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Dienstag, 26. Mai 2009

Etatistischer Teufelskreis

Spanien, Irland, Griechenland und England

Massive Unterstützungen für Finanzsektor und Konjunktur
--> neue Rekordverschuldung des Staatshaushaltes
--> schlechteres Rating (z.B. von Standards & Poor's)
--> höhere Zinskosten für die Staaten
--> höhere Verschuldung
--> etc.

Montag, 19. November 2007

Röschtigraben, Genf

Wohl aus Angst, die Viersprachigkeit des Landes zu tangieren, wird in der Schweiz der Gegensatz zwischen den individualistischen Alemannen, die den Bodenseeraum bevölkerten, und den staatsgläubigen Burgundern im Westen weitgehend tabuisiert.
Urs Paul Engeler in der WW43.07, Seite 16.

Arbeitslosenquote Deutschschweiz: 1.7 Prozent
Arbeitslosenquote Westschweiz: 3.5 Prozent
Stand September 2007, WW42.07, Seite 38.

Wer die Probleme Genfs [ALQ: 6%; Ausländeranteil: 38.4%] kennenlernen will, muss nur zum Bahnhof raustreten und an den Léman runterspazieren: Das Empfangskomitee beim Bahnhof bilden schwarze Drogendealer, die ungestört ihrem Gewerbe nachgehen. Ein paar Schritte weiter seewärts liegen auf dem Trottoir die ersten armseligen rumänischen Bettler mit Krücke oder Baby im Arm. An der Seeuferpromenade herrscht fröhliches Baracken-Durcheinander.
Peter Rothenbühler in der WW43.07, Seite 20.

rot-grün

In Abwesenheit des Freisinns in den letzten Jahren ist viel passiert:
Staatsaufblähung, Schuldenwirtschaft, Abgabenwachstum, Multikulti-Naivität. (...) der nörgelnde Moralismus der SP (...) aus ideologischer Verblendung heraus (...) Man sollte sich nicht von den Etikettierungen der Parteien täuschen lassen: Wo grün draufsteht, kommt irgendwann rot heraus.
Roger Köppel in der WW43.07, Seite 7.

(...) Realitätsblindheit der SP (...) Natürlich wurde der Sozialstaat zum Thema in diesem Jahr: nämlich in der hässlichen Gestalt des Sozialbetrugs, den die Linke vertiedigt und bewirtschaftet, wo sie nur kann. (...) Die opportunistischen Nomaden, die noch vor Jahresfrist mit dem Cüpliglas in der Hand vorzugsweise über die Armut in der Welt philosophierten (...) der neo-grünliberale Roger Schawinski, der vor allem das Etikett "grün" ziemlich "liberal" definiert: Er pendelt zwischen seinen beiden Wohnsitzen Zürich und Berlin hin und her - per Flugzeug.
Christoph Mörgeli in der WW43.07, Seite 22.

200%-Deutsche und die 68er

Die Deutschen haben die Neigung, alles 200-prozentig zu machen.
Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass kein anderes Volk zu solchen Taten fähig ist, wie es die Deutschen im Zweiten Weltkrieg waren.
Nach dem universalen Hass der NS-Ideologie herrscht nun schon seit Jahren das universale Verständnis für alles und jeden. Diese Gutmenschenattitüde sorgt allerdings in vielen Bereichen, sei es Straf-, Asyl- oder Schulrecht, für verheerende Ergebnisse. Auch hier ist gut gemeint eben oftmals das Gegenteil von gut.
zu den 68ern:
Ich beschreibe 1968 als Epochenbruch der deutschen Gesellschaft in Richtung Egozentrik, Faulheit, Mittelmass. Es war eine gewaltige Zäsur. Wir leiden noch immer darunter. 1968 bestimmt unser Leben bis in die letzten Fasern: Staatsgläubigkeit, kryptosozialistische Versorgungssysteme, Selbsthass, Identitätsverlust.
Roger Köppel im Gespräch mit dem Bild-Chefredaktor Kai Diekmann in der WW42.07, Seite 62.