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Samstag, 19. März 2011

Binationale Kinder

[Binationale Kinder...] fühlen sich zerrissen zwischen zwei Kulturen, entwickeln Identitätsprobleme, leiden unter sprachlichen und schulischen Mankos, fühlen sich am Ende nirgendwo zugehörig.
So sei es früher gewesen - heute ist alles anders, denn:
In Zeiten der Enttraditionalisierung gibt es kaum noch verbindliche Lebensmodelle.
Diese «Bikulturellen» sind die Kinder der Zukunft. Sie sind mehrsprachig, interkulturell geübt, flexibel, oft schon in jungen Jahren weit gereist. Anders gesagt: bestens gewappnet für eine globalisierte Welt, geprägt durch Mobilität, Migration, Multikulturalismus.
David Signer in der NZZaS vom 06.03.2011, Seite 71.
Tendenziöser Artikel. Von den ca. 10 Beispielen waren zwei afrikanische mixes darunter - kein jugoslawischer Mix. Trotzdem traue ich lediglich zweien (US-CH- und China-CH-Mixes) die erhofften, projizierten Eigenschaften. Erkenntnisleitende Interessen...

Montag, 26. Januar 2009

Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Der junge Offizier macht unter Hitler Militärkarriere, zieht in den Krieg gegen Polen 1939 und gegen Frankreich 1940. Überheblich schreibt er seiner Frau aus Polen: "Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden, sehr viel Mischvolk. Ein Volk, das sich nur unter der Knute wohl fühlt." Wegen dieses Satzes gerät Stauffenberg später in den Verdacht, ein Antisemit zu sein.
Michael Furger in der NZZaS vom 25.1.09, Seite 22f.

Seine aristokratisch-militärische Herkunft verträgt sich nicht mit der Political Correctness der Kritiker, weshalb es zu zwiespältigen Filmkritiken kam.

Roger Köppel in der WW5.09, Seite 5, sinngemäss
genau! Meine Meinung:
aristokratisch-militärisch: super
political correctness: bäähhhh