Nach dem Entwurf soll es künftig verboten sein, das Wort Nazi oder ähnlich klingende Wörter sowie Begriffe zu benutzen, die mit dem Nationalsozialismus, dem Dritten Reich oder einer seiner führenden Vertreter verbunden sind.
Strafbar würde sich auch machen, wer gestreifte Kleidung trägt, die an die Kluft der Insassen von Konzentrationslagern erinnert, oder einen gelben Judenstern sowie ähnliche Symbole benutzt.
Auch Fotos, Zeichnungen und Skulpturen, die das Hakenkreuz oder verwandte Symbole aufweisen, sollen verboten sein. Als Strafe sind bis zu sechs Monate Gefängnis und die Zahlung von 100 000 Schekel (24 710 Franken) vorgesehen. Ausgenommen ist nur die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust.
20min vom 12.01.12
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Donnerstag, 12. Januar 2012
Israels Verbote verunmöglichen Vergangenheitsbewältigung
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Samstag, 6. Februar 2010
Das Kreuz in Italien
Das Kreuz ist überall. Es hängt, ob als Kruzifix oder als schlichtes Symbol, in den meisten Klassenzimmern der staatlichen Schulen Italiens wie in vielen Warteräumen der öffentlichen Krankenhäuser - von den religiösen Einrichtungen ganz zu schweigen. Man findet es in Büros und auch in Hotels. Es ziert so manchen Wohnraum, und in ärmlichen Behausungen ist es nicht selten der einzige Wandschmuck. Städte wie Genua haben es als Wappen gewählt, Fußballklubs wie Inter Mailand als Emblem, Autohersteller wie Alfa Romeo als Markenzeichen. Hoch auf den Obelisken verkündet es den Triumph des Christentums über die Antike. Als Tatoo auf dem Oberarm bezeugt es die Identifikation wenn nicht mit einem Glauben, dann doch mit einer Kultur. Und an Halsketten hängend wird es von billigem Plastik bis zu teurem Edelstein nur als Schmuck verstanden. (Süddeutsche)
So ließ San Remos Bürgermeister Maurizio Zoccarato aus Protest ein zwei Meter hohes Kreuz vor dem Rathaus aufstellen. Zudem ordnete er in allen kommunalen Schulen Kontrollgänge an, um dort das Kruzifix aufzuhängen, wo etwa eines fehlen sollte. (kath.net)
Die Linie gab Verteidigungsminister Ignazio La Russa in einer TV-Diskussion vor. "Alle Kreuze bleiben hängen", schrie er, "sollen sie (die Kreuzgegner - d. Red.) doch sterben, samt diesen internationalen Schein-Institutionen!" (Spiegel)
Von LKM via amade.ch
Samstag, 2. Januar 2010
2012: Emmerich über Kaaba
Roland Emmerich plante, auch die Kaaba Mekka in Schutt und Asche zu legen, für seinen neusten Katastrophenfilm 2012. Sein Drehbuch-Co-Autor legte sich quer: Er wolle wegen des Films keine Fatwa an den Hals kriegen.
Es sagt etwas über die Welt von heute, dass man islamische Symbole auch fürs Kino nicht zerstören darf.
Roland Emmerich
Donnerstag, 20. September 2007
"moderne" Saudis
Das neue elektronische Ticket der Saudi Arabian Airlines wurde letzte Woche eingeführt. Ansonsten sind die Saudis nicht sonderlich fortschrittlich - zumindest aus der Sicht eines Liberalen.
Dass man wegen der strengen Religionsvorschriften in Saudi-Arabien weder Alkohol, Drogen, Pornografie noch Schweinefleisch an Bord nehmen darf, mag man noch begreifen. Neuerdings ist es aber auch ausdrücklich verboten, religiöse Utensilien mitzuführen, die nicht islamisch sind. Erlaubt sind also Koran, Gebetskette oder Rosenwasser. Wer aber ein Neues oder Altes Testament, ein Kruzifix, Jesus-Figuren oder einen David-Stern ins Königreich einführen will, macht sich strafbar.
Pierre Heumann in der Weltwoche 36.07, Seite 26.
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