt vorgekommen, dass auf der einen Seite nur SVP-Vertreter standen und auf der andern die andern Parteien. Zum Beispiel bei den Abstimmungsarenas zu Schengen/Dublin oder zur Personenfreizügigkeit.
Wo ist also das Problem?
Wir können nicht grundsätzlich einer Partei die Hälfte der Diskussionsplätze und der Redezeit zur Verfügung stellen, während alle andern Parteien sich die andere Hälfte teilen müssen.
Das Denken in Parteien ist vorbei. Eine grosse Partei ist nicht mehr akzeptabel in der Regierung vertreten. Es ist die Zeit, in der im Schema Regierung-Opposition gedacht wird. Mit ihrer Haltung missachten sie die mitte-links-Entscheidung, die SVP in Zukunft nicht mehr als Regierungspartei zu akzeptieren.

Dienstag, 13. November 2007

"Das schwarze Schaf" - Die Sendung

Stunt Hero ist ja vorbei. An seine Stellung trat "Chor auf Bewährung", welche man ruhig als die Serie zum Schäfchenplakat der SVP sehen darf: Kriminelle Ausländer (oder zumindest Mitberüger mit SEHR grossem Integrationspotential - wie es heute politisch korrekt heissen könnte), welche auch noch jung sind (bereits volljährig?).

Jung ist wegen der von den linken "Intellektuellen" mit der Nazi-"Sippenhaft" verglichenen Möglichkeit relevant, schwerstraffällige "junge Erwachsene" (oder wie man diesen Trash bezeichnen soll) und ihre Familien ausschaffen zu können. Dies, weil die Eltern ihren Pflichten (Aufsicht, Verantwortung, Erziehung) oft nicht nachkommen und daher direkt für die Taten ihrer Kinder verantwortlich sind und folglich als gewaltfördernde Subjekte in der Schweiz nicht erwünscht sind.


Die Sendung ist empfehlenswert, weil sie das Potential hat, einen Einblick in die "neue Generation der Schweizer" zu ermöglichen. Damit die Sozis mal sehen, was uns die linke Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte eingebrockt hat.

Dienstag, 6. November 2007

Stunthero: fertig schluss

Stunthero hat schlecht begonnen und auch schlecht aufgehört. Folge 4, militärischer Häuserkampf mit dem Pz Gren Bat 28 war der Höhepunkt. Vielleicht auch noch Folge 6. Doch sonst hat mich die Sendung auch nicht wirklich überzeugt.

Das schlimmste war der Sieger heute: Rini Lleshaj, ts! Das soll mal einer aussprechen. Kickboxender Secondo, gebrochenes deutsch, kein Englisch, eine miserable Wahl. Dieser Meinung bin nicht nur ich:

Dienstag, 9. Oktober 2007

Heute nicht verpassen: Stunt Hero, Folge 4!

Heute ist also der grosse Tag: Die vierte Folge von Stunt Hero wird ausgestrahlt:
Heute, Dienstag, 9. Oktober 2007, 19:55 bis 20:30 Uhr auf SF2. Also unbedingt reinschauen!


Hier noch eine andere Vorschau und ein amateurhafter Mitschnitt der Szene. 25 Freiwillige des Pz Gren Bat 28 wurden eine ganze Woche zur Verfügung SF DRS abdetachiert. Das war die beste Woche im Militär, die ich je hatte :-D!


Highlights:
  • Pyrotechniker von Terminator
  • amerikanisches Stunt-Team von K-Stunts
  • das neue leichte Maschinengewehr (LMG), welches neu bei den Pz Grens eingeführt wird. Und natürlich...
  • Oberstleutnant Pellegatta, oberster Chef Häuser- und Ortskampf (HOK) der Schweizer Armee.

Die Szene:


Nach etwas Training im HOK, durchliefen alle Kandidaten eine Szene: Ein Konvoi (Eagle, 8x8 Piranha, Duro, 8x8 Piranha) durchfährt einen UNO-Checkpoint und gerät dabei unter Beschuss einer Panzerfaust (PzF). Der Kandidat flieht aus dem Duro, überwältigt einen Soldaten, säubert mit dem LMG den Duro.

Dann dreht er sich um und erschiesst zwei Leute, welche von hinten aus dem Piranha herbeistürmen. Der rechts vom Piranha bin ich! Ich sterbe wahrscheinlich zuerst. Man hört mich ev. sogar noch die Truppe herumkommandieren (Gruppenführer-Stv :-).
Dann als rechts neben dem Piranha ein Auto explodiert, sieht man ev. noch meine Leiche auf dem Boden liegen :-D.

Der Kandidat stürmt dann in Deckung in einen Hauseingang. Gerät unter Beschuss eines Scharfschützen (ironischerweise hat dieser die Kurzversion des Stgw) und stürmt dann mit einer Pistole nach vorne auf die Soldaten des UNO-Checkpoints. Dort kommt ihm ein Leo entgegen, er zieht sich zurück und springt über eine Absperrung, welche dann explodiert.

So, das wäre also die Szene, doch visualisiert macht sie sicher noch mehr Spass...
Also, heute Abend, 19:55 Uhr auf SF2!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

1. Ankündigung: Stunt Hero, Folge 4

Heute - also gestern - lief die dritte Folge von Stunt Hero: Auto-Stunts. Die Folgen werden immer besser! Nach einem miserablen Start folgt das nächste mal wohl der vorübergehende Höhepunkt: Häuser- und Ortskampf (HOK) mit einem Detachement des Pz Gren Bat 28 - mit mir als Statist :-D! Hier die offizielle Vorschau von SF2:

Also, nicht vergessen: Nächsten Dienstag, 9. Oktober 2007, 19:55 auf SF2!