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Donnerstag, 13. Mai 2010

Frauenbewegung und Feminismus

Frauenbewegung:
  • Gleichberechtigung
  • Befreite Sexualität
  • Gleichberechtigte Beziehungen, Bildung und berufliche Möglichkeiten
  • Frauen wollen aus eigener Kraft selbsständig und eigenständig sein
  • Anpackende, eigenverantwortliche Persönlichkeiten
Feminismus:
  • Verweigerung von Eigenverantwortung und der Zuweisung der Schuld für eigenes Versagen an die Männer
  • Keine Eigenverantwortung
  • Frauen und Männer sind Feinde.
  • Frauen sind die Opfer und zu keinen schlechten Taten fähig und unter dem Strich ein wehrloses Wesen.
  • Der Mann wird als Ursache allen Übels verteufelt.
  • Frauen sind diesen brutalen Geschöpfen wehrlos ausgeliefert und können nichts dagegen ausrichten.
Der Emanzenkult ist denkfaul und heimtückisch.
Doris Lessing zur modernen Frauenbewegung
Nach einem langen Siechtum an intellektueller Verödung und gesellschaftlicher Irrelevanz wird der Feminismus sterben.
Gerhard Amendt im Interview mit Franziska K. Müller und Peter Rigaud in der WeWo15.10, Seite 48ff.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Danke, Madoff - weniger gläubiges Geld

Ich habe bereits etwas darüber spekuliert, wer durch Madoff Geld verloren haben könnte. Meine "New York bis Florida"-These ist nicht ganz unfalsch:
  • Ascot Partners, von J. Ezra Merkin gegründeter Hedge-Fund: 1.8 Mrd. USD
  • Clal Insurance Enterprice Holdings, israelisches Finanzinstitut: 3.1 Mio.
  • Congregation Kehilath Jeshurun, Synagoge in New York: 3.5 Mio
  • Foundation of Loas Angeles, Stifung jüdischer Philanthropen: 18 Mio.
  • Harel Insurance Investments and Financial Services Ltd, israelischer Versicherer: 14.2 Mio.
  • Hadassah, amerikanisch-zionistische Frauenorganisation: 90 Mio.
  • Long Island Jewish Health System: 5.7 Mio.
  • Phoenix Holdings, Israelische Finanzgesellschaft: 2.6 Mio.
  • The Maimonides School, jüdische Tagesschule in Brookline: 3 Mio.
  • Elie Wiesel Foundation for Humanity: 15.2 Mio.
  • Yad Sarah, Israelische NGO: 1.5 Mio.

  • Yeshiva University in New York: Millionenverluste
  • Chais-Familienstiftung in Kalifornien, investiert jährlich grosse Summen zu Gunsten von Projekten in Israel oder Osteuropa, steht vor der Pleite
  • Robert I. Lappin Charitable Foundation, finanzierte Reisen nach Israel für Teenager, Bildungsprogramme für jüdische Pädagogen oder ökumenische Aktivitäten
Dirk Rheker in der WW1/09, Seite 34, Quellen: Wall Street Journal / Sonntag

Das sind nicht alle Gelder welche Madoff mitgezogen hatte, jedoch für mich die bedeutendsten und erfreulichsten: Diese Gelder wurden zur Missionierung, zur Stärkung und Förderung eines Glaubens benutzt - eine grosse Übelsquelle. Gehen diese Gelder jetzt verloren, werden die internationalen Finanzströme etwas entreligiösisiert - Es gibt weniger gläubiges Geld.