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Mittwoch, 18. April 2012

Schulische Elternpflichten

Vorstösse an den Kantonsrat der Schwyzer Arbeitsgruppe:

  1. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern beigezogen und im Verweigerungsfall mit bis zu 1000 CHF gebüsst.
  2. Droht Schülern ein Lehr- oder Schulabbruch werden die Eltern benachrichtigt, auch wenn die Kinder bereits volljährig sind. Schliesslich sind die Eltern gesetztlich auch verpflichtet, die Erstausbildung zu finanzieren.
  3. Schulen dürfen Informationen über Schüler einholen von vorgängigen Schulen.
Janko Skorup im 20min vom 18.4.12, Seite 8

Freitag, 18. November 2011

Der Papa-Survival-Kompendium

Sie sind gerade Vater geworden oder werden es bald? Verzagen Sie nicht. Der Papablog hilft gerne. Da sie keine Zeit haben oder die verbleibende nützen müssen, nachfolgend direkt die Punkte 1-10 des Papa-Survival-Kompendiums:

1. Vorbereitung

Nutzen Sie die verbleibende Zeit und erledigen Sie alles, das Sie getan haben müssen, um als Vater den nötigen persönlichen Fonds zu haben (In dieser Reihenfolge: Eine Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen, betrunken eine hoffnungslose Schlägerei anzetteln, eine Verfolgungsjagd mit der Polizei absolvieren, Sex mit zwei Partnerinnen haben und nach einer Party mit einem peinlichen Tattoo aufwachen, an dessen Entstehung Sie sich nicht erinnern).

2. Geburt

Nichts ist männerfeindlicher als eine Geburtsstation. Dennoch sollten Sie dabei sein, denn nur Sie können den Wünschen und Bedenken Ihrer Partnerin während der Geburt Nachdruck verleihen. Verlassen Sie jedoch in der kritischen Phase auf keinen Fall das Kopfende des Bettes. Falls Sie – was üblich ist – gebeten werden, die Nabelschnur durchzuschneiden, lehnen Sie höflich aber bestimmt ab, denn Sie müssten dazu das Kopfende des Bettes verlassen. Und das wollen Sie auf keinen Fall.

3. Mobilität

Kaufen Sie ein Auto. Wenn Sie abends nach dem Besuch bei den Schwiegereltern mit den ÖV nach Hause müssen, dann fangen die müden Kinder nach zehn Minuten an zu schreien, die Frau kurz danach und dann die übrigen Fahrgäste. Sie werden in Gedanken noch mal die Liste der Burnout-Kliniken durchgehen, die Sie bereits recherchiert haben. Das alles passiert nach etwa zehn Minuten Fahrt.

Ins Auto laden Sie die Kinder und Partnerin einfach ein und fahren los. Nach den gleichen zehn Minuten Fahrt sind Kinder und Partnerin eingeschlafen und sonst ist da keiner. Sie geniessen kostbare Minuten absoluter Ruhe.

4. Zivilstand

Bleiben Sie ledig. Wenn sie heiraten, werden Ihr Einkommen und das Ihrer Frau gemeinsam besteuert und ausgewiesen. Die Krippensubventionen gehen dabei genauso Flöten, wie die Krankenkassensubventionen, die Ihre Frau und die Kinder kriegen, weil sie offiziell armengenössig sind. Die Beträge sind nicht zu unterschätzen (Stadt Zürich, zwei Kinder = plus/minus 10 000 Franken). Heiraten nützt grundsätzlich nur dem, der den anderen Elternteil überlebt (Stichwort Witwenrente). Aber: Sie sind jung und sterben nicht. Plus: Das Konkubinat beraubt ihre Partnerin der wirksamsten Methode, Druck auszuüben („Der Schwamm stinkt wieder! Wenn du noch einmal den nassen Schwamm im Spülbecken liegen lässt, lasse ich mich SCHEIDEN!").

5. Geld

Versuchen Sie, wenig davon zu haben. Gleichen Sie ihr Arbeitspensum demjenigen Ihrer Partnerin an. Es dient der Harmonieförderung in der Beziehung. Nur wenn beide Elternteile die gleiche Belastung im Büro und in der Kinderunterhaltung tragen, kann man abends die Leistung des jeweils anderen wertschätzen („So, deine acht Stunden Facebook-Surfen abgesessen?" –„Ja, wars gemütlich beim Käffele?"). Versuchen Sie, gemeinsam nicht mehr als 50 000 Franken zu verdienen. Dann haben Sie Anrecht auf alle Subventionen, die es gibt. Inklusive subventionierte 4-Zimmer-Stadtwohnung für 700 Franken im Monat. Sie leben dann exakt gleich, wie mit 120 000 Franken Einkommen, arbeiten aber weniger. Verlangen Sie wenn nötig vom Chef eine Lohnreduktion.

6. Zwischengeschlechtliches Sozialleben

Sobald Sie Vater sind, werden Sie auch für die wenigen Frauen Luft, die Sie bis anhin noch als sexuelle Option in Betracht gezogen haben. Sie müssen also fortan dort flirten, wo man sich nicht wehren kann. Dazu eignet sich die Kinderkrippe ideal. Stellen Sie den vor Abschiedsschmerz brüllenden Sohn ab und sagen Sie was Nettes („DU darfst bei all den hübschen, jungen Damen bleiben und ICH muss zu den alten Männern ins Büro! Und DU heulst!?"). Aber Achtung: Krippen-Erzieherinnen bergen Konfliktpotential. Ihre Frau weiss auch, dass die keine Neutren sind. Versuchen Sie rauszufinden, welche der Erzieherinnen ihrer Frau am sympathischsten ist und äussern Sie sich ausschliesslich über die Betreffende lobend. Alle anderen müssen Sie konsequent entweder hässlich oder dumm finden.

7. Gleichgeschlechtliches Sozialleben

Als Mann haben Sie alleine mit ihren Kindern stets Programmnot. Sie basteln nicht, Sie backen nicht und beim Fussball sind Sie (noch) zu überlegen. Suchen Sie sich also befreundete Väter mit Kindern im gleichen Alter wie Ihre und besuchen Sie an Ihren Kindertagen gemeinsam Institutionen, die über ein Restaurant mit Blick auf einen Spielplatz verfügen (z.B. Gemeinschaftszentren, Zoos etc.). Die Kinder spielen dann miteinander auf dem Spielplatz und brauchen Sie nicht. Trinken Sie im Restaurant ohne schlechtes Gewissen Bier aus grossen Gläsern und reihen Sie diese aneinander, wenn sie leer sind. Vorwurfsvolle Blicke kontern Sie mit einem entschuldigenden: „An den Abenden und Wochenenden kommen wir ja nicht mehr dazu."

8. Schwiegereltern

Wenn Sie Punkt 4 beachten, dann werden sich Ihre Schwiegereltern, die ja streng genommen keine sind, über exakt diesen Umstand beschweren („Wir wären so gerne ECHTE Schwiegereltern."). Natürlich geht es ihnen nicht darum, sondern darum, dass man als Mutter/Vater einer Tochter nur dann ganze Arbeit geleistet hat, wenn diese „anständig" verheiratet ist. Das ist nicht Ihr Problem. Es gibt nur zwei Wege, den Diskussionen die mit dem je länger je penetranter vorgebrachten Heiratswunsch der Schwiegereltern verbunden sind, ein Ende zu setzen: 1. Heiraten 2. Diskussion beenden. Das geht nicht auf zivilisierte Art. Warten Sie an irgendeinem Nachtessen ab, bis das Thema beim Kaffee wieder zur Sprache kommt und brechen Sie ohne Zögern in Raserei aus („WIE OFT MUSS ICH DENN NOCH NEIN SAGEN! IHR SEID JA SCHLIMMER ALS ZWEIJÄHRIGE!"). Werfen Sie dann die volle Espressotasse an die Wand und zünden Sie sich zufrieden eine Zigarre an.

9. Alkohol und Drogen

Verzichten Sie auf abendlichen Alkohol- und Drogenkonsum (auch Bier). So wird Ihnen die Erfahrung erspart bleiben, dass sich Kinder nicht für Ihren Kater interessieren, wenn jemand morgens um sechs Uhr dreissig die Schlumpf-DVD einlegen und starten muss. Der Holztraktor landet früher oder später doch zwecks Wecken in ihrem Gesicht. Bloss werden Sie es mit Kater nicht schaffen, den zweiten und dritten Schlag abzuwehren.

10. Pornographie

Bilder von Sexualakten verschiedener Prägung haben schon immer zu Ihrem Leben dazu gehört? Dann geben Sie diese Gewohnheit nicht auf, bloss weil Zeit und Raum knapper werden. Aber: Beachten Sie die Regeln des Safer Surfing (Stichwort: "Pornomodus"). Sollten Sie dennoch erwischt werden, streiten Sie alles kategorisch ab („Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich auch nur einen Tropfen Samen verschwendet! Wozu also bitte brauch ICH solchen Schweinkram?!"). Beschuldigen Sie den Nachbarn, der den Notfallschlüssel für Ihre Wohnung aufbewahrt und räumen Sie ihm Gegenrecht ein.

Ein Papablog von Maurice Thiriet, publiziert, bzw. eben nicht publiziert am 15.11.11 auf dem Mamablog des Tagi.

Mittwoch, 14. September 2011

Scheidung mit Kindern managen

Galten noch in den Sechzigerjahren Scheidungskinder als potenzielle Straftäter, Ehebrecher und Selbstmörder, ist heute bekannt: Entscheidend ist nicht das elterliche Verhalten während, sondern jenes vor und nach der Trennung. Sprich: Mit sozialen Variablen lernt ein Kind umzugehen, mit emotionaler Vernachlässigung nicht.

[Dass beide Elternteile mit dem Kind eng verbunden bleiben, gelingt nur,] wenn es die Eltern schaffen, die partnerschaftlichen Zerwürfnisse von ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind zu trennen. Bei uns hiess das konkret: Kompromissbereitschaft statt Kampfgeist, Mediation statt Gericht, lange Verhandlungen statt pauschale Lösungen, die oft keine sind. Voraussetzungen sind: Das Kindswohl muss über individuellen Glücks- und Gewinnversprechen stehen. Und der Vater muss schon vor dem Bruch eine tragfähige Beziehung zum Nachwuchs aufgebaut haben.

Ein Kind braucht beide Elternteile, egal was die sich noch zu sagen haben. Der Weg kann steinig sein, doch in meinen Augen ist er unumgänglich. Verantwortung für das Kind zu übernehmen, bedeutet zuerst, nicht in eigener Sache zu kämpfen. Und auch Nachsicht zu üben. Wer statt des Ausgleichs einen Anwalt sucht, betritt dünnes Eis – es gibt Sieger und Verlierer, und fast immer ist der Verlierer männlich.

Dass für eine tragfähige Vater-Kind-Beziehung das juristische Machtwort mehr Schaden als Nutzen bringt, zeigt auch die traurige Tatsache, dass die Hälfte der Väter zwei Jahre nach der Trennung den Kontakt zu ihren Kindern verloren hat – viele davon nicht trotz, sondern wegen einer gerichtlichen Verfügung.
Alexander Marzahn auf dem Mamablog

Mittwoch, 13. Juli 2011

Bereuen, Eltern zu sein?

Neulich erzählte mir eine Freundin vom letzten Tabu beim Thema Mutterschaft. Anlass war eine Diskussion auf Mums.net. Dort schildert eine Frau mit einem zweijährigen Sohn, wie sehr sie ihr altes Leben vermisst und wie sehr sie es bereut, sich für Kinder entschieden zu haben.

Es fühlt sich so hohl an. Ich hasse es, im Park zu spielen, ich will eine Galerie besuchen. Ich hasse es, ‹Peppa Pig› zu schauen, ich will einen Roman lesen. Ich hasse Spielgruppen, ich will mit meinen Freunden zum Lunch. Ich liebe meinen Sohn, aber die Mutterschaft gibt mir das Gefühl, als würde ich aus dem Leben gedrängt. Kennt jemand anders auch solche Gefühle?

Michele Binswanger im Mamablog

Donnerstag, 3. Februar 2011

Führt Freiheit und Selbstverwirklichung zu Dekadenz und Niedergang?

die beiden Töchter mit Drohungen und drakonischen Strafen zu Höchstnoten und musikalischen Spitzenleistungen drillen. Amerikanische Eltern dagegen verweichlichen ihren Nachwuchs mit gutgemeinter Laschheit und übertriebenem Lob für kleinste Leistungen.
Erziehungsratschläge einer chinesischstämmigen Professorin aus Yale: Battle Hymn of the Tiger Mother.

Thomas Isler in der NzzaS vom 23.01.2011, Seite 17.

Freitag, 5. Juni 2009

schwule Pinguine

Zwei schwule Pinguine entzücken mit ihrer Aufopferung für ein Ei, bzw. junges Kücken. Sie tauschten sich ab beim ausbrühten und teilen nun mit dem Jungen ihre Nahrung. Rührend, wirklich!
Trotzdem:
  • In Gefangenschaft gibts mehr Homosexualität als in der freien Wildbahn.
  • Bei Tieren gibts grundsätzlich weniger Homosexualität als in unserer freien Gesellschaft.
  • Homosexualität terminiert sich mangels Fortpflanungsmöglichkeiten selbst, fast wie stets verhütende Heterosexuelle. Doch da gibt es ja noch die "Unfall-Quote".
  • Es ist mir deshalb immer noch nicht einleuchtend, weshalb der gesunde, natürliche Instinkt so programmiert sein sollte.

Mittwoch, 13. August 2008

Schweizer Geburtenrate

Um die Population ohne Migration aufrecht zu Halten, wäre ja eine Geburtenrate von 2,1 notwendig. In der Schweiz sieht das folgendermassen aus:
  • Durchschnitt Schweizerin, 2001: 1.22 Kinder
  • Durchschnitt Ausländerin in der Schweiz, 2001: 1.88 Kinder
  • Durchschnitt Schweizerin, 2007: 1.33 Kinder
  • Durchschnitt Ausländerin in der Schweiz, 2007: 1.86 Kinder
Die Presse sieht darin gebärfreudigere Schweizerinnen. Ich sehe dahinter lediglich mehr Einbürgerungen - ohne dass sich sonst was geändert hätte.
Unter den Schweizerinnen, die Mutter werden, sind Frauen, die noch vor kurzem einen ausländischen Pass hatten.
Rancesco Benini in der NZZaS vom 27.7.08, Seite 20.
Weiter steigt das Alter der werdenden Mütter:
  • Durschnittsalter 1990: 28.9 Jahre
  • Durschnittsalter 2007: 30.8 Jahre
  • Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes älter als 34 Jahre alt sind, 1986: 10%
  • Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes älter als 34 Jahre alt sind, 2007: 27%
Gleichzeitig, immer weniger Frauen, die vor 30 ein Kind zur Welt bringen.

Doch: Die Elternschaft um die 40 bringt eine Tendenz zur Überbehütung der Kinder mit sich, da ältere Eltern oft mehr materielle Sicherheit haben und dazu neigen, das Beschützen und Fördern übertreiben.

Dienstag, 13. November 2007

"Das schwarze Schaf" - Die Sendung

Stunt Hero ist ja vorbei. An seine Stellung trat "Chor auf Bewährung", welche man ruhig als die Serie zum Schäfchenplakat der SVP sehen darf: Kriminelle Ausländer (oder zumindest Mitberüger mit SEHR grossem Integrationspotential - wie es heute politisch korrekt heissen könnte), welche auch noch jung sind (bereits volljährig?).

Jung ist wegen der von den linken "Intellektuellen" mit der Nazi-"Sippenhaft" verglichenen Möglichkeit relevant, schwerstraffällige "junge Erwachsene" (oder wie man diesen Trash bezeichnen soll) und ihre Familien ausschaffen zu können. Dies, weil die Eltern ihren Pflichten (Aufsicht, Verantwortung, Erziehung) oft nicht nachkommen und daher direkt für die Taten ihrer Kinder verantwortlich sind und folglich als gewaltfördernde Subjekte in der Schweiz nicht erwünscht sind.


Die Sendung ist empfehlenswert, weil sie das Potential hat, einen Einblick in die "neue Generation der Schweizer" zu ermöglichen. Damit die Sozis mal sehen, was uns die linke Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte eingebrockt hat.