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Samstag, 3. September 2011

medizinische Übervorteilung der Frauen

Man könnte nun annehmen, dass Männer, da sie riskantere Berufe und eine geringere Lebenserwartung haben, eine bessere medizi­ nische Versorgung geniessen. Weit gefehlt. In jedem modernen Staat werden Frauen sehr viel besser medizinisch versorgt als Männer. 
Je mehr Geld für die medizinische Versorgung von Frauen ausgegeben wird, desto länger leben sie. Je höher ihre Lebenserwartung, desto mehr sind sie auf ärztliche Versorgung ange­ wiesen. Zwei Drittel der gesamten Summe, die in den USA im Jahr 2000 in den Gesundheitssektor flossen, kamen Frauen zugute. 75 Pro­zent der Ausgaben für medizinische Forschung wurden für Frauenkrankheiten aufgewendet. Für die Entwicklung von Therapien gegen Brustkrebs wird viermal mehr ausgegeben als für die gegen Prostatakrebs. Während jede achte Frau zu Lebzeiten an Brustkrebs er­ krankt, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, bei eins zu sechs. Ist das keine Diskriminierung? 
Ob in der Medizin oder in vielen anderen Be­reichen – diejenigen, die den Mythos von der Unterdrückung, Ausbeutung und Diskrimi­nierung der Frau in die Welt gesetzt haben, hätten den Goebbels­-Preis für lügnerische Propaganda verdient. (...) Die femi­nistische Legende hat schon allzu lange allzu viele Leute in die Irre geführt. Es ist höchste Zeit, diese Legende als das zu enttarnen, was sie in Wahrheit ist – die Lüge des Jahrhunderts.
Martin van Creveld in der WeWo35.11.Seite 48f.

Montag, 14. Februar 2011

Rolf Eden

Zum Wesen eines Playboys
Das ist doch schlimm, wenn man sich nur auf eine, oder drei Damen konzentrieren soll. Außerdem ist das doch eine Horizonterweiterung. Das sind bei mir ja alles junge Damen. Da sehe ich dann: Was ist gerade in, was ist gerade modisch angesagt, über was unterhalten die sich? Das ist alles sehr interessant für mich, diese junge Generation zu verstehen. Wenn ich dann mal Eine wieder loswerden will, sage ich ihr das nie direkt, ich bin ja Gentleman. Ich mache das so, dass sie am Ende denkt, sie wollte selbst gehen. Übrigens wollen die meisten Frauen ab 30 ohnehin eine Familie, dann finden sie einen Idioten der sie heiratet, und verlassen mich. Hier zum Beispiel (er zeigt auf das gerahmte Bild eines blonden Fräuleinwunders auf seinem Schreibtisch), die Uschi, auf einmal war sie weg und hat geheiratet.
Die schönen Seiten als Sinn des Lebens
Sinn des Lebens ist für mich, nur schöne Sachen zu erleben. Und keine traurigen Sachen. Keine Krankenhäuser, keine Beerdigungen. Und wenn Leute irgendwelche größeren Sorgen haben, dann gebe ich ihnen Geld, aber ich will nichts damit zu tun haben, nichts davon hören, und nichts davon sehen. Ich bin mir sicher, dass die traurigen Sachen auch das Leben kürzer machen. (...) aber ich persönlich will nichts mit solchen [traurigen] Leuten zu tun haben. Weg davon. Dann bleibe ich gesund und fröhlich. Ich bin Egoist. Ich mache nur die Sachen, die gut für mich sind, nicht für andere.
Leid und Suizid
Wenn man vorher weiß, dass Menschen schon krank auf die Welt kommen, dann sollte man den Leuten doch das Leid ersparen. Und wenn einer sagt, er will nicht mehr leben, dann soll man ihm dabei helfen.

Rolf Eden im Interview mit Constantin Magnis in Cicero.

Samstag, 26. Juni 2010

Kryonik

Kryonik, also das Einfrieren von Lebewesen bei -196 Grad Celsius mit der Hoffnung auf späteres Wiederbeleben. Menschen einfrieren ist in der Schweiz verboten, in den USA erlaubt.
Die Chance, den als Tod bezeichneten Zustand zu überleben ist sicher gröser mit der Kryonik als mit der Kremation.
Marcus Beyer

Noch ist die Kryonik spekulativ. Beispielswiese gibt es keinen Prozess für die Wiederauftauung. Wer sich einfrieren lässt, geht eine Wette ein. Aber der Fortschritt beschleunigt sich. Es ist seriös, anzunehmen, dass das Problem der Wiederauftauung irgendwann gelöst wird.
Patrick Burgermeister, Molekularbiologe, DGAB-Mitglied, in einem Beitrag von Christof Gertsch in der NZZaS vom 13.6.10, Seite 81.
Der schnelle Leser wird entgegnen: Wann ist dann irgendwann?
Doch: Falsche Frage, die stellt sich eben nicht.

Freitag, 5. Juni 2009

höheres Frauenrentenalter

Durch die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 spart die AHV jährlich 800 Mio. CHF.

Es wurde höchste Zeit, endlich das Rentenalter der Frauen zu erhöhen. Im ganzen Gleichstellungswahn ging es ja beinahe unter. Richtig gerecht wäre allerdings, wenn das Rentenalter der Lebenserwartung angepasst würde, Frauen also relativ gesehen gleich lange arbeiten wie Männer, absolut gesehen also mehr (man zahlt bei zunehmendem Einkommen ja auch relativ mehr Steuern, nicht nur absolut).
Erinnern sie sich an die Worte des Glarner SVP-Ständerats This Jenny, der in der Ratsdebatte sagte, dass die Leistungen für Witwen 1,5 Milliarden Franken pro Jahr ausmachten. Für Witwer dagegen nur 30 Millionen Franken. Oder noch schlimmer: Man könnte den Frauen vorhalten, dass sie im Schnitt fünf Jahre länger leben als Männer, also auf Grund der Lebenserwartung mehr Rentenbeziehen.
Claude Chatelain in der BernerZeitung vom 05.06.09.