Posts mit dem Label Therapie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Therapie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. August 2011

Teurer Glaube an Therapier- und Resozialisierbarkeit von Verbrechern

  • 200 Haftplätze für gefährliche und psychisch kranke Täter
  • Die Einrichtung von einem kostet 580'000 CHF.
  • Ergibt Kosten von 120 Mio. CHF.

Auch hier gibt es einen falschen Trend: Je krankhafter und unverständlicher (wohl auch schrecklicher) eine Tat war, desto besser wird der Täter "sozialtherapiert", gepflegt, gehegt, etc. Nach dem Motto "kein Mensch ist unheilbar" (grundsätzlicher Glaube an Therapier- und Resozialisierbarkeit von Verbrechern), werden hier enorme Summen verlocht.

Betriebskosten pro Häftling und Tag

  • rund 600 Franken im speziellen Vollzug
  • im normalen Gefängnis sind es zwischen 200 und 300 Franken.

    Lukas Häuptli in der NZZaS vom 07.08.2011, Seite 9.

Dienstag, 30. März 2010

Störung der Sexualpräferenz

Pädophilie ist eine Störung der Sexualpräferenz.
Internationale Klassifikation psychischer Störungen der WHO

Schätzungen gehen davon aus, dass ein bis zwei Prozent der Menschen an dieser "Störung der Sexualpräferenz" leiden.

Pädophilie kann zwar nicht geheilt werden - Pädophile können aber lernen, ihren Treib zu kontrollieren. An diesem Punkt setzt die Therapie in Berlin an: Ziel ist, dass die Teilnehmer das was sie sich wünschen, nicht umsetzen.
Christine Brand in der NZZaS vom 28.03.10, Seite 24f.


Sonntag, 14. Februar 2010

Siegeszug der weiblichen Vorstellung über Beziehungen

Tiger is the man! Ich würde all die heissen Frauen auch vögeln, wenn ich sie bekäme, verdammt!
Ein anonymer Kommentator im Internet, zitiert von Beatrice Schlag in der WeWo5.10, Seite 48.
Eine "Sextherapie" ist fehl am Platz. Gleich wie die Ausschweifungen von Chelsea-Star John Terry mit der Freundin eines Teamkollegen oder Berluscoins Abenteuer keiner Rechtfertigung benötigen. Was mach jedoch mal diskutieren sollte, ist die Marginalisierung männlicher Werte und den Siegeszug der weiblichen Vorstellung über Beziehungen.

Dienstag, 27. Mai 2008

mit dem Taxi zur Schule

  • In Zürich (gesamthaft 21'000 Schüler) gehen täglich 200 mit dem Taxi zur Schule. Und die Stadt bezahlt dafür 5 Millionen CHF.
  • In Basel, total 12'500 Schüler, werden 300 chauffiert, für 2.5 Millionen CHF.
  • In Bern, total 9'000 Schüler gibt es keine Taxidienste, sondern bezahlte Bus-Abonnemente. Kosten: 63'000 CHF.
Mathias Ninck in der NZZaS vom 25.5.08, Seite 13.
Für einmal ist Bern das grosse Vorbild, Kompliment! Es ist schlicht absurd, dass der Staat für Taxirechnungen von Schülern aufkommt. V.a. bei "absoluten Ausnahmen" wie dieser hier:
So fährt ein Schüler jeden Tag mit dem Taxi von Basel nach Zürich zur Schule, weil er nur dort unterrichtet werden kann.
Und um welche "Art von Kindern" handelt es sich dabei genau? Das wird leider zu wenig ausgeführt, lediglich folgende Hinweise bestehen:
  • Schüler, denen die "Bewältigung des Schulweges zu Fuss nicht zuzumuten ist" --> Mimosen
  • d.b. u.a. "sehr beschwerliche oder sehr gefährliche Strassenverhältnisse" --> Leute aus Quartieren der kriminellen Unterschicht (oft ausländisch dominiert)
  • medizinische oder psychologische Gründe --> Behinderte
  • "Die meisten Taxifahrten betreffen (...) Kinder, die eine Kleinklasse ausserhalb des Quartiers besuchen oder eine Therapie beanspruchen, welche, die im Schulhaus nicht angeboten wird. --> Also typische Problemkinder. Nebst den sozialen Probleme, welche sie verursachen, jetzt auch noch finanzielle.