Bildung, so zeigte sich nun, ist nicht nur für den Einzelnen profitabel, wie man schon lange weiss: Die individuelle Bildungsrendite beträgt in der Schweiz 7 bis 9 Lohnprozente pro Jahr Bildung. Sondern ihr Effekt auf das BIP-Wachstum übersteigt diese individuelle Rendite bei weitem: «Auch jene, die sich nicht bilden, profitieren von der Bildung jener, die sich bilden», formuliert es Stefan Wolter. Diese Tatsache rechtfertigt die öffentliche Finanzierung von Bildung. Sie rechtfertigt es aber auch, den Spiess umzudrehen und die Kosten von Nicht-Bildung zu berechnen: «Wenn Bildung zu Wachstum führt, dann führt Nicht-Bildung zu entgangenem Wachstum, das heisst zu einem Schaden für die Gesellschaft, die für die negativen Folgen dieser Nicht-Bildung aufkommen muss: für Arbeitslosigkeit etwa oder Sozialhilfe», sagt Wolter. Damit ist es nicht mehr reine Privatsache, ob sich ein 14-jähriger Schüler in der Schule anstrengt oder nicht, mit seinem Nicht-Lernen schadet er der gesamten Gesellschaft.
Kathrin Meier-Rust in der NZZaS vom 13.06.2010, Seite 57ff.
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Dienstag, 15. Juni 2010
Gesellschaftliche Kosten/Nutzen von (Un-)Bildung
Mittwoch, 20. Februar 2008
"Mörgele"
Nun doch noch ein Wort dazu: Mörgeli fühlt sich durch den Couchepin-"Witz" beleidigt.
Kugelmann spricht selbst von "aus völkischen Nazi-Themen Kapital schlagen" und "Trittbrett"-Fahrer-Effekt. Mörgeli soll nicht von der Rhetorik profitieren, der gjk ihre Existenzgrundlage verdanken. Dort haben sie ein unanfechtbares, ewiges Monopol in moralischer wie auch schlussendlich finanzieller Hinsicht.
Erst Satiriker gehen relativ unbefangen mit 2. Weltkrieg um. Jene, die politisch korrekt sein wollen/müssen, dürfen auch heute noch nicht ihr "unendliches Mitgefühl" ablegen.
Doch wer jahrelang von Scheininvaliden und Scheinbundesräten spricht, wird rasch zum Scheinheiligen und als Scheinopfer entlarft.Da stimme ich ihm zu. Doch
Nazi-Vergleiche gehen nicht an.Falsch: Aus der Geschichte kann man lernen. Vergleiche sind immer zu begrüssen. Ein Verbannen von Vergleichen, Ideen und Meinungen verstösst gegen unsere Meinungsäusserungsfreiheit. JBK ist seit dem Verbannen von Eva Hermann aus dem Studio der linken Zensur verfallen - vorgestern wurde er offiziell zur "Heulsusen-Show" erklärt.
... Egal, wer Absender und Adressat ist. Sie gehen nicht an, weil sie nie funktionieren.Falsch: Einige Kreise profitieren von einer Anti-Nazi-Rhetorik (die sog. "Nazi-Keule"). Dort gehen die Vergleiche auf, sie funktionieren.
Yves Kugelmann, Chefredaktor der jüdischen "Tachles" in der NZZaS vom 17.2.08, Seite 19.
Kugelmann spricht selbst von "aus völkischen Nazi-Themen Kapital schlagen" und "Trittbrett"-Fahrer-Effekt. Mörgeli soll nicht von der Rhetorik profitieren, der gjk ihre Existenzgrundlage verdanken. Dort haben sie ein unanfechtbares, ewiges Monopol in moralischer wie auch schlussendlich finanzieller Hinsicht.
Erst Satiriker gehen relativ unbefangen mit 2. Weltkrieg um. Jene, die politisch korrekt sein wollen/müssen, dürfen auch heute noch nicht ihr "unendliches Mitgefühl" ablegen.
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