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Donnerstag, 31. März 2011

Argumente gegen das Grundeinkommen

  1. 2500 CHF sind nicht finanzierbar ohne massive Steuer- oder Abgabenerhöhungen
  2. die sozialen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Die jährlichen Sozialausgaben der Schweiz - oder Deutschlands - werden auf den Kopf umgerechnet, was in der Schweiz 18 763 Fr. ergeben soll. Doch in diesen Gesamtausgaben werden die laufende Ersparnis der zweiten Säule und deren Renten gleich mitgerechnet und mitverteilt. Ohne diese private Spartätigkeit und ihre Früchte machen die Sozialausgaben gerade einmal gut 10 000 Fr. pro Kopf aus.
--> Ohne Pensionskassen reicht es also nur zu gut 800 Fr. monatlichem Grundeinkommen

vgl:
- häufigste Ehepaarrente der AHV deutlich über 3000 Fr.
- Suva-Renten 7000 Fr. und mehr
- Invalide mit Ergänzungsleistungen Tausende Franken erhalten
- arbeitslose Männer im Schnitt 3255 Fr. beziehen

2. die qualitativen Argumente

  • Arbeit wird aufgegeben: Mit der Grundsicherung lassen viele kleine Einkommensbezüger die Arbeit fahren, Immigranten, Berufseinsteiger, Teilzeitbeschäftigte, Alleinerziehende, mitverdienende Frauen. Die Erwerbsbeteiligung würde dramatisch sinken, wie es in den europäischen Wohlfahrtsstaaten begann.
  • Jene, die doch noch weiterarbeiten werden drakonisch von der progressiven Besteuerung bestraft
  • Die Grenzen müssten dicht gemacht werden - ansonsten glänzt der Honigtopf Schweiz noch stärker
  • Die Parteien würden immer das Maximum versprechen, und die Bürger würden glauben, sie könnten ihr Auskommen an der Urne anstatt mit Anstrengung erreichen. Die wenigen Leistungswilligen würden überstimmt.
Beat Kappeler in der NZzaS vom 27.03.2011, Seite 35.

Sonntag, 28. Februar 2010

Deutschland bestraft, vertreibt und verfolgt die Leistungswilligen

[Die Deutschen in der Schweiz] fliehen vor einem bürokratischen Monster namens „Sozialstaat“, das sich in alle Lebensbereiche seiner Bürger einmischt: sie wollen Steuern zahlen, aber nicht ausgeraubt werden.

Aber sie müssten dennoch in der Lage sein zu unterscheiden: zwischen einer Regierung, die Datendiebstahl belohnt und mit Hehlern Geschäfte macht, und Bürgern, die sich von einer solchen Regierung nicht mehr regieren lassen wollen. Den Deutschen, die in die Schweiz ziehen, ist wohl bewusst, was in Deutschland schief läuft. Sie artikulieren ihren Protest mit den Füssen.
Mit der aktuellen Politik hat Deutschland keine Zukunft. Demokratische Mehrheiten, dies zu ändern lassen sich nicht mehr finden.
Deutschland wandert aus. Und das deutsche Fernsehen geht mit. «Goodbye Deutschland! – Die Auswanderer» heisst eine Serie auf Vox; «Mein neues Leben» findet auf Kabel 1 statt; «Umzug in ein neues Leben» verspricht RTL; die ARD sagt zum Abschied leise «Deutschland ade».
Henryk M. Broder in der WeWo5.10, Seite 9.