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Mittwoch, 6. Januar 2010

Sex, ein Tauschhandel

Sex ist Teil eines Tauschhandels, eines Geschäfts. Es geht ja Frauen wahrlich nicht immer darum, den Mann selbstlos glücklich zu machen, sondern auch um das Erreichen eigener Ziele.
Wenn du eine Weile verheiratet bist - seien wir ehrlich -, ist der Sex nicht mehr so aufregend. Ich habe Sex, weil ich das Gefühl habe es meinem Mann schuldig zu sein, und ich möchte, dass er glücklich ist.Ich liege da und mache Listen in meinem Kopf. Ab und zu stöhne ich, damit erweiss, das ich nicht eingeschlafen bin. Ist es vorbei, sage ich: Es war toll.
Elizabeth, 48
Der Austausch von Geschlechtsverkehr und Geschenken findet überall statt. In 79 Prozent der untersuchten Gesellschaften sind es, geht es um das eine, Männer, die Frauen beschenken. Im Rest der Fälle machen beide Liebesgaben, doch die der Männer sind teurer. Symons entdeckte keine Gesellschaft, in der Frauen mehr investieren oder gar allein Geschenke machten. Weibliche Sexualität ist Gold wert.

Kai Michel in der WeWo46.09, Seite 32, in Anlehnung an Cindy M. Meston, David M. Buss: "WhyWomen Have Sex".

Dienstag, 19. Mai 2009

Selbstzweck vs. "im Dienste der Gesellschaft"

SP-Nationalrat Andreas Gross hat massive Abwesenheiten im Schweizer Parlament, weil er seinem "Auftrag der Eidgenossenschaft" lieber am Europarat in Strassburg nachkommt. Dort fehlt er am wenigsten.

Interessanter finde ich abermals die Entlöhung von Politikern. Sie generieren teilweise schon sehr hohe "Politikeinnahmen", von Verdiensten kann nicht die Rede sein, da auch ohne Ergebnisse entlöhnt wird. Gross bekommt jährlich 170'000 CHF. Damit werden internationale Reisekosten, Taggeldentschädigungen (von 425 bis 850 Franken pro Tag) sowie Spesenpauschalen von 370 Franken pro Tag abgedeckt.
In Anlehnung an Urs Paul Engeler in der WW19/20/09

Ein weiteres "soziales Engagement" betrieb Brigitte Zünd, zuvor Präsidentin der Stifungskommission und Stifungsrätin, erhielt bei Pro Juventute als Vorsitzende der Geschäftsleitung einen Lohn von rund 200'000 CHF. Bezahlt aus Spendengeldern und ermöglicht durch die unentgeltliche Arbeit Tausender von freiwilligen ProJuventute-Helfern.
In Anlehnung an Christoph Mörgeli in der WW20/09.