Posts mit dem Label Störung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Störung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 10. April 2010

Alkohol in der Schwangerschaft --> social trash

Der Alkohol, den Jennys Mutter während der Schwangerschaft trank, hat Gehirn und Körper des Kindes schon im Mutterleib geschädigt. „Fetales Alkohol-Syndrom“ (FAS) nennt man das in besonders schweren Fällen, denen man es ansieht. Wie Jenny. Manchmal kommt noch ein Herzfehler hinzu. Bei anderen Kindern, die ins Zentrum kommen, ist die Schädigung nicht ganz so ausgeprägt. Bei ihnen spricht man allgemein von „Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen“ (FASD). Auch ihr Wachstum ist verzögert, ihre geistige Entwicklung gestört.

Jugendliche, deren Gehirn durch Alkohol im Mutterleib geschädigt ist, sind oft sehr aggressiv. Und sie verhalten sich auch sonst sozial auffällig, sagt Dudenhausen: „Ein großer Prozentsatz wird kriminell, weil sie nicht begreifen, wenn sie etwas verkehrt machen.“
Daniela Martens vom 29.03.2010

Dienstag, 30. März 2010

Störung der Sexualpräferenz

Pädophilie ist eine Störung der Sexualpräferenz.
Internationale Klassifikation psychischer Störungen der WHO

Schätzungen gehen davon aus, dass ein bis zwei Prozent der Menschen an dieser "Störung der Sexualpräferenz" leiden.

Pädophilie kann zwar nicht geheilt werden - Pädophile können aber lernen, ihren Treib zu kontrollieren. An diesem Punkt setzt die Therapie in Berlin an: Ziel ist, dass die Teilnehmer das was sie sich wünschen, nicht umsetzen.
Christine Brand in der NZZaS vom 28.03.10, Seite 24f.


Dienstag, 26. Mai 2009

homo deliricus (=ungefähr "Der Wahnsinnige")

Der kühl-rationl handelnde "homo oeconomicus" soll durch ein realistischeres Modell ersetzt werden, finden Akerlof und Shiller: In Anlehnung an John Maynard Keynes und die moderne Verhaltensökonomie glauben sie, dass Volkswirtschaften zu Exzessen, Manien und Panik neigen, wenn sie sich selbst überlassen sind. Ursache dieser Instabilitäten seien die "animal spirits", die Urinstinkte, die je nach kursierenden Geschichten einmal euphorisch sind, um darauf in depressive Grundstimmung verfallen zu können. Durch den Herdentrieb verstärke sich sowohl die Boomphase wie auch der rezessive Abschwung.
Daniel Hug in der NZZaS vom 24.5.09, Seite 43.