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Freitag, 11. November 2011

Überflüssige grüne Politik in der Schweiz

Die grüne und grünliberale Politik feiert Erfolge. Es ist chic, grün zu sein. Schliesslich hat man ja gute Absichten, meint es gut mit der Umwelt (Das Gegenteil von gut ist übrigens gut gemeint.), man folgt höchsten moralischen Standards, verfügt über die edelsten Absichten, zelebriert sich als Retter der (Um-)Welt - und setzt sich folglich gegen böse Atomkraftwerke zur Wehr, stimmt dagegen.
30 Länder betreiben zuzeit 432 Kernreaktoren; 62 neue AKW befinden sich derzeit im Bau, 151 weitere in Planung.
In einem globalen Vergleich wird ersichtlich, wie sehr diese Haltung der eigenen Befriedigung dient und wie nichtig diese Beschlüsse und Absichten für weltweite Entwicklungen sind. Es ist anmassend, in der Schweiz grüner Politik Priorität einzuräumen. Wer grün auf den Wahlzettel schreibt, verkennt die wirklichen Probleme, lebt an der Realität vorbei.

Samstag, 4. Juni 2011

AKW-Trickli für Wahlkampf

Das von Superstar Doris Leuthard ausgeheckte AKW-Trickli, womit auch die SP-Bundesrätinnen den Grünen und Grünliberalen das Wasser abgraben wollten, tritt aus dem Nebel hervor als Scheinmanöver ohne Wert. Spreche ich mit Profis, wird deutlich: Dieses Programm ist undurchführbar. Es dient als Hebel für den Wahlkampf einerseits und die Förderung der Anliegen der Energielieferanten anderseits.
Klaus J. Stöhlker

Sonntag, 7. September 2008

Offroader

Der Offroader (...) vermutlich vorwiegend von Frauen mit Kindern gefahren, die sich darin geborgen fühlen und aus schlechtem Gewissen grünliberal wählen.
Roger Köppel in der WW34.08, Seite 5
Oder auch schon gehört:
Der Offroader, das Fahrzeug der künftigen Ex-Frau.

Dienstag, 29. Januar 2008

"our daughters leaving for chinamen" by Dzi

#1: Umverteilung
For every guy subventionned by the government for doing nothing there's three working guys paying (...) a slap in the face of the working class
#2: Staatsverschuldung
A country cannot in the long-term consume more than it produces.
#3: Teufelskreis
"More redistribution of wealth leads to less value creation because the rewards are less" (...) Less rewards for value creation leads to less investment (...) Less investment (...) less productivity of work (...) less pay, less consumption, less tax income (...) The ultimate state is nation's poverty.
#4: Kommunismus
communist thing (...) they redistributed happily (...) without ever checking if they gave anything back? (...) noone cared about the day after tomorrow (...) worst pollution (...) worst supplies of everything (...) most unsatisfied people in the world.
Die entscheidende Frage:
Nation's poverty will drive your grandaughter into prostitution hard (actual prostituion) or soft (marriage into a richer country, where she'll do everything to deny she's from your country in the first place), your granson most likely into a nice dealer and pimp career in a richer country?

How can we avoid our daughters leaving for chinamen (and - oh boy! - those will need wives in the coming twenty years...)?

Good frame conditions for the economy...
Hier nun also mal ein paar politische Gedanken von Dezibel. Ist schon eine ganze Weile her, seit er das gepostet hat (3 Monate), doch fand es einen seiner besten Einträge (den ich verstanden habe :-). Hier kann die ganze Argumentation gelesen werden.

Dass Dzi Grün-Liberal wählt und stimmt begreife ich noch nicht. China allein kann ja nicht der Grund sein. Ich sehe das mit dem Klimawandel gleich wie mit der Globalisierung: unaufhaltsam und daher unsinnig zu bekämpfen. Die Frage muss lauten, wie man die Umstellung am besten bewältigen kann.

Montag, 3. Dezember 2007

grün-liberal und wirtschaftlich erfolgreich?

Die neunziger Jahre brachten eine massive Staatsverschuldung, hohe Steuern und Abgaben, einen Linksrutsch im bürgerlichen Lager, was wiederum der SVP Profil verschaffte. Seit ein paar Jahren werden die Sünden erkannt und zum Teil behoben, doch die Sitzgewinne der Grünen und der «grünliberalen» Modepartei markieren die Wiedergeburt der Unvernunft in Zeiten des Überflusses. Die Grünen wie die grünen Scheinliberalen mögen allerlei ökologischen Hokuspokus versprechen, aber sie sind linke Kräfte und bauen den Staat am falschen Ort aus. Deshalb kommen die Grünen nur in konjunkturellen Aufschwungphasen nach oben. Ironischerweise sabotieren sie mit ihrer Politik die Entwicklungen, denen sie ihre Erfolge verdanken.
Roger Köppel in der WW48.07, Seite 82.

Montag, 19. November 2007

rot-grün

In Abwesenheit des Freisinns in den letzten Jahren ist viel passiert:
Staatsaufblähung, Schuldenwirtschaft, Abgabenwachstum, Multikulti-Naivität. (...) der nörgelnde Moralismus der SP (...) aus ideologischer Verblendung heraus (...) Man sollte sich nicht von den Etikettierungen der Parteien täuschen lassen: Wo grün draufsteht, kommt irgendwann rot heraus.
Roger Köppel in der WW43.07, Seite 7.

(...) Realitätsblindheit der SP (...) Natürlich wurde der Sozialstaat zum Thema in diesem Jahr: nämlich in der hässlichen Gestalt des Sozialbetrugs, den die Linke vertiedigt und bewirtschaftet, wo sie nur kann. (...) Die opportunistischen Nomaden, die noch vor Jahresfrist mit dem Cüpliglas in der Hand vorzugsweise über die Armut in der Welt philosophierten (...) der neo-grünliberale Roger Schawinski, der vor allem das Etikett "grün" ziemlich "liberal" definiert: Er pendelt zwischen seinen beiden Wohnsitzen Zürich und Berlin hin und her - per Flugzeug.
Christoph Mörgeli in der WW43.07, Seite 22.