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Dienstag, 4. November 2008

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Stand Präsidentenwahlen USA

Die Welt (bzw. die internetvertrauten Economist-Leser)würde klar Obama wählen. McCain stimmt 95%ig mit der Bush-Politik überein und diese goutiert die Welt nicht.

Stand in den USA: Immer aktuell unter RealClearPolitics

Entscheidend sind die Swingstates und damitdie blue collar worker (OH, IN), die Alten (FL) und, am schlimmsten, die Gläubigen (NV und die Amish): so gestalten sich auch die Wahlkampfthemen: Sozialversicherungen, Gesundheitssystem, Homoehe, Abtreibung, "Amis (und ihre Arbeiter) sind die besten der Welt", blablabla

Mir ist inzwischen egal, wer gewinnt. Obama würde die Welt unbestritten besser beeinflussen als der General McCain, welcher die Kriege zumindest weiterführen würde. Doch man soll nicht vergessen: Die Zeit Amerikas ist vorbei.

Freitag, 20. Juni 2008

Hilfe für den US-Bürger

...Obama durch Zuwendungen aus der Staatskasse, McCain durch Steuererleichterungen. Obama sagt der Durchschnittsfamilie 2500 Dollar Hilfe bei der Finanzierung der Krankenversicherung zu, McCain einen im Schnitt um 2000 Dollar niedrigeren Steuerbescheid. Obama verschweigt, wie er die Wohltaten ohne Steuererhöhung finanzieren will. McCain sagt nicht, wie er das Budgetdefizit ausgleichen will, wenn alle weniger Steuern zahlen.
Christoph von Marschall in der WW24(?).08, Seite 12.

Dienstag, 22. April 2008

Clinton, Obama oder McCain

Ist ziemlich egal, denn es kann nur besser werden - so der allgemeine Tenor.

In der Tat, Obama scheint das demokratische Rennen zu machen (heute in Pennsylvania). Doch hat er wohl die schlechteren Chancen gegen McCain. McCain ist wegen seines eher gemächlichen Abzugs der Truppen aus dem Irak zu bevorzugen. Denn wenn jemandem diesbezüglich Glauben zu schenken ist, dann General Petraeus. Er hatte als Oberkommandierender der 101. Luftlandedivision in Mosul schmerzlich erleben müssen, wie die neu geschaffene Sicherheit sich wieder in nichts auflöste, als die Truppenbestände reduziert wurden. Ein schneller Abzug der Truppen wäre dem Irak nicht dienlich. Wenn die Amerikaner dort schon einen Krieg angezettelt haben, dann sollen sie ihn auch ordentlich wieder zu Ende bringen. Zudem ist McCain wirtschaftsfreundlich, was gerade in einer Krise wichtig ist. Bedenklich an McCain ist aber, dass er der einzige Hoffnungsträger für Neocons darstellt und diesen teilweise verpflichtet ist.

Gegen Clinton spricht die Dynastietendenz in den USA: Bush-Clinton-Bush-Clinton. Soviel neues wird Hillary nicht bringen. Zudem ist sie stark den Lobbies in Washington verpflichtet, u.a. der jüdischen.

Gegen Obama spricht, dass er zwar ein wortgewandter Redner ist, seine blumigen Versprechungen aber wohl kaum einhalten kann. Ein typisches linkes Dilemma. Seine Haltung gegen die Schweizer Steuerhoheit ist wettbewerbsfeindlich. Die globale Symbolik von Obama als Präsident wäre aber phänomenal.

So komme ich zur folgenden und wahrscheinlichsten Favoritenliste:
Obama gewinnt entscheidende Anteile in Pennsylvania und wird schlussendlich - auch dank den Superdelegierten - demokratischer Präsidentschaftskandidat. Da er aber weiter von der Mitte entfernt ist als McCain wird er gegen ihn verlieren - und das ist wahrscheinlich gar nicht so übel...

Montag, 31. März 2008

Hillary oder Obama?

Die Frage ist immer noch nicht beantwortet. Betrachtet man die entschiedenen regulären, wie auch die Super-Delegierten, ist es keinem der Kandidaten mehr möglich, bei den Vorwahlen die für die Nominierung nötige Mehrheit von 2025 Delegierten zu gewinnen (Andreas Mink in der NZZaS vom 30.3.08, Seite 7.)

Die Folge: Weitere, sich gegenseitig schädigende Duelle.
Einen Lösungsvorschlag: Eine Konklave - wo sich die Delegierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit einigen, wer zu nominieren sei. So blieben weitere gegenseitige Attacken aus.
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat die grösseren Chancen, gegen McCain zu gewinnen?

Und obwohl ich lieber Obama als neuen Präsidenten gesehen hätte, gebe ich Hillary die grösseren Chancen gegen McCain. Also sollten die Demokraten sie nominieren :-(.