Für sie gilt als gesichert, dass nicht etwa die verspätete Religion des Propheten Mohammed die Migrantenjugend davon abhält, Bildungsehrgeiz zu entwickeln, und dass auch nicht ihre archaische Kultur dafür verantwortlich ist, wie selten junge Muslime in Schule und Gesellschaft zu Erfolgen kommen, sondern ausschließlich die soziale Situation in den Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil.
Nicht die Religion macht dumm, nein, die sozialen Verhältnisse machen dumm. So lautet die linke Doktrin. Daher erscheint Sarrazins kulturelle Kritik am Integrationshindernis Islam auch flugs als „rassistisch“: Wie kann er es wagen, für das Bildungselend, das Frauenelend, das Sozialisations- und das kriminelle Elend eine Religion verantwortlich zu machen, wo es doch ganz einfach an Segnungen des Sozialstaats mangelt?
Ein Denken ganz im Sinne von Karl Marx, wonach lediglich die ökonomischen Fragen zu lösen seien, auf dass sich alle weiteren Probleme als Nebenwidersprüche in Luft auflösen – religiös bedingte Unmündigkeit ebenso wie religiös begründete Frauenverachtung.Frank A. Meyer auf Cicero - unglaublich, dass ich ihn zitiere - unglaublich, dass er mal nicht totalen Stuss rauslässt.
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Dienstag, 19. Juli 2011
linke Ursachenfindung unterbeleuteter Migranten
Freitag, 4. April 2008
Das Hip-Hop-Milieu
Die goldene Hip-Hop-Regel: Man schildert missliche Dinge, die man als Angehöriger einer sozial benachteiligter Minderheit erfährt.ma meuf, ma banlieue, ma solitude, ma haine, wie Stress rapt.
Seine angestammten Fans: viele darunter Ausländer und arbeitslose Secondos.
Zur Befindlichkeit des Landes befragt, antwortete er dem Tages-Anzeiger: «Es gibt weniger Sicherheit, mehr Multikulturalität und mehr Gewalt. Das Leben ist verwirrend geworden.» Die Antwort des Journalisten: «Jetzt tönen Sie wie ein SVP-Vertreter», fand Stress nicht lustig.Das gleiche in den USA. Darf ich jetzt nie mehr Hip-Hop hören, weil ich mich damit automatisch mit sozial benachteiligten Minderheiten sympathisieren würde?
Franziska K. Müller in der WW14.08, Seite 40ff.
Samstag, 2. Februar 2008
dick
- 2006 gibt es 1 Mrd. Menschen, die zu dick sind und 800 Mio. die nicht genug zu essen haben. (Barry Popkin)
- ein Teil der Verfettung westeuropäischer Gesellschaften ist eine Folge der Einwanderung aus Südosteuropa (Mediziner der Universität München)
- Übergewicht als Ausweis für niedrigen Sozialstatus (Nirgends gibt es weniger Dicke als unter den Managern).
- Den Grossteil der Übergewichtigen zählten die Statistiker bei Renterrn, Ausländern und bei Menschen mit geringer Schulbildung.
Michael Miersch in der Weltwoche 3.08, Seite 24ff.
Empfehlungen
mehr Obst und GemüseNicht jede Statistik gibt aber diesen Ratschlägen recht. Unbestritten ist aber, dass mehr Bewegung vor Übergewicht schützt.
weniger Fleisch, Dürüm, McDonalds
weniger Alkohol (ja, auch und v.a. Bier)
Auswuchs:
Dieser pädagogische Feldzug gegen die Dicken bleibt nicht ohne Opfer. Unverkrampft essen wird zur Sünde, die sich mit der Angst vor Sexualität vermischt. Das Ergebnis sind Magersucht, Ess-Brech-Sucht und Essstörungen aller Art, die seit einiger Zeit auch bei männlichen Jugendlichen zunehmen. Neuste Variante: Orthorexia nervosa – das krankhaft übertriebene Verlangen, sich gesund zu ernähren. (Weltwoche)
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