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Samstag, 14. Mai 2011

Kosten von Kindern + Freizeitverlust

Bis zum 20. Altersjahr kostet ein Kind 340′000 Franken, sagt eine Studie des Bundes aus dem Jahr 1998, die bis heute aktuell sein soll. Das entspricht 17′000 Franken pro Jahr oder 1417 Franken pro Monat. Das zweite Kind kostet dann nicht mehr ganz so viel, aber immer noch zwischen 150′000 und 180′000 Franken. (..) Zum Glück hat mir niemand vorgerechnet (...) weil mir die Verantwortung, so schwarz auf weiss, einfach zu gross gewesen wäre.

Wird man, wenn man Kinder hat, beschränkt? Ja. Nicht nur was die Interessen angeht und die zur Verfügung stehende Zeit, auch und vor allem wegen des Geldes. (...) Freizeit (...) mit der ist es ja ohnehin nicht mehr weit her.

Michèle Binswanger, 12.05.2011 im Mamablog

Mittwoch, 16. Februar 2011

feige Frauen flüchten in traditionelle Rolle

Hormongebeutelte Wohlfühlwesen seien wir Frauen, zu bequem, um für sich selber zu sorgen, zu faul, um berufliche Ziele zu verwirklichen. Statt uns im Arbeitsleben, in freier Wildbahn gegen die Männer durchzusetzen, machten wir es uns lieber in der traditionellen Rolle gemütlich. Dass so wenig Frauen in wirtschaftlichen Spitzenpositionen zu finden sind, liegt also nicht an der berühmten gläsernen Decke, sondern daran, dass die Frauen gar nicht erst unter der gemütlichen Bettdecke hervorkriechen, um sich die Hände im wirtschaftlichen Wettbewerb schmutzig zu machen. Nach dem Studium wird eine Familie gegründet, schnappt die Mutterfalle zu, taumeln die Frauen auf einer Latte-Machiato-Rampe ins Nichts. Weil sie zu feige sind.

Die These, dass die Frauen sich selber im Weg stehen ist nicht ganz neu und hat natürlich einen wahren Kern. Wir wissen, dass Frauen nicht nur keine Karriere machen können, weil es ungünstige Strukturen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. Sondern dass sie es vielfach auch einfach nicht wollen. Oder nicht genug wollen. Allerdings ist daran nicht nur die «Mutterfalle» schuld, sondern auch andere Dinge. Vielen Frauen ist ein gepflegtes Sozialleben und persönlicher Freiraum wichtiger als Status und Geld, weshalb sie vor dem Opfer an privater Zeit, das jede Karriere einfordert, zurückschrecken.

Ideologisch gesehen ist es natürlich ganz schlecht, wenn die Frauen, die so lange dafür gekämpft haben, nicht an den Herd verbannt zu werden, nun freiwillig seinen Trost suchen. Das zementiert die Geschlechterrollen,

Volkswirtschaftlich macht es wenig Sinn, Frauen durchs kostenintensive Bildungssystem zu schleusen, nur damit sie dann jahrelang auf Spielplätzen herumhängen.

Michèle Binswanger im Mamablog, sinniert über das Buch von Bascha Mika: «Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug», C. Bertelsmann Verlag, 256 Seiten

Mittwoch, 6. Januar 2010

Auch Pfader sind (urspr.) gläubig

1899 veröffentlichte der englische General Baden-Powell für die britische Armee das Buch „Aids to Scouting“ (Anleitung zum Kundschafterdienst), (...) Aufbauend auf diesen Erfahrungen veröffentlichte Baden-Powell 1908 eine für Jugendliche überarbeitete Version von „Aids to Scouting“ unter dem Titel Scouting for Boys.
Wikipedia
"Paramilitärische Ursprünge"... super! Schade, dass immer noch ein "Ich glaube an Gott"-Element dabei sein muss :-(