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Mittwoch, 11. August 2010

Affirmative Action

Bevorzugung bei Bewerbungen und beim Zugang zu Universitäten waren die Mittel. Auch arme Weisse in den Südstaaten, de benachteiligt wurden, verstanden den Sinn der Massnahmen. Doch heute? Affirmative Action wurde auf alle people of color ausgeweitet - neben Schwarzen auch auf Asiaten und Latinos. Das verwandelte sie in eine Politik zur Diskriminierung der Weissen.
Hansrudolf Kamer in der WeWo30./31.10, Seite 28.

Mittwoch, 10. März 2010

economiesuisse zum EU-Beitritt

Economiesuisse erörtert in einem neuen Bericht sechs Szenarien zur schweizerischen Europapolitik. Eines davon ist der EU-Beitritt:

+ Recht auf Mitbestimmung in der EU
+ vollständiger Marktzugang
+ höherer Konkurrenzdruck im Inland
- Regulierungsdichte
- Verlust an Eigenständigkeit in der Wirtschaftspolitik
- Aufgabe der Geld- und Währungspolitik
- Anpassungen bei der Steuerpolitik
Stefan Bühler in der NZZaS vom 21.02.10, Seite 11.

Es ist offensichtlich, dass die Nachteile überwiegen:
  • Einengung und Bürokratie
  • Wohlstand sinkt auf europäisches Niveau
  • Währungschaos, siehe am Beispiel Griechenland. Der Unfähigkeit von entsprechenden Versagerstaaten ausgeliefert.
  • Verdrehtes Staatsverständnis: Der Bürger dient dem Staat, anstatt umgekehrt.
btw: "In der Schweiz hat man eine Identitätskarte. Ein amtliches Dokument, dass einem die eigene Identität bestätigt. In Deutschland hat man einen Personalausweis. Ein Papier, das bestätigt, dass man zum Personal der BRD gehört."
In Anlehnung an Volker Pispers.

Samstag, 9. Januar 2010

Dienstag, 28. April 2009

teure Minderheiten

In Demokratien ringen Minderheiten der Mehrheit immer wieder Vorteile, Garantien oder Zahlungen ab, weil die einzelne Massnahme die Kosten für jeden Einzelnen nur marginal erhöht – und die Durchsetzung der Massnahme mit Kompromissen erreichbar ist. Die Summe aller Minderheitsanliegen aber ruiniert die Finanzen.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 26.4.09, Seite 32.