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Samstag, 7. Januar 2012

Schuldenlöcher mit Umweltabgaben stopfen

Die EU unterstellt den Flugverkehr dem Emissionshandelssystem (ETS), wonach Fluggesellschaften CO2-Zertifikate kaufen müssen.
Der internationale Luftfahrtverband (Iata), der 84 Prozent des weltweiten Flugverkehrs repräsentiert, schätzt die Zusatzkosten wegen des europäischen Emissionshandels für 2012 gar auf 900 Millionen Euro, umgerechnet 1,1 Milliarden Franken. Die Iata befürchtet, dass diese Kosten bis 2020 auf 3,4 Milliarden Franken steigen könnten.

Bei der Swiss weist man zudem ­darauf hin, dass das Geld für die ersteigerten Zertifikate in die Kassen von EU-Staaten fliesst. Dort wird es kaum für Umweltprojekte verwendet, sondern zur Sanierung der Staatshaushalte. Der Klimaschutz ist für die EU-Staaten ein hochwillkommener Vorwand, ihre Finanzlöcher zu stopfen.
Alex Reichmuth in der WeWo1.12, Seite 19.

Sonntag, 31. Januar 2010

Ein Preis für CO2 muss her

Das CO2 muss einen Preis bekommen, am einfachsten durch eine weltweite Steuer. Diese einfache Massnahme führt automatisch dazu, dass alle CO2-Ausstösse vermieden werden, welche diesen Preis nicht wert sind. Das heisst, die Kosten der CO2-Reduktion werden über den Preis minimiert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Steuer bei der Einführung niedrig wäre (z.B. dreissig Franken pro Tonne), aber über die Jahre hinweg ansteigen könnte, weil neue Technologien entwickelt würden. Es bestünde somit ein starker Anreiz, CO2-arme Technologien anzuwenden, wobei aber der Markt und nicht die Politik darüber entscheidet, was sich durchsetzt und was nicht.
Silvio Borner in der WeWo4.10, Seite 18.

Sonntag, 24. Januar 2010

CO2-Ausstoss im internationalen Vergleich

  • Schweiz: 5.8t/Kopf
  • Russland: 8.2t/Kopf
  • Deutschland: 14.6t/Kopf
  • USA: 20.2t/Kopf
Alex Baur in der WeWo2.10, Seite 24ff.
Wie prioritär ist die Reduktion des CO2-Ausstosses daher in der Schweizer Politik?

Dienstag, 16. Dezember 2008

unbedeutende Grüne

Unser Land hat einen relativ geringen CO2-Ausstoss, nämlich 0.2 Promille von demjenigen der Welt. Selbst die ehrgeizigen Ziele der EU für die nächsten dreissig Jahre verblassen im Weltmassstab. Was die EU bis 2030 insgesamt einsparen will, wird von China dannzumal in einem einzigen Jahr kompensiert.
Silvio Borner in der WW50.08, Seite 20.
Dies zeigt die Unbedeutsamkeit grüner Politik in der Schweiz und in Europa. Und trotzdem haben Grüne wachsende Wähleranteile. Hier zeigt sich mal wieder wie manipulierbar und realitätsfremd der gemeine Bürger so sein kann.

Dzi, hast du wirklich einen grünen Daumen?!

Montag, 25. Februar 2008

"Congestion Charge"

Ken Livingstone, Londons linker Bürgermeister, realisierte bereits eine Strassengebühr für die Innenstadt von London von täglich 8 Pfund. Jetzt soll noch eine weiter Gebühr dazu kommen, und zwar vornehmlich für Allradfahrzeuge und wagen mit grossem Hubraum + 25 Pfund täglich (1 GBP = 2.13 CHF).

Porsche klagt nun wegen Unverhältnissmässigkeit.

Die Verhältnisse:
  • Mehreinnahmen durch die Gebühr von 100 Mio. Pfund pro Jahr.
  • Minderung des jährlichen CO2-Ausstosses durch Autos in der Innenstadt entspricht dem CO2-Ausstoss, den der Flugbetrieb auf Heathrow innert 4 Stunden verursacht.
Definitiv nicht mehr verhältnissmässig!
In Anlehnung an Markus M. Haefliger in der NZZaS vom 24.2.08, Seite 7.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Kohlendioxidemissionen

Das Schöne am hauptberuflichen Klimaretten ist seine vollkommene Folgenlosigkeit für den persönlichen Lebenskomfort. So verursacht die Bali-Karawane rund 100000 zusätzliche Tonnen Kohlendioxid, pro Kopf etwa 6,5 Tonnen. Einer dieser Köpfe ist beispielsweise der Klimaberater der deutschen Bundeskanzlerin, Professor Hans Joachim Schellnhuber, der 5,5 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf und Jahr als maximales «Erdenbürgerrecht auf tolerierbare Klimaschädigung» bezeichnet.
Dirk Maxeiner in der WW49.07.