Ab sofort haben Polen, Balten, Tschechen, Ungarn, Slowaken und Slowenen auf dem deutschen Arbeitsmarkt die gleichen Rechte wie bisher schon Briten, Franzosen, Spanier und alle anderen Westeuropäer. Sie dürfen sich jetzt in Deutschland frei niederlassen und können arbeiten, wo sie wollen, ohne umständlich eine Ausnahmegenehmigung beantragen zu müssen.
Vor allem Politiker stapeln gerne tief. So schätzt die Berliner Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, dass jährlich etwa 100 000 Osteuropäer nach Deutschland kommen werden. Die Bundesagentur für Arbeit erwartet dagegen 140 000 Neuankömmlinge pro Jahr.
Gerd Kolbe in der NZZaS vom 01.05.2011, Seite 7.
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Montag, 2. Mai 2011
erwartete Immigrantenschwemme auch in Deutschland
Samstag, 14. November 2009
Prostitution in der Schweiz
Das Bundesamt für Polizei schätzt, dass in der Schweiz etwa 14 000 Prostituierte arbeiten, die Hälfte davon illegal. Drei Viertel der Prostituierten kommen aus dem Ausland - vorwiegend aus Osteuropa. Das Amt nimmt an, dass zehn bis 15 Prozent der männlichen Bevölkerung der Schweiz durchschnittlich einmal im Monat ein Bordell besuchen - 70 Prozent der Männer hatten schon mindestens einmal Sex mit einer Prostituierten. Landesweit geht man von einem jährlichen Gesamtumsatz der Prostitution von etwa 35 Milliarden Franken aus.
Aus dem Blick am Abend.
Donnerstag, 5. März 2009
Alternative zu osteuropäischen Bailout-Forderungen
Die Befürworter der europäischen Integration bemühen gerne das Bild eines Schiffskonvois: Die EU-Nationen, sagen sie, seien jede für sich, aber sie fahren alle in dieselbe Richtung. Um bei dem Bild zu bleiben: Bisher fuhr dieser Konvoi nur bei strahlendem Wetter. Dies ist der erste Sturm, den er durchquert, und bereits werden die Schiffe zerstreut. Während einige ihre guten Jahre dazu nutzten, ihren Rumpf abzudichten und ihre Manövrierfähigkeit zu verbessern, das heisst ihre Defizite abzubauen, taten andere nichts dergleichen. Ungarn ist ein speziell gefährdeter Staat. Das Gewicht seiner Schulden hat seinen Rumpf so tief absinken lassen, dass er nur noch knapp aus dem Wasser ragt.Wir erinnern uns an die wesentlich grössere "Ost-Milliarde", welche die Schweiz verpulverte.
…niemand hat Lust, verschwenderische Staaten zu subventionieren.
Der ungarische Premier Ferenc Gyurcsani hat von der EU für Zentral- und Osteuropa einen Bailout von 190 Mio. EUR gefordert.
Falls er ihn nicht bekomme, sagt er, würden arbeitslose Ungarn in Massen westwärts strömen "und der EU fünf Millionen zusätzliche Arbeitslose einbringen"....und wir beobachten den steigenden Ausländeranteil an der Schweizer Erwerbsbevölkerung...
Daniel Hannan auf www.hannan.co.uk via WW09.09, übersetzt von Beatrice Schlag.
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Mittwoch, 25. Februar 2009
Personenfreizügigkeit mit unterentwickelten Oststaaten
Rund 40 Prozent der international gesuchten rumänischen Kriminellen sind nach Italien geflüchtet.Bei einer Schiesserei zwischen zwei Personengruppen in einem Schnellimbiss-Restaurant [in Kriens] wurde ein Mann getötet und ein zweiter verletzt. (...) Bei Tätern und Opfern dürfte es sich um Personen aus Osteuropa handeln, sagte der Polizeisprecher (20min)
Catalin Preodium, rumänicher Justizminister in 20min vom 25.2.09, Seite 10.
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Mittwoch, 2. Juli 2008
Frauenhandel in Europa
Schätzung: 3000 Fälle pro Jahr.
Anzeigen: 30 jährlich
Verurteilung: 1,4 Fälle im Schnitt
Anzeigen: 30 jährlich
Verurteilung: 1,4 Fälle im Schnitt
In Wirklichkeit handelt es sich bei den erschreckenden Opferzahlen nicht um Schätzungen der «Arbeitsgruppe Menschenhandel», wie der Autor der Basler Zeitung behauptete, sondern um Zitate aus anderen Berichten. So wird auf eine Studie der Europäischen Kommission verwiesen, gemäss der jährlich 120000 Sexsklavinnen von Ost- nach Westeuropa verschoben werden. Eine Studie der OSZE aus dem Jahr 1997, die als zweite Referenz genannt wird, geht derweil von 175000 Opfern aus, die Internationale Organisation für Migration (IOM) gar von 500000. Die Arbeitsgruppe des Bundes nahm also einen Mittelwert von 150000 Opfern, stellte diesen in Relation zu den rund 392 Millionen Westeuropäern und brach die Zahlen um den Faktor 50 auf die 7,2 Millionen Einwohner der Schweiz hinunter. Offenbar in der Annahme, dass es unter den Ländern Westeuropas kaum Unterschiede gebe, resultieren daraus die 3000 Opfer in der Schweiz.
Doch wie kamen die zitierten internationalen Institutionen auf ihre Zahlen? In der EU-Studie steht ohne Begründung oder Quellenangabe, es «solle» jährlich 120000 Opfer geben. In der OSZE-Untersuchung wird immerhin auf eine frühere, angeblich interne Schätzung des amerikanischen State Department verwiesen, die aber leider nicht greifbar ist. Und in der IOM-Studie wird Bezug genommen auf eine ältere hausinterne Erhebung, die jedoch nicht publiziert wurde. Fazit: Allenthalben wird eifrig zitiert, doch es bleibt ein Rätsel, wie die angeblichen Primärquellen die Zahlen erhoben haben.
Alex Baur in der WW15/03
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