Wenn man unter Regierung die Fähigkeit zur planenden Weitsicht versteht (Roger Köppel in der WW24.09, Seite 7), dann hat Couchepin klar versagt: sämtliche Sozialwerke (ALV, AHV, IV, Krankenkasse, Asylwesen, etc.) schreiben immer grössere Defizite. Nachhaltige Reformen konnten keine aufgegleist werden.
Wahrscheinlich liegt dies nicht einmal an Couchepin persönlich sondern hat mit der Mehrheit zu tun, welche von der jetztigen Situation profitiert und damit Veränderungen blockiert: Zu viele Profiteure vom Staat, schon fast wie in Deutschland.
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Freitag, 12. Juni 2009
Freitag, 5. Juni 2009
höheres Frauenrentenalter
Durch die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 spart die AHV jährlich 800 Mio. CHF.
Es wurde höchste Zeit, endlich das Rentenalter der Frauen zu erhöhen. Im ganzen Gleichstellungswahn ging es ja beinahe unter. Richtig gerecht wäre allerdings, wenn das Rentenalter der Lebenserwartung angepasst würde, Frauen also relativ gesehen gleich lange arbeiten wie Männer, absolut gesehen also mehr (man zahlt bei zunehmendem Einkommen ja auch relativ mehr Steuern, nicht nur absolut).
Es wurde höchste Zeit, endlich das Rentenalter der Frauen zu erhöhen. Im ganzen Gleichstellungswahn ging es ja beinahe unter. Richtig gerecht wäre allerdings, wenn das Rentenalter der Lebenserwartung angepasst würde, Frauen also relativ gesehen gleich lange arbeiten wie Männer, absolut gesehen also mehr (man zahlt bei zunehmendem Einkommen ja auch relativ mehr Steuern, nicht nur absolut).
Erinnern sie sich an die Worte des Glarner SVP-Ständerats This Jenny, der in der Ratsdebatte sagte, dass die Leistungen für Witwen 1,5 Milliarden Franken pro Jahr ausmachten. Für Witwer dagegen nur 30 Millionen Franken. Oder noch schlimmer: Man könnte den Frauen vorhalten, dass sie im Schnitt fünf Jahre länger leben als Männer, also auf Grund der Lebenserwartung mehr Rentenbeziehen.
Claude Chatelain in der BernerZeitung vom 05.06.09.
Dienstag, 2. Juni 2009
Arbeitslosenexport aus Deutschland
Deutschland mag seine Arbeitslosen nicht mehr tragen. Die Anreize sind derart gesetzt, dass der Aufwand immer seltener auf sich genommen wird, zu arbeiten, dafür aber etwas mehr Geld zu Verfügung zu haben. Anstatt die Sozialleistungen herunter zu fahren (ist bei einer davon profitierenden Mehrheit demokratisch nicht mehr möglich), werden nun neue finanzielle Anreize geschaffen: Der Export von Arbeitslosen. Wer ausländischen Arbeitsmärkten und deren Sozialsystemen abgegeben werden kann, erhält eine Prämie. (vgl. blick.ch)
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Bezness
Bei vielen dieser heiratswilligen Frauen handle es sich um Personen, die aufgrund ihres Aussehens auf dem "Partnermarkt" in der Schweiz nicht allzu gute Karten hätten, erklärt Tizeroual [marokkanischer Jurist, berät Frauen, die Ehen mit Männern aus dem Maghreb und anderen arabischen Ländern eingegangen sind]. Ein Teil dieser Frauen suche zudem wensentlich jüngere Partner, und alle hätten aufgrund ihrer Lebenssituation "ein grosses affektives Bedürfniss". Gerade umgekehrt sehe die Lage bei den Bezness-Männern aus; diese hätten in erster Linie materielle Bedürfnisse. "Die Frauen träumen von 1001 Nacht, und das hat seinen Preis", folgtert Tizeroual, "das Aufwachen ist in den meisten Fällen brutal."Wer hat das nicht schon gesehen? Ein Päärchen (Schweizerin, eher etwas dicker und nicht so der hingucker - Afrikaner, jung.) oder mehrere, am Nachmittg (arbeitslos, staatliche Unterstützung?), in "trauter" Harmonie, verstehen sich knapp (Ansätze von Englisch), Männer mit Natel und Goldkettchen (Statussymbole der Kultur, zu der sie sich verbunden fühlen), kleine Kinder, noch nicht 3 Jahre alt (diese Frist hat rechtliche Gründe wegen der Scheidung), etc. Also ich sehe das immer wieder - und letzhin, als ich es fotographieren wollte, hielt mich meine Begleitung davon ab. Das gebiete der Anstand nicht...!
Die Geschichten wiederholen sich. Der Traum vom orientalitschen Prinzen verflüchtigt sich rasch und wird zum Albtraum, aus dem sich die betroffenen Frauen nur mit rosser Mühe und unter massiven finanziellen Verlusten wieder befreien können. Die seelischen Verluste wiegen hingegen schwerer, und die längerfristigen Folgen für das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft dürften verheerend sein. Denn solche Geschichten werden unter der Hand weitererzählt, und sie werden bestehende Vorbehalte gegenüber Nordafrikanern verstärken.
Beat Stauffer in der NZZaS vom 28.9.08, Seite 28f.
PS: Das weibliche Wesen träumt gerne und wählt deshalb eher links.
PPS: Marokko, das Thailand für Frauen, wobei diese noch naiver sind als die männlichen Thailand-Touristen, von wegen "grosse Liebe"...
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