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Donnerstag, 13. Mai 2010

Herkunft von "Schweizer" Muslimen

Heute leben in der Schweiz 350 000 bis 400 000 Muslime (5 Prozent), die aus über hundert Ländern stammen. Die meisten von ihnen sind keiner muslimischen Organisation angeschlossen. Rund 50 000 Muslime praktizieren ihren Glauben, 10 000 gelten als strenggläubig. In die Schweiz kamen die Muslime in mehreren Einwanderungswellen. Die ersten muslimischen Gastarbeiter reisten - angeworben durch die Wirtschaft - Ende der sechziger Jahre ein, zunächst aus der Türkei, später auch aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die meisten wollten möglichst rasch und etwas reicher nach Hause zurückkehren. Doch viele blieben. Gegen Ende der siebziger Jahre zogen sie aufgrund eines neuen Gesetzes Frauen und Kinder in die Schweiz nach. Die dritte Einwanderungswelle hatte politische Gründe: Während des Balkankrieges suchten viele Muslime aus dieser Region Asyl, später kamen Flüchtlinge aus Afrika hinzu. Heute stammt mehr als die Hälfte der Muslime in der Schweiz aus den Ländern Ex-Jugoslawiens, rund jeder fünfte Muslim aus der Türkei. Nur 5,6 Prozent stammen aus der arabischen Welt.

Mittlerweile wird die zweite und die dritte Generation in der Schweiz geboren. Die Geburtenrate der muslimischen Frauen ist fast doppelt so hoch wie die der Schweizerinnen. Daher ist die muslimische Bevölkerung auch jünger: Die Hälfte ist unter 25 Jahre alt. Während 1970 weniger als drei Prozent der Muslime Schweizer waren, sind es heute deutlich über zehn Prozent.
Christine Brand und Michael Furger in der NZZaS vom 18.4.1, Seite 22f.

Samstag, 14. November 2009

unfriendly takeover: Muslime-Europa

  • Zweifel am Glauben an die unbegrenzte Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft
  • Zuwanderer: "Sie nehmen mehr als sie bringen."
  • 40 Millionen Einwanderer bei einer europäischen Bevölkerung von 375 Millionen.
  • Einwanderer haben eine massiv höhere Geburten- (25%) und eine markant tiefere Sterberate (0.2%).
  • Die Bäuche palästinensischer Frauen sind die Geheimwaffe im Kampf gegen den Westen (Jassir Arafat).
  • Der leicht gehandhabte Familiennachwuchs vereinfacht die flächendeckende Zuwanderung von schlecht qualifizierten arbeitslos gewodenen Ausländern in die Sozialsysteme.
  • Die Arbeitslosigkeit der Türken in Deutschland beträgt inzwischen gegen 40%.
Roger Köppel über "Reflections on the Revolution in Europe" vom Financial Times Kolumnist Christopher Caldwell in der WW43.09, Seite 16f
Wenn eine unsichere, weiche, relativistische Kultur (welche ihre Schwäche als Toleranz markiert) eine Kultur trifft, die Wurzeln hat, selbstbewusst auftritt und gestärkt ist durch gemeinsame Überzeugungen, dann passt sich in der Regel die erste der letzteren an.
Christopher Caldwell

Mittwoch, 13. August 2008

Schweizer Geburtenrate

Um die Population ohne Migration aufrecht zu Halten, wäre ja eine Geburtenrate von 2,1 notwendig. In der Schweiz sieht das folgendermassen aus:
  • Durchschnitt Schweizerin, 2001: 1.22 Kinder
  • Durchschnitt Ausländerin in der Schweiz, 2001: 1.88 Kinder
  • Durchschnitt Schweizerin, 2007: 1.33 Kinder
  • Durchschnitt Ausländerin in der Schweiz, 2007: 1.86 Kinder
Die Presse sieht darin gebärfreudigere Schweizerinnen. Ich sehe dahinter lediglich mehr Einbürgerungen - ohne dass sich sonst was geändert hätte.
Unter den Schweizerinnen, die Mutter werden, sind Frauen, die noch vor kurzem einen ausländischen Pass hatten.
Rancesco Benini in der NZZaS vom 27.7.08, Seite 20.
Weiter steigt das Alter der werdenden Mütter:
  • Durschnittsalter 1990: 28.9 Jahre
  • Durschnittsalter 2007: 30.8 Jahre
  • Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes älter als 34 Jahre alt sind, 1986: 10%
  • Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes älter als 34 Jahre alt sind, 2007: 27%
Gleichzeitig, immer weniger Frauen, die vor 30 ein Kind zur Welt bringen.

Doch: Die Elternschaft um die 40 bringt eine Tendenz zur Überbehütung der Kinder mit sich, da ältere Eltern oft mehr materielle Sicherheit haben und dazu neigen, das Beschützen und Fördern übertreiben.