Die fundamentalistische Politik der USA, Drogen zu verbieten, ist gescheitert.
César Gaviria, Kolumbiens Ex-Präsident (1990-1994).
Wir stellen die Toten, damit in den USA weniger Drogen ankommen.
Jorge Castañeda, Mexikos früherer Aussenminister
Die gesetzliche Regulierung des Drogenmarktes würde dem organisierten Verbrechen den Gnadenschuss geben.
Sergio Ferragut, Schriftsteller
Die Debatte verläuft unabhängig von den politischen Lagern. Für die Legalisierung sind ebenso der stramm linke Ex-Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, wie auch der extrem rechte Präsident Guatemalas, Otto Pérez Molina. Dagegen sind sowohl El Salvadors Mitte-links-Präsident Mauricio Funes als auch Mexikos konservativer Präsident Felipe Calderón. Letztere führen moralische Gründe an: Legalisierter Konsum und Handel von Drogen setzten gegenüber den Bürgern das falsche Signal. Das ist auch die Position der USA.
Als Ursache von Lateinamerikas Gewalt nennen Forscher immer wieder die massive Kluft zwischen Arm und Reich, die etwa armen Jugendlichen keine andere Option als eine Karriere als Krimineller lasse.
Matthias Knecht NZZaS vom 19.02.2012, Seite 7.
Posts mit dem Label Südamerika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Südamerika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 21. Februar 2012
Drogenlegalisierung in Lateinamerika
Tags:
Armut,
Drogen,
Drogenlegalisierung,
DROLEG,
Kluft,
Lateinamerika,
Legalisierung,
Südamerika,
Tote,
USA
Montag, 19. Januar 2009
cocain in ch
Tags:
Afrika,
Drogen,
Gesundheit,
International,
Kokain,
Schmuggel,
Spanien,
Südamerika
Donnerstag, 15. Mai 2008
Latino Emanzipation
Die Bedrohung durch das männliche Geschlecht, und das sage ich nur ungern, war in ganz Mexiko, in Zentralamerika, in Ecuador, Peru und Argentinien allgegenwärtig. Diese Bedrohung hat mich zu noch mehr Entschlossenheit und auch zu einer gewissen Kaltblütigkeit gezwungen. Dies war meine sicherste Waffe.
Evelyne Binsack in SORECOtoday, April 08, Seite 6. Sie war zu Fuss, auf dem Velo oder mit Skiern unterwegs von der Schweiz zum Südpol, 28'000km.
Tags:
Bedrohung,
Emanzipation,
Frau,
gender,
Mexiko,
Sexismus,
sexuelle Belästigung,
Sport,
Südamerika
Montag, 25. Februar 2008
WillGas
Für Argentinien und Brasilien ist das bolivianische Erdgas eine strategisch wichtige Energiequelle. Doch Evo Morales sieht das nicht so mit der Marktwirtschaft und der regionalen Stabilität. Entsprechend dürften Argentinien und Brasilien in näherer Zukunft ein AKW errichten um die Energienachfrage garantiert befriedigen zu können. Der bolivianische Energieminister Carlos Villegas, will das Gas ev. nicht einfach so frei geben :-).
Tags:
AKW,
Argentinien,
Bolivien,
Brasilien,
Kommunismus,
Südamerika,
Wortspiel
Montag, 10. Dezember 2007
Politische Situation in Südamerika
(...) der moderne Caudillo lässt sich zunächst mehr oder weniger demokratisch wählen. Und sobald er an der Macht ist, geht er daran, aufzulösen, was ihm im Weg steht: Parlament, oberster Gerichtshof, Wahlkommission, unabhängige Medien, katholische Hierarchie. In Lateinamerika nennt man das autogolpe – Staatsstreich von innen.
Das Phänomen verdient mehr Beachtung, als ihm bislang zuteil wurde. Vor zehn Jahren war jedes südamerikanische Land, vielleicht mit der einzigen Ausnahme meiner Heimat Peru, eine liberale Demokratie. Heute ist die autoritäre Linke (bis auf Kolumbien) überall an der Macht. (...)
Aber die Armen haben das Interesse verloren. Sie wählen die starken Männer, nicht in der Hoffnung, dass etwas besser wird, sondern aus Protest gegen das alte System. Es ist erschreckend, wie schnell und begeistert sich eine Nation gegen die parlamentarische Demokratie wenden kann.
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. Daniel Hannan in der WW49.07, Seite 9, ist Mitglied des Europaparlaments für die britischen Konservativen. Er wurde in Peru geboren.
Tags:
autoritär,
Demokratie,
Linke,
politics,
Südamerika
Abonnieren
Posts (Atom)

