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Mittwoch, 20. Februar 2008

transparente Sozialbezüge

Die gezielte Skandalisierung von einzelnen Missbrauchsfällen hat sich als wenig stichhaltig erwiesen.
Elmar Ledergerber über die Weltwoche-Artikel über die Missbräuche im Zürcher Sozialdepartement.
Obwohl ich Ledergerber für einen Sozialdemokratisch extrem schätze, stimme ich hier nicht mit ihm überein. Wieso ist die Sozialquote in der Statt wesentlich höher als auf dem Land? Der entscheidende Unterschied ist die ausbleibende soziale Ächtung in der Gesellschaft aufgrund der Annonymität der Grossstadt.

Auch hier möchte ich wieder einmal für die absolute Transparenz plädieren. Eine "Amtsgeheimnisverletzung" wie sie derzeit im Zürcher Sozialdepartement verfolgt wird, könnte es damit gar nicht mehr geben. Die Namen der Sozialhilfebezüger werden veröffentlicht. Wieso sollte es auch anders sein? Der Steuerzahler finanziert sie schliesslich. Also soll er auch wissen, wen er damit denn genau finanziert.

Durch Blätter wie die Weltwoche erübrigen sich Sozialdetektive, was zu einem günstigeren und schlankeren Staat führt. Denn nicht vergessen: Bürokratieversagen erzeugt noch mehr Bürokratie (Wilhelm Röpke).

Samstag, 2. Februar 2008

Sozialhilfequote

Das Verhältnis der Sozialhilfebezüger zur gesammten Bevölkerung:
  1. Basel-Stadt: 6.4%
  2. Neuenburg: 5.4%
  3. Waadt: 4.6%
  4. Bern: 4.2%
  5. Genf: 4.2%
  6. Zürich: 4.0%

    CH-Schnitt: 3.3%!!! = 237'000 Personen, die untauglich sind, selbstständig ihren Alltag zu bewältigen! Die Schweiz, eine Nation der Untauglichen?
NZZaS vom 27.1.08, Seite 27, Quelle BFS, Sozialhilfestatistik 2005.
Wie vermutet wäre die Romandie und Basel-Stadt ein Paradies für Sozialdetektive. Da ist Zürich noch gar nichts dagegen.

A propos Zürich: Was macht Frau Stocker, nachdem sie nun in der tubulentesten Zeit eine Woche ins Wellness-Spital ging? Jetzt wo eine klare Führung unabdingbar wäre um den Missständen zu begegnen, macht sie Ferien bis zum 25. Februar. Ein Beispiel aus dem Lehrbuch, dass linke Frauen nicht für Führungspositionen taugen. Um dieses Voruteil zu widerlegen, sollte mal das Gegenteil bewiesen werden.

Dienstag, 22. Januar 2008

Sozialmissbrauch durch Migranten

Die Inspektoren gegen den Missbrauch von Sozialhilfegeldern haben bis jetzt 21 Personen überführt und eine Schadensumme von 860'000 Franken aufgedeckt.

Anfang Juli 2007 verschärfte Zürich mit drei neuen Sozialdetektiven die Gangart gegen den Missbrauch von Sozialhilfegeldern. Gemäss einer ersten Bilanz haben diese bisher 100 Ermittlungen durchgeführt, 29 wurden abgeschlossen. 76 Prozent aller Betroffenen haben einen «Migrationshintergrund». (Tagi)
Als ob man etwas anderes zu erwarten gehabt hätte, ts! Wie Christoph Mörgeli im SonnTalk vom 20.1.08 auf Tele Züri sagte:
Wir haben die Fürsorge eigentlich für Schweizer Fälle gemacht. Heute ist das nicht mehr der Fall. Es dürften 70 bis 80 Prozent Immigranten oder eingebürgerte Immigranten sein. Die kommen sofort ans Sozialsystem. Und das ist ein Riesenproblem.
Das war am 20. Januar. Zwei Tage später hat man nun Gewissheit: Mörgeli hatte sehr recht. Jetzt sind Massnahmen gefordert: ein Strafverfahren und die vom Volk mit 70% gutgeheissene "Ausweisung krimineller Ausländer".

Donnerstag, 10. Januar 2008

SozialwerkeGEbrauch

Eine Geschäftsprüfungskommission des Zürcher Gemeinderats kommt zum Schluss, dass ausländische Sozialhilfeempfänger auf Kosten der Fürsorge Sportwagen mieteten, in guten Hotels logierten und ihre Clans mit Steuergeldern versorgten. (...) Wenn der Missbrauch von Fürsorgegeldern auch dann möglich wird, wenn die Fürsorgeämter hervorragend arbeiten, dann haben wir es nicht mit Missbrauch, sondern mit Gebrauch, also mit einem Systemversagen des Wohlfahrtsstaats, zu tun.
Ich nenne dies ja schon länger "extensiver GEbrauch der Sozialwerke" und nicht Missbrauch. Denn unsere Gesetze sehen eine solche Umverteilung vor. Stossend: Ein Systemversagen des Wohlfahrtstaats.

Doch wie soll dem begegnet werden? Mit Sozialdetektiven?
Der Sozialstaat schafft sich, weil er falsche Anreize produziert, eine eigene Sozialpolizei zur Bekämpfung jener Symptome, deren Ursachen man nicht anzutasten wagt. Bürokratieversagen erzeuge, das schrieb der liberale Ökonom Wilhelm Röpke schon vor fünfzig Jahren, noch mehr Bürokratie, noch mehr Personal, noch mehr Kosten. Wenn der Staat sich selber kontrolliert, geht die Rechnung meistens auf. Für den Staat.
Roger Köppel in der Weltwoche 2.08.