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Samstag, 14. April 2012

Deutsche Vorherrschaft

Es gibt keine Gemeinschaft von Gleiche mehr. die Deutschen haben die absolute Kontrolle des Ganzen. Deutschland ist der Architekt des neuen Regimes. 
Fakt ist, wir leben heute in einem deutsch dominierten Europa. die Völker zahlten einen hohen Blutzoll, um genau das zu verhindern. 
Die EU hat es zustande gebracht, dass wir uns wieder gegenseitig hassen. 
Nigel Farage im Interview mit Urs Gehriger in der WeWo50.11, Seite 30ff.

Samstag, 16. Januar 2010

SVP Kritik an Überzahl deutscher Professoren

Die SVP verfolgt eine rassistische und fremdenfeindliche Rhetorik, Ideologie und Politik.
Aus dem Inserat von 207 Professoren in der NZZ.
  1. Deutsche Professoren sind keine Rasse.
  2. Nicht fremdenfeindlich, höchstens skeptisch. Nichts gegen kulturelle Bereicherung solange sich keine Dominanz und damit Eintönigkeit eines Einflusses abzeichnet.

Die SVP hat ein völkisches Verständnis von Wissenschaft.
Jakob Tanner, Ordinarius für Geschichte UniZH
Wissenschaft findet global statt und kennt folglich keine geographischen Grenzen. Bildungsbudget, Investitionen in den eigenen Bildungsmarkt, sind allerdings national koordiniert. Doch gerne verschiedenste Einflüsse auf die Schweiz, solange... (siehe oben).

Montag, 26. Januar 2009

Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Der junge Offizier macht unter Hitler Militärkarriere, zieht in den Krieg gegen Polen 1939 und gegen Frankreich 1940. Überheblich schreibt er seiner Frau aus Polen: "Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden, sehr viel Mischvolk. Ein Volk, das sich nur unter der Knute wohl fühlt." Wegen dieses Satzes gerät Stauffenberg später in den Verdacht, ein Antisemit zu sein.
Michael Furger in der NZZaS vom 25.1.09, Seite 22f.

Seine aristokratisch-militärische Herkunft verträgt sich nicht mit der Political Correctness der Kritiker, weshalb es zu zwiespältigen Filmkritiken kam.

Roger Köppel in der WW5.09, Seite 5, sinngemäss
genau! Meine Meinung:
aristokratisch-militärisch: super
political correctness: bäähhhh

Montag, 5. Mai 2008

Profil eines Gewaltverbrechers

In den Fällen, in denen Sexualität im Spiel steht, ist der Täter männlich, zwischen 25 und 45, zu 10 Prozent homosexuell, zu 60 Prozent aus niedriger sozialer Schicht, zu 16 Prozent adoptiert, ist häufig schwer in seiner Persönlichkeit gestört, zeigt antisoziales Verhalten, ist als Jugendlicher delinquent und lebt isoliert.
Wer in einer harmonischen Familie aufwächst, keine schlechten Gene hat und nicht auf den Kopf fällt, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zum Mörder.

Sexuelle Serienmorde nehmen seit den 60er Jahren zu.
Meine These: Seit der feministischen Bewegung, seitdem die Frauen eine grössere Freiheit erlangen konnten und sich schneller scheiden lassen, sitzen immer mehr sexuell frustrierte Männer alleine zu Hause. Sie kompensieren ihre "verlorene" Macht und Dominanz, indem sie überreagieren und Frauen brutal behandeln.
Michael Stone im Interview mit Sacha Batthyany und Suleika Michel in der NZZaS vom 4.5.08, Seite 83f.

Samstag, 2. Februar 2008

Schweizer Telekommunikation

Die Chefs der grossen Schweizer Telekom-Firmen trafen sich zum Streitgespräch über Monopole, Technik und die Zukunft: Carsten Schloter (Swisscom), Christoph Brand (Sunrise) und Andreas Wetter (Orange).
Von Marc Kowalsky und Roger Köppel in der Weltwoche 3.08, Seite 46ff.
Oligopol mit starkem monopolistischem Hang
Es besteht kein politischer Wille, die Dominanz des Ex-Monopolisten zu brechen (Wetter).

Ich habe hier eine Liste von 44 Schritten, die die Swisscom seit dem Jahr 2000 unternommen hat, um Liberalisierungsfortschritte zu bremsen. Swisscom macht das im Interesse der Aktionäre: Der Bund als Eigner bremst die Forderungen des Parlaments nach mehr Wettbewerb (Brand)
künftiges Preisniveau
Das Preisniveau wird in fünf Jahren nur noch halb so hoch sein. Die Netze werden drei- bis viermal so leistungsfähig sein wie heute. Und es wird das Gleiche passieren wie in anderen Ländern nach der Entbündelung: Zunächst eine rasch aufblühende Vielfalt an Angeboten, dann, nach drei, vier Jahren, eine dramatische Konsolidierung der Branche (Schlotter).
Die Lösung:
Seit Jahren tobt der Streit um die Interkonnektion. Wäre eine Netzgesellschaft wie in England ein Ausweg? Dort ist das Telefonnetz des Ex-Monopolisten in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, die ihre Kosten transparent darlegen und allen Anbietern den Netzzugang zu gleichen Konditionen gewähren muss.
(Schlotter...)
Brand: Aber es wäre doch volkswirtschaftlich völliger Unsinn, das Kabel- und Kanalisationsnetz noch ein zweites, drittes, viertes Mal zu bauen. Wir haben ja auch nicht eigene Strassen für Postautos. Ausserdem sind es Infrastruktur-Investitionen mit Horizonten von 20, 30, 40 Jahren. Daher sagen wir: Lasst uns diese Firma separieren. Sie muss ja nicht verstaatlicht werden, sondern kann der Swisscom gehören. Es soll für alle transparent sein, welche Kosten anfallen und wie der Preis für die Nutzung entsteht. Die Gesellschaft muss allen den gleichen Zugang bieten zum gleichen Preis. Die endlosen Diskussionen um Diskriminierung, um die Berechnung der Preise und ihre Höhe wären ein für alle Mal vorbei. Diese Firma könnte sich vor Aufträgen zum Ausbau nicht mehr retten! Es wäre für alle interessant, zu investieren und etwa Glasfaserleitungen zu legen.

Wetter: Den Vorwurf, es würde dann nicht mehr investiert, können mir meine Kollegen in England wirklich nicht bestätigen, ganz im Gegenteil. Vermutlich besteht tatsächlich der einzig pragmatische Ansatz darin, die Swisscom aufzuteilen. Dann hätte man Transparenz, was die Investitionen, Kosten und Wiederverkaufspreise angeht.