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Montag, 26. Januar 2009
Berufsverbot für Ed Fagan
Nachdem Ed Fagan im Dezember 2008 bereits seine Zulassung als Anwalt in New York verloren hat, wurde sie ihm jetzt auch noch in New Jersey entzogen. Da er nur in diesen beiden Staaten zugelassen war, kann er nun seinen Beruf nicht mehr ausüben. Das Gericht sprach Fagan schuldig, zwei seiner Mandantinnen um 510'000 USD betrogen zu haben das Bundesgericht getäuscht zu haben und 370'000 USD Schulden nicht bezahlt zu haben.
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Mittwoch, 19. November 2008
falsche Kinderärztin
In Deutschland wurde eine 34-jährige Frau verurteilt, weil sie teilweise ihre Diplome auf dem Weg zur Ärztezulassung gefälscht hat:
Ihr Leistungsausweis "Qualifikationen":
Doch, der Stolperstein:Ihre Arbeitszeugnisse musste Cornelia E. nicht fälschen. Sie wurde überhäuft mit Lob und Anerkennung.
Cornelia E. brachte fast alle Voraussetzungen mit, eine ausgezeichnete Ärztin zu werden. Die zierliche, eloquent formulierende Frau strahlt Wärme aus. Sie war immer mit Leidenschaft bei der Sache: Menschen in Not zu helfen, am liebsten Kindern, ihnen die Angst zu nehmen und sie stattdessen zuversichtlich zu stimmen - es gibt niemanden, der mit ihr zu tun hatte, der nicht des Lobes voll wäre über ihre Arbeit und ihre Zuwendungsfähigkeit.
Sie beeindruckte Vorgesetzte mit Fachwissen und angenehmem Auftreten, sie arbeitete mit großem Fleiß und Erfolg wissenschaftlich, sie verhielt sich stets kollegial und trat medizinischem Hilfspersonal gegenüber nie anmaßend oder besserwisserisch auf. Kurz: Sie hätte eine ausgezeichnete Ärztin werden können.
In Hamburg fing sie 1994 mit dem Medizinstudium an. Ihr Abiturnoten-Durchschnitt reichte dafür erst nicht aus, doch mit dem sogenannten Medizinertest schaffte sie es. Schon an der ersten Prüfung nach vier Semestern, dem Physikum, scheiterte sie. Der nächste Versuch gelang ebenso wenig wie der dritte. "Mir lag das Multiple-Choice-Verfahren gar nicht", sagt sie heute, also das Ankreuzen der richtigen Antwort.Wegen ein paar Kreuzchen wird sie von ihrer Leidenschaft ferngehalten.
In den Medien wurde Cornelia E., als sie Sache publik wurde, als "tragischer Fall" bedauert: Sie wurde dargestellt als eine geborene geniale Ärztin, die von törichten Vorschriften zu Fall gebracht wird. Es wurde an der Prüfungsordnung gezweifelt, die gerade manchem hochtalentierten Medizin-Studenten angeblich im Wege stehe und so fort.
Gisela Friedrichsen im Spiegel
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