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Donnerstag, 21. April 2011

masslose Steuererleichterungen in der Romandie

Das Lex Bonny von 1978 (damaliger Direktor für Industrie, Gewerbe und Arbeit Jean-Pierre Bonny) erlaubt in Krisen- und Randregionen Steuererleichterungen für neu angesiedelte oder neu gegründete Unternehmen damit Arbeitsplätze geschaffen werden können.

2007 wurde dieses Mittel u.a. für den Kanton Waadt aufgehoben, da sich dessen wirtschaftliche Situation verbessert hatte.

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) vermutet, dass die Kantone zu freizügig mit dieser Möglichkeit umgegangen sind.

2007 wurde ein Gewinnvolumen von 23 bnCHF gänzlich oder teilweise nicht versteuert. 70% davon entfielen auf den Kanton Waadt. 20 weitere Prozente entfallen auf Neuenburg.

In Anlehnung an Heidi Gmür in der NZZaS vom 03.04.2011, Seite 11.

Dienstag, 21. Juli 2009

Ultraorthodoxe Juden in Israel




Die Frommen misstrauen der Obrigkeit zutiefst, sie verachten die Nichtreligiösen, und sie lehnen den Zionismus, die jüdische Nationalbewegung, vehement ab. Einen jüdischen Staat zu schaffen, bevor der Messisas gekommen ist, ist ihrer Ansicht nach Gotteslästerung.


"Sie fühlen sich überlegen, denn sie glauben sich Gott nahe", sagt Ira Sharkansky, Politologe an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie seien isoliert, sprächen Jiddisch statt Hebräisch - die heilige Sprache solle nicht durch , den Alltagsgebrauch beschmutzt werden.


Sie haben ausserdem eigene Schulden, Läden und Kleidung. Die Ultraorthodoxen
zahlen keine Steuern, snid vom Militärdienst befreit und leben mit ihrer Kinderschar von Sozialleistungen.
Silke Mertins in der NZZaS vom 19.07.2009, Seite 4.

Mittwoch, 25. März 2009

OECD-Beamte sind oft steuerbefreit

Die OECD knausert nicht. Generalsekretär Angel Gurrìa erhält jährlich einen Lohn von umgerechnet 424'000 Franken; Jeffrey Owens, Chef der OECD-Steuerabteilung, verdient 20'400 Franken pro Monat. Wie die meisten OECD-Beamten müsssen sie keine Steuern bezahlen.
Daniel Saameli in der NZZaS vom 22.3.09, Seite 12.