Geschehen wird, was die wollen, die die Macht haben, und die Macht wird immer bei den Waffen sein.
Cicero
Unsere Vorfahren führten Krieg, nicht um die Freiheit zu gewinnen, sondern um zu herrschen.
Cicero
Hände, die man zum Regieren braucht, aber zugleich fürchten muss, beschwert man mit Gold und schmückt sie mit allen äussern Attributen der Macht.
Werner Dahlheim in der WeWo36.11, Seite 48ff.
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Mittwoch, 14. September 2011
Machtpolitik in Rom
Dienstag, 19. Juli 2011
Tessin hat Eier
- Rund 48'000 Italiener arbeiten im Tessin.
- Gleichzeitig hat das Tessin 20'000 "Arbeitssuchende".
- Die Lega dei Ticinesi ist deshalb auf dem Vormarsch, kriegte einen zweiten Staatsrat und ist der Meinung, dass 35'000 Grenzgänger genügen würden.
- Italien errichtet Handelshemmnisse, setzt die Schweiz auf schwarze Listen, blockiert sinnlose Bewilligungen Schweizer Finanzdienstleister in Italien und schikaniert so Schweizer Unternehmen (Bspw. Überwachungskameras an den Grenzübergängen oder Razzien bei Schweizer Banken auf Befehl von Tremonti, dem italienischen Peer Steinbrück).
- Das Tessin blockiert seit dem 30.06.2011 die Hälfte der Quellensteuer, welche Sie Italien abliefern müsste (rund 30 Mio. CHF), obwohl sie dies nicht dürfte (wäre Angelegenheit des Bundes).
- Das Geld geht zuerst nach Rom und lediglich 60% kehren mit einer Verzögerung von 3 Jahren in die italienischen Grenzgebiete zurück.
- Der Anteil Italiens an der Quellsteuer ist mit 38.8% unverhältnismässig hoch. Zum Vergleich: Österreich erhält 12.5%.
In Anlehnung an Peter Keller in der WeWo27.11, Seite 22.
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Dienstag, 16. November 2010
Italiens verwahrloste Kulturgüter
Ein Besucher und zehn Museumsaufseher. Staatliche Kontrolleure wollten nicht glauben, dass so eine Misswirtschaft überhaupt möglich ist. Keinen Euro mehr nahm die archäologische Ausgrabungsstätte Ravanusa, unweit der Tempel von Agrigent, im vergangenen Jahr ein, denn ihrem einzigen Besucher gewährten die Beschäftigten freien Eintritt vor Begeisterung. Auf 350 000 Euro beliefen sich allerdings die Ausgaben für Gehälter und Pflege des Freilichtmuseums.
Patricia Arnold in NZZaS vom 14.11.2010, Seite 5.
Samstag, 20. Februar 2010
Hartz IV: spätrömische Dekadenz
Im deutschen Sozialstaat breitet sich eine Art spätrömische Dekadenz aus.
Roger Köppel zitiert Guido Westerwelle urspr. in einem Artikel Die Welt
Die Hartz-IV-Diskussion trägt sozialistische Züge. Gerufen wird nach dem Staat, die Rechnung begleicht der Steuerzahler. Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. Empfänger sind in aller Munde, doch die, die alles bezahlen, finden kaum Beachtung.
Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Leistungsgedanken besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Mitte hat System, und sie ist brandgefährlich. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.
Guido Westerwelle in Die Welt
Es muss in Deutschland noch ein paar geben, die den Karren aus dem Dreck ziehen.
Guido Westerwelle über die Leistungsbereitschaft in Die Welt
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