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Mittwoch, 13. April 2011

Forschungszentrum statt Steuersitz in der Schweiz

Wir brauchen nicht nur die Haupt- und Holdingsitze internationaler Konzerne in der Schweiz, sondern auch deren Forschung und Entwicklung. Ansonsten verkommt die Schweiz zu einer Nation von Buchhaltern, Finanzexperten, Steueranwälten und Verwaltern des Erreichten. Hilfreich dabei wäre die mehrfache steuerliche Abziehbarkeit von Investitionen in Forschung und Entwicklung, wie es Frankreich vormacht.
In Anlehnung an Markus Städeli in der NZZaS vom 10.04.2011, Seite 19.

Sonntag, 3. Januar 2010

Schweiz als Kässeli für die internationale Gemeinschaft

Die Ostmilliarde war eine Fehlinvestition. Ich bezweifle stark, dass das Bündnis mit Rumänien und Bulgarien viel mehr als mehr Kriminalität in der Schweiz gebracht hat. Aber trotzdem: Wird die Schweiz um eine milde Gabe gebeten, knickt sie ein - z.B. auch mit der Quellbesteuerung von Bankguthaben. Oder hier:
Der Bundesrat müsste anders handeln als damals, als er am G-20-Gipfel teilnehmen wollte, abgewimmelt wurde und anderntags trotzdem einwilligte, die dort beschlossenen zehn Milliarden Franken dem Währungsfonds zu leihen. Er hätte sagen müssen: G-20? Zehn Milliarden? Wir waren nicht dabei, wir haben nichts gehört, wir machen nichts.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 3.1.10, Seite 9.

Donnerstag, 23. April 2009

Das Übel internationaler Organisationen

In Krise n gewinnt die Bürokratie internationaler Organisationen an Einfluss. Staaten mit hohem Stimmengewicht benutzen internationale Organisationen, um ihre Partikularinteressen durchzusetzen. Deutschland oder Frankreich beispielsweise benutzen die OECD dazu, um in der Schweiz eine andere Steuerpolitik durchzusetzen. Durch von internationalen Organisationen als verbindlich erklärte Regeln, werden demokratische Prozesse ausgehöhlt. Die Regierungen verlieren ihre Souveränität an internationale Organisationen. Diese werden zu "geheimen Regierungen", welche sich der demokratischen Kontrolle entziehen. Sie haben die Tendenz, sich zu verselbstständigen und gefährden deshalb die Demokratie.
Aus den suggestiven Fragen von Pierre Heumann in der wW16.09, Seite 28f.