Die Frommen misstrauen der Obrigkeit zutiefst, sie verachten die Nichtreligiösen, und sie lehnen den Zionismus, die jüdische Nationalbewegung, vehement ab. Einen jüdischen Staat zu schaffen, bevor der Messisas gekommen ist, ist ihrer Ansicht nach Gotteslästerung.
"Sie fühlen sich überlegen, denn sie glauben sich Gott nahe", sagt Ira Sharkansky, Politologe an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie seien isoliert, sprächen Jiddisch statt Hebräisch - die heilige Sprache solle nicht durch , den Alltagsgebrauch beschmutzt werden.
Sie haben ausserdem eigene Schulden, Läden und Kleidung. Die Ultraorthodoxen
zahlen keine Steuern, snid vom Militärdienst befreit und leben mit ihrer Kinderschar von Sozialleistungen.
Silke Mertins in der NZZaS vom 19.07.2009, Seite 4.
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Dienstag, 21. Juli 2009
Ultraorthodoxe Juden in Israel
Dienstag, 2. Juni 2009
Arbeitslosenexport aus Deutschland
Deutschland mag seine Arbeitslosen nicht mehr tragen. Die Anreize sind derart gesetzt, dass der Aufwand immer seltener auf sich genommen wird, zu arbeiten, dafür aber etwas mehr Geld zu Verfügung zu haben. Anstatt die Sozialleistungen herunter zu fahren (ist bei einer davon profitierenden Mehrheit demokratisch nicht mehr möglich), werden nun neue finanzielle Anreize geschaffen: Der Export von Arbeitslosen. Wer ausländischen Arbeitsmärkten und deren Sozialsystemen abgegeben werden kann, erhält eine Prämie. (vgl. blick.ch)
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