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Mittwoch, 20. Juni 2012
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Kündigung wegen political incorrectness
Nun Bill, ich bin nicht bigott. Du kennst die Bücher, die ich geschrieben habe über die Bürgerrechtsbewegung in diesem Land. Aber wenn ich ein Flugzeug betrete, das muss ich sagen, wenn ich Leute in muslimischer Kleidung sehe und ich annehmen muss, dass sie sich zuerst und hauptsächlich als Muslime identifizieren, dann bin ich beunruhigt. Ich werde nervös.
Juan Williams, schwarzer Journalist auf National Public Radio (NPR) in der Talk Show von Bill O’Reilly auf Fox News – wurde deswegen fristlos entlassen.
Wenn ich auf der Strasse gehe und hinter mir Schritte höre, denke ich an Raubüberfall. Wenn ich mich dann umdrehe und einen Weissen sehe, fühle ich mich erleichtert. Diese Erkenntnis ist mir sehr peinlich.
Jesse Jackson, schwarzer Bürgerrechtler und Präsidentschaftskandidat, 1993
Hansrudolf Kamer in der WeWo43.10, Seite 20.
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Samstag, 13. August 2011
Immigrierte Sozialfälle sind Unruheherd in London
Das Ressentiment der Benachteiligung ist geblieben, jedoch heute um ein Vielfaches potenziert durch das seither fast ungebremste Hereinlassen von Einwanderern, die, sicher im Sozialstaat aufgehoben, mit freier Gesundheitsversorgung, aber ohne Arbeit, Motivation oder zivilen Anstand einen immer grösseren Unruheherd bilden – der Fundus einer nicht integrierten und kaum integrierbaren wachsenden Minderheit, die den Rest der Gesellschaft das Fürchten lehrt.Mit bekanntem Laisserfaire und englischer Toleranz wurde über die eine ungebrochene Einwanderung hinweggesehen.
Wie in den Vereinigten Staaten ist auch auf der britischen Insel der Farbige oft zurückgeblieben hinter gleichzeitig oder nach ihm Angekommenen, die sich durch Fleiss, Disziplin und Anpassung an die Lebenskultur des Gastlandes hervortun.
Dass Multikulturalismus etwas mit Liberalismus zu tun habe, kann heute niemand
mehr im Ernst behaupten. Es handelt sich vielmehr um eine problematische Form der sozialstaatlichen Versorgung.
Wir müssen wahnsinnig sein, buchstäblich wahnsinnig, um als Nation den jährlichen Zufluss von um die 50 000 Familienangehörigen zuzulassen, die grösstenteils die Basis bilden für das zukünftige Wachstum der von Einwanderern abstammenden Bevölkerung. [. . .] Es ist, als schaue man einer Nation dabei zu, wie sie eifrig ihren eigenen Scheiterhaufen aufschichtet.
Enoch Powell, Abgeordneter der Tory-Partei, 1968.
Seither muss man sich bei solchen Gelegenheiten «institutionellen Rassismus» vorwerfen lassen. Es bestehen hemmende Reflexe im Umgang mit Farbigen.
Warum sah die Polizei in den ersten Nächten so hilf- und tatenlos zu, als das Plündern und brandschatzen vor ihren Augen ablief? Weil in den Rängen der Polizei die Sorge umgeht, dass ein zu hartes Vorgehen den Vorwurf des Rassismus nur wieder auf den Plan rufen könnte. Der Effekt seiner Rede war ein äusserst negativer: Es wurde seit Powell fast unmöglich, Einwanderungsfragen zu diskutieren, mit der Folge, dass politisch korrektes Beschweigen an die Stelle einer offenen Debatte trat, da niemand es riskieren wollte, als Rassist abgestempelt zu werden. So wanderte das Thema in den Untergrund und wurde zum Tabu.
Die Sünden des Beschweigens erntet die heutige Generation in Form latenter Anarchie. Familien gelingen nicht mehr, die Söhne gehen leitplankenlos ins Leben, in den schwarzen Gettos von London ist der Drogen- und Waffenhandel endemisch. Fast jedes Jahr sterben an die zwanzig Jugendliche an Verletzungen durch Messerstiche oder Schusswaffen.Thomas Kielinger in der WeWo32.11, Seite 13.
Samstag, 25. Dezember 2010
Lumengo, der Helfer
Hilfe bot dem hilfsbereiten Helfer seinerzeit schon das hiesige Asylchaos. Lumengo reiste 1982 aus Angola in die Schweiz und verlangte als angeblich verfolgter Jugendaktivist der kommunistischen MPLA politisches Asyl. Dumm nur, dass seine MPLA keine Oppositionsbewegung war, sondern damals wie heute die despotisch herrschende Regierungspartei. Lumengo erhielt denn auch nie einen positiven Asylbescheid, sondern die Niederlassung im Rahmen der üblichen «Global- lösungen». Und dann das Schweizer Bürgerrecht. Die beiden Kinder des Wahlhelfers leben übrigens unbehelligt in Afrika.
Die grösste Hilfe böte dem verurteilten SP-Mann der Integrationsartikel, der statt der SVP-Ausschaffungsinitiative in Kraft treten soll. Lumengo könnte als Jurist den Staat wegen mangelhafter Integration einklagen. Warum hat ihm keiner gesagt, dass man einen Zusammenprall mit der Autobahnleitplanke der Polizei anzeigen muss? Warum hat ihm keiner gesagt, dass man in der Schweiz mit Wahlzetteln weniger kreativ umgeht als seinerzeit in Angolas MPLA? Die SP wollte Helfer Lumengo zum Rücktritt verhelfen. Doch er behilft sich mit dem Parteiaustritt. Und verhilft sich so zu seinem Einkommen. Sonst würde aus dem afrikanischen «Vorzeige-Immigranten» wieder der Normalfall – nämlich der Sozialfall.
Christoph Mörgeli in der WeWo46.10, Seite 30.
Mittwoch, 11. August 2010
Affirmative Action
Bevorzugung bei Bewerbungen und beim Zugang zu Universitäten waren die Mittel. Auch arme Weisse in den Südstaaten, de benachteiligt wurden, verstanden den Sinn der Massnahmen. Doch heute? Affirmative Action wurde auf alle people of color ausgeweitet - neben Schwarzen auch auf Asiaten und Latinos. Das verwandelte sie in eine Politik zur Diskriminierung der Weissen.Hansrudolf Kamer in der WeWo30./31.10, Seite 28.
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Sonntag, 10. Januar 2010
hoffnungsloses Afrika
Es handelt sich bei diesen gescheiterten Staaten um rechtsloses Gebiete, die sich leider in absehbarer Zeit auch mit viel soziologischer Ingenieursarbeit, gutem Willen, mit Hilfsgeldern und Hilfswerken nicht in stabile Staaten und schon gar nicht in Demokratien verwandeln lassen.Der Autor spricht von Jemen, Somalia und dem südlichen Maghreb. Ich ordne sämtliche afrikanischen Staaten in diese Kategorie ein und schreibe den schwarzen Planeten ab.
tis in der NZZaS vom 10.01.10, Seite 15.
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Mittwoch, 16. Dezember 2009
Hautaufheller
...von wegen "proud to be black":
Bleichmittel für eine hellere Haupt sind bei Afrikanern in Mode. Der Zoll beschlagnahmte dieses Jahr mehr gefälschte und geschmuggelte Crèmes denn je. (...) Mit solchen Crèmes setzten die Hersteller weiltweit nach Schätzungen über eine Milliarde Franken um.
Andreas Schmid in der NZZaS vom 6.12.09, Seite 17.
Donnerstag, 30. Juli 2009
Afro-Nase
Am Anfang wollte [Michael Jackson] weg von seiner afroamerikanischen Nase. Das ist ein häufiger Eingriff in den USA. Viele Schwarze lassen ihn machen.Soviel zu "proud to be black"...
Christoph Wolfensberger in der WW29.09, Seite 24.
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Dienstag, 14. Juli 2009
Jacksons Asexualität
Michael Jackson verfügt über Roboterqualitäten: Menschlichen Dimensionen und Beschränkungen wie Alter, Rasse, Schwerkraft und Sexualität entzog er sich in seltsamster Weise.
Albert Kuhn in der WW27.09, Seite 47.Jackson wusste, dass ein Teil seines Erfolgs bei Weissen anfänglich in seiner frühreifen Hübschheit und später in seinem scheinbaren Mangel an erwachsener Sexualität lag. Er war voller Energie, Charisma und Talent, aber sexuell total bedeckt und zurückhaltend. Es kastrierte sich auch rassenmässig. Man kann den Zusammenhang zwischen diesen Kastrierungen nur schwer übersehen, wenn man die Ur-Angst des weissen Amerika vor schwarzer männlicher Sexualität kennt.
Beatrice Schlag in der WW27.09, Seite 45ff. zitiert Newsweek
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Mittwoch, 12. November 2008
gestrickt und rassistisch?
Sind Steiner-Schulen Brutstätten sind für Esoteriker, Hippies oder Sektenführer?
Die Resultate einer Ehemaligenbefragung aus dem Jahr 2007 geben Entwarnung - auf den ersten Blick. Ein Drittel aller Steiner-Schüler absolviert zwar eine akademische Ausbildung, weil aber mindestens 40 Prozent bereits aus Akademikerfamilien stammen, ist die Quote ein relativer Misserfolg. Wenig überraschend ist die Berufswahl. Mehr als die Hälfte der ehemaligen Steiner-Schüler werden Sozialarbeiter, Lehrer, Künstler oder arbeiten im Gesundheitsbereich.Und diese Klientel scheint im Zusammenhang mit rassistischen - äh tschuldigung: ethnischen - Ideologien zu stehen. Dies wohl, weil entsprechende Theorien zur Zeit als die Steiner-Schulen begründet wurden, gang und gäbe waren.
Wiederholt äusserte sich Steiner abfällig über Juden, Indianer, über Gelbe", denen "die Galle überläuft", und über die "schwarze Rasse". Deren Hautfarbe sei das Ergebnis einer "schwachen Ich-Wesenheit". Sie waren "den Sonneneinwirkungen zu sehr ausgesetzt" und "setzten unter ihrer Haut zu viel kohlenstoffartige Bestandteile ab und wurden schwarz. Daher sind die Neger schwarz." Und daher, heisst es andernorts, komme ihr "starkes Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht." Für Ruolf Steiner lenkt die Afrikaner allein der Trieb und die Europäer der Geist: "Die Erdmenschheit würde vor der Gefahr stehen, wenn die Blonden aussterben, dass die ganze Erdmenschheit eigentlich dumm würde."
Wer vor kochenden Merkurkräften im Drüsensystem der äthiopischen Rasse warnt und im Gegenzug Wichtelmänner zu Vorbildern an Wachsamkeit erklärt, sollte als Namensgeber einer selbsternannten Reformpädagogik ausgedient haben.
Andreas Kunz in der WW44.08, Seite 50f.
Montag, 10. November 2008
Obama - Inkarnation des "American Dream"
Der junge Obama ist erst relativ spät, nämlich in Chicago, mit der traditionellen Leidenskultur der amerikanischen Schwarzen in Berührung geraten. Seine Welt aber war und ist vom "American Dream" geprägt, vom Traum des Aufsteigens, vom Traum, dass in diesem Land selbst das Unmögliche möglich ist.Die naiven Träumereien geschickt instrumentalisiert:
Obama hat in seiner Kampagne bewusst auf vage Schlüsselbegriffe wie "Change" und "Hope" gesetzt. Beides sind Kernelemente des "American Dream". Sie sind nicht konkret und spezifisch - gerade deshalb sind sie für Konservative und Zentristen genauso akzeptabel wie für linke Progressive. Und Obamas beschwörender Aufruf für ein besseres Amerika, das weder republikansich noch demokratisch, weder links noch rechts, weder weiss noch schwarz sei, sondern ein vereinigtes Amerika, die wirklichen "United States of America", motiverte auch Kreise, die sich von der Politik bisher fernhielten.
Alfred Defago in der NZZaS vom 9.11.08, Seite 2.
Mittwoch, 5. November 2008
Zitate zu Obamas Persönlichkeit
Barack ist extrem intelligent, und eine der Tücken extremer Intelligenz liegt darin, dass du so gewohnt bist, recht zu haben, dass du glaubst, du habest immer recht.So stellte er sich auch lange gegen den erfolgreichen "Surge" im Irak.
David Axelrod
Mit der "Steueroase" Schweiz wird er kurzen Prozess machen: Selbstgerecht trocken legen. :-(
Grundsätzlich ist er ein staatsgläubiger [big government] Umverteiler, der den Armen und speziell den afroamerikanischen Armen helfen will: rassenspezifische Programme, breiter abgestützte soziale Wohlfahrtsgesetzgebung, Mindestlohngesetzte, Sozialwohnungsexperimente, etc.Ein Linker halt. Doch:
Stanley Kurzt
Ich diene als ein unbeschriebenes Blatt Papier, auf das Leute mit völlig unterschiedlicher politischer Zugehörigkeit ihre eigenen Ansichten projizieren.Mal kucken... Grundsätzlich freue ich mich aber auch über die Wahl Obamas. Er hat einen guten Charakter.
Obama in seiner Biographie
Du stimmst für den Mann, was wichtig ist, ist der Mann.Aus Hanspeter Born in der WW4.08, Seite 42ff.
Wenn es um den Präsidenten geht, ist Charakter Schicksal - sein Charakter, unser Schicksal.
Gene McCarthy
So scheint die Persönlichkeit tatsächlich wichtiger zu sein, als ein politisches Programm.
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Dienstag, 4. November 2008
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