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Freitag, 25. Mai 2012
Schlechter Zahler decken sich mit linken Wahlgebieten
Quelle: 20min
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Mittwoch, 10. August 2011
Röschtigraben bei Steuerniveau
Quelle: Weltwoche 30/31.11, Seite 50.
Die Haltung gegenüber dem Staat (etatistisch oder skeptisch) manifestiert sich auch beim Steuerniveau.
Sonntag, 26. Juni 2011
Berner Jura zum Jura
Bei einem Ja zum Kanton Jura würden rund 50 000 Berner (5 Prozent) zu Jurassiern - die Einwohnerzahl des Kantons Jura würde sich nahezu verdoppeln (45 Prozent).
Gemäss einer Studie der Technischen Hochschule Lausanne wäre es für den Kanton Bern nach dem Abgang von 50 000 der rund 70 000 französischsprachigen Einwohner kaum möglich, seine Zweisprachigkeit zu erhalten. Insbesondere die Stadt Biel geriete unter Druck.
Christine Brand in der NZZaS vom 26.6.11, Seite 24f.
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Donnerstag, 21. April 2011
masslose Steuererleichterungen in der Romandie
Das Lex Bonny von 1978 (damaliger Direktor für Industrie, Gewerbe und Arbeit Jean-Pierre Bonny) erlaubt in Krisen- und Randregionen Steuererleichterungen für neu angesiedelte oder neu gegründete Unternehmen damit Arbeitsplätze geschaffen werden können.
2007 wurde dieses Mittel u.a. für den Kanton Waadt aufgehoben, da sich dessen wirtschaftliche Situation verbessert hatte.
Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) vermutet, dass die Kantone zu freizügig mit dieser Möglichkeit umgegangen sind.
2007 wurde ein Gewinnvolumen von 23 bnCHF gänzlich oder teilweise nicht versteuert. 70% davon entfielen auf den Kanton Waadt. 20 weitere Prozente entfallen auf Neuenburg.
In Anlehnung an Heidi Gmür in der NZZaS vom 03.04.2011, Seite 11.
2007 wurde dieses Mittel u.a. für den Kanton Waadt aufgehoben, da sich dessen wirtschaftliche Situation verbessert hatte.
Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) vermutet, dass die Kantone zu freizügig mit dieser Möglichkeit umgegangen sind.
2007 wurde ein Gewinnvolumen von 23 bnCHF gänzlich oder teilweise nicht versteuert. 70% davon entfielen auf den Kanton Waadt. 20 weitere Prozente entfallen auf Neuenburg.
In Anlehnung an Heidi Gmür in der NZZaS vom 03.04.2011, Seite 11.
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Donnerstag, 11. März 2010
Mittwoch, 17. September 2008
lieber ein Schweizer Kanton als der Pariser Zentralismus
Jean-Philippe Allenbach, ein in der Schweiz kein ungewöhnlicher Name, Präsident des “Mouvement Franche-Comté”, beklagt, dass man, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, im Schweizer Jura nur 2,9 % Arbeitslose habe, im französischen Jura aber 6,5 %. Dafür seien Café und Spaghetti in Frankreich doppelt so teuer wie in der Schweiz. Er hat auch ermitteln lassen, dass 56 % der Romands den Beitritt von Savoyen und der Franche-Comté zur Schweiz in Form neuer Kantone begrüssen würden. Im Raum Basel stimmen Deutsche und Franzosen bereits mit den Füssen ab und wandern nach Basel-Stadt ein, wo heute 31 % der Bevölkerung Ausländer sind.
Klaus J. Stoehlker
Freitag, 2. Mai 2008
Zwei SP-Flügel
klassenkämpferische "Parti Socialiste"
für wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit
Arbeiterbewegung, einfache Leute
kämpferischer Linkskurs
Romandie
vs.
deutschschweizer Reform-Sozialdemokratie
gut situierte Linke
urbane Mittelschicht
für wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit
Arbeiterbewegung, einfache Leute
kämpferischer Linkskurs
Romandie
vs.
deutschschweizer Reform-Sozialdemokratie
gut situierte Linke
urbane Mittelschicht
Vor diesem Hintergrund ist es illusorisch anzunehmen, die SP könnte mit welschen Rezepten im ungleich schwierigeren Polit-Markt der Deutschschweiz die «einfachen Leute» wieder für sich gewinnen. Mit einer Verschärfung der klassenkämpferischen Rhetorik geht die SP jedoch das Risiko ein, dass sich die Absetzbewegung Richtung Grün und Richtung Mitte verstärkt, denn es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Gros der linken Wählerschaft nicht zu den primären Nutzniessern des Wohlfahrtstaates gehört und sich für Klassenkampf nur mässig begeistern kann.
Michael Hermann im Magazin 09/2008, Seite 28ff.
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Montag, 19. November 2007
Röschtigraben, Genf
Wohl aus Angst, die Viersprachigkeit des Landes zu tangieren, wird in der Schweiz der Gegensatz zwischen den individualistischen Alemannen, die den Bodenseeraum bevölkerten, und den staatsgläubigen Burgundern im Westen weitgehend tabuisiert.
Urs Paul Engeler in der WW43.07, Seite 16.
Arbeitslosenquote Deutschschweiz: 1.7 Prozent
Arbeitslosenquote Westschweiz: 3.5 Prozent
Stand September 2007, WW42.07, Seite 38.
Wer die Probleme Genfs [ALQ: 6%; Ausländeranteil: 38.4%] kennenlernen will, muss nur zum Bahnhof raustreten und an den Léman runterspazieren: Das Empfangskomitee beim Bahnhof bilden schwarze Drogendealer, die ungestört ihrem Gewerbe nachgehen. Ein paar Schritte weiter seewärts liegen auf dem Trottoir die ersten armseligen rumänischen Bettler mit Krücke oder Baby im Arm. An der Seeuferpromenade herrscht fröhliches Baracken-Durcheinander.
Peter Rothenbühler in der WW43.07, Seite 20.
Samstag, 17. November 2007
Links und gläubig
Ich möchte Lucrezia Meier-Schatz nicht persönlich kritisieren. Ihre Fähigkeiten und ihren Hang zu Intrigen, gekoppelt mit ihrer schlechten Meinung gegenüber Blocher möchte ich nicht thematisieren. Es geht mir um das politische Segment, welches sie repräsentiert:
Weiblich, Romand (folglich links) und gläubig, die wohl destruktivsten Kräfte in einer modernen und effizienten Demokratie.
Sie wuchs in Le Locle (NE) auf und spricht auch heute noch lieber Französisch als deutsch. Sie studierte in Neuenburg Politologie und schrieb ihre Dissertation mit dem Titel „Die Kirche, die christliche Demokratie und die Menschenrechte der Arbeitsmigranten.“ Sie engagiert sich stark in der Kriche. Lediglich 3 CVPler (alle aus der lateinischen Schweiz) stimmen noch linker als sie (Philipp Gut in der WW46.07, Seite 36).
Donnerstag, 6. September 2007
Sozialtopologie
Das ist die offizielle Bezeichnung der Arbeit von Michael Hermann (und Heiri Leuthold, links) von denen ich endlich mal ein Foto gefunden habe.
Sie arbeiten am geographischen Institut der Universität Zürich und betreiben dort das Nationalfonds-Projekt SOTOMO. Hier noch eine weitere schöne Grafik zur politischen Situation in der Schweiz:
Sie arbeiten am geographischen Institut der Universität Zürich und betreiben dort das Nationalfonds-Projekt SOTOMO. Hier noch eine weitere schöne Grafik zur politischen Situation in der Schweiz:
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