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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Kündigung wegen political incorrectness

Nun Bill, ich bin nicht bigott. Du kennst die Bücher, die ich geschrieben habe über die Bürgerrechtsbewegung in diesem Land. Aber wenn ich ein Flugzeug betrete, das muss ich sagen, wenn ich Leute in muslimischer Kleidung sehe und ich annehmen muss, dass sie sich zuerst und hauptsächlich als Muslime identifizieren, dann bin ich beunruhigt. Ich werde nervös. 
Juan Williams, schwarzer Journalist auf National Public Radio (NPR) in der Talk Show von Bill O’Reilly auf Fox News – wurde deswegen fristlos entlassen.

Wenn ich auf der Strasse gehe und hinter mir Schritte höre, denke ich an Raubüberfall. Wenn ich mich dann umdrehe und einen Weissen sehe, fühle ich mich erleichtert. Diese Erkenntnis ist mir sehr peinlich. 
Jesse Jackson, schwarzer Bürgerrechtler und Präsidentschaftskandidat, 1993 

Hansrudolf Kamer in der WeWo43.10, Seite 20.

Dienstag, 26. Juli 2011

Rückzug aus öffentlichem Raum wegen Rassismus?

Zwei Männer haben am Sonntag gegen Mitternacht am Bahnhof Aarau mit einem Messer auf einen Eritreerer eingestochen.

Das ist zu 100 Prozent ein rassistisch motivierter Angriff.
Ein in Mogadischu - äh, nein, natürlich Zürich - wohnhafter Eritreer

Wir wissen von schwarzen Menschen, die sich von öffentlichen Orten wie Bahnhöfen aus Angst vor Übergriffen fernhalten.
Svenja Witzig, Projektleiterin beim Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK)

Jaja, witzig, die Frau Witzig. So idyllisch ich ihre "Befürchtung" auch finde, so unwahr ist sie auch: Ich sehe täglich hunderte, die sich anders verhalten.

Mittwoch, 10. März 2010

feige FDP

Von Mut und Gestaltungswillen ist wenig bis nichts mehr zu spüren. Vielmehr scheint der Freisinn krampfhaft alles daranzusetzten, nur ja kein weiteres halbes Wählerprozent zu verlieren - statt zu versuchen, mit klaren Positionen und neuen Ideen ein ganzes dazuzugewinnen. Ein erstaunlich konservatives Verhaltensmuster für eine Partei, die sich als liberale Kraft sieht.
gmü. in der NZZaS vom 21.02.10, Seite 17.

Das zwanghafte Bekenntnis des Zürcher Freisinns zu linken Postulaten (in Zürich vertreten durch Stadtrat Martin Vollenwyder, in Winterthur durch Alt-Stadtrat Peter Arbenz) führt zu gar nichts als Niederlagen, sind die freisinnigen Wähler doch bürgerlich.
Stoehlker

Montag, 2. März 2009

Glaube schadet

Religion kann das Wohlbefinden redu­zieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Unis Zürich und Bochum, die 328 Reformierte, Katholiken und Evangelikale befragten. Entscheidend sei das Gottesbild: «Wer Gott als Rächer sieht, der den Menschen für seine Sünden straft, tut sich schwerer, mit Belastungen umzugehen», sagt Mit-Autor Bernd Krämer zu «Sonntag».

Und wie sieht es bei jenen aus, die Gott als gütigen, vergebenden Vater sehen? Laut Studie hilft dies zwar, in belastenden Situationen wie etwa einem Trauerfall einen Sinn zu finden. Es habe aber keinen positiven Effekt auf psychische Störungen wie Depressionen oder Angst­zustände. Die seit zwei Jahrtausenden geäus­serte Hoffnung, dank Gott besser mit Ängsten umgehen zu können, wird also enttäuscht. (20min)

Freitag, 16. Januar 2009

Being W

Being W lief gestern auf ORF. Auch wenn der Film polemisch gedreht ist (vgl. Michael Moore), verdeutlicht er den fatalen Fehler, George W. Bush zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erhoben zu haben.

Im Wahlkampf:
George Herbert Bush: Er wird alles geben für dieses Amt, sich voll und ganz einsetzten
--> GWB hat mit über 30% die höchste Ferienquote überhaupt

GWB: Man solle auf die Engel hören, nicht die dunklen Geister heraufbeschwören.
Er versetzte die USA in eine tiefgehende Angst vor dem Terror und rechtfertigte damit so einiges Desaströses.

GWB: Problematisch am Vietnam-Krieg war, dass Politiker militärische Entscheidungen trafen. Das sollte der nächste Präsident bedenken.

Während der Amtszeit:
Dick Cheney und wollen eine friedliche Welt
Ja genau.

Saddam hat Massenvernichtungswaffen.
Ja genau.

Donnerstag, 15. Januar 2009

"ausgewogene Berichterstattung" gefordert

Man sieht täglich, wie die westliche Medienlandschaft sich aus Angst um ihren Ruf und vor möglichen rechtlichen Konsequenzen bemüht, ein "ausgeglichenes" Bild der israelischen Offensive im Gazastreifen darzustellen. In einer dieser "ausgeglichenen Gegenüberstellungen" in NEWS war ein Bild von einer jüdischen Frau welche weggetragen wird: keine Verletzungen, kein Blut sichtbar, vielleicht lied sie unter "Stress" o.ä. auf der anderen Seite sieht man ein kleines Kind vor einem zerbombten Häuserblock.

Auf Facebook (Gründer Zuckerberg (sic!)), kann man seinen Status spenden. Dann wird angezeigt, wie viele Quassam-Raketen heute bereits auf Israel abgeschossen wurden.

Bei aller versuchten Objektivität - sie ist lächerlich: Die Sitation ist eindeutig: 10 tote Israeli, 1000 tote Palästinänser das braucht keine weiteren Erwägungen, wer der momentane Aggressor sein könnte.

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Ehud Olmert brüstet sich in der AP damit, dass ein Telephon von ihm genüge, damit Bush Rice ein Nein, anstelle eines Ja zu einer UNO-Resulution gegen Israel aufdiktiert. (.ch vom 14.1.09, Seite 6). Die Besorgnis über den Einfluss der jüdischen Lobby auf die einzige verbliebene Supermacht darf also weiter bestehen bleiben.

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An einer anti-israelischen Demonstration in Duisburg, hängte die Polizei eine israelische Fahne ab, welche an der Demo-Passage lag (Provokation). Der Zentralrat der Juden spricht von deutscher Parteinahme, Stöhlker sieht in der Israel-Fahne der neue Gessler-Hut des Westens. Ich erspare mir mal meine Parteinahme...

Dienstag, 15. Januar 2008

15 Mrd. für Psychos

  • 15 Milliarden CHF kosten psychiatrisch-neurologische Erkrankungen die Schweiz jährlich = 2000 CHF pro Kopf, entspricht 16 Prozent des gesamten Gesundheitswesens
  • Dennoch werden die Kosten der psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen wahrscheinlich noch unterschätzt
  • Die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen sind Angsterkrankungen mit 710'000 Fällen, während Migräne mit 630'000 Fällen die häufigste neurologische Erkrankung ist.
NZZ gestützt auf eine Berechnung der Universität Zürich
Maurus Kunz merkt folgendes zum NZZ-Artikel an:
Eine Person mit einer schwerwiegenden Neurose braucht oftmals eine lebenslange Begleitung um den Alltag zu bewältigen.
Ich bin nicht bereit immer mehr Krankenkassenprämien zu bezahlen, damit solche Personen ihren "Alltag bewältigen" können. Ich verlange wieder einmal eine strikte Kürzung des Krankenkassenkatalogs.