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Samstag, 16. Januar 2010

Tauglichkeitsquoten

Es stellt sich eine Stabilisierung bei den Tauglichkeitsquoten für die Schweizer Armee ein:
35 bis 40 % sind untauglich. Einige können immer noch in den Zivilschutz, somit sind 15 bis 20% komplett untauglich.

Mittelfristig rechne ich hier mit einem leichten Anstieg. Das hängt mit den Entwicklungen der Gesellschaft zusammen. Die Jugend bewegt sich viel weniger als früher – die Sprungkraft in der virtuellen Realität überträgt sich lediglich auf die Fingerfertigkeit beim Bedienen der Spielkonsole. Es gibt eine erschreckende Zunahme der übergewichtigen Jugendlichen. Auch Allergien nehmen stark zu und haben immer häufiger UT-Entscheide zur Folge. Die zunehmende „Broken home“-Situationen führen zudem für viele Jugendliche zu einer verminderten psychischen und sozialen Belastbarkeit. Hinzu kommt, dass Individualismus und Hedonismus sich negativ auswirken auf die Bereitschaft, Militärdienst zu leisten.

Die Demonstration des Wehrwillens ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit unseres Landes. Wenn aber der Entsolidarisierung in der Gesellschaft entgegengewirkt werden soll, müssen Wege gesucht werden, die die Schweizer gegenüber den Ausländern beruflich nicht benachteiligen, wenn sie Dienst leisten – Wege, die auch die über 50 Prozent Schweizer Frauen mit einbinden.

Andreas Stettbacher, Oberfeldarzt der Schweizer Armee im Interview von Heidi Gmür in der NZZaS vom 10.01.10, Seite 11.

Sonntag, 10. August 2008

Resilienz

Begriff aus der Physik übernommen. Die Psychologie bezeichnet so die Fähigkeit, schwere Schicksalsschläge ohne langfristige Folgen zu überstehen.
Förderlich sind nicht nur ein Elternhaus, wo ein Kind Verantwortung zu übernehmen lernt und man ihm etwas zutraut, förderlich sind auch Bezugspersonen ausserhalb. Rollenvorbild könne ein Lehrer, die Grossmutter, eine Nachbarin sein, sagt Psychologe Krautter...
...und wir haben immer mehr zerfallende Familien und psychisch Invalide. Zusammenhang erkannt?
Wenn Unglück stärkt, vermindert dann Verwöhntwerden und Wohlstand die psychische Widerstandsfähigkeit? Kinder, die in einem Schonraum aufwachsen und denen man keine Grenzen setzt, gelten als weniger belastbar.
Birgit Schmid in der NZZaS vom 10.8.08. Seite 58.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Extreme Erfahrungen

Ich liebe die wilde und menschenfeindliche Natur, weil sie mir schnelle Lernprozesse aufzwingt. Sie zwingt mich, schnelle, der Situation angepasst, korrekte und ehrliche Entscheide zu fällen, sie lehrt mich, Verantwortung zu tragen. Damit erweitere ich meine Komfortzone ungemein. Das heisst, wenn in schwierigen Situationen im Alltag viele Menschen bereits am Anschlag laufen, wärme ich mich erst auf... ;-)
Evelyne Binsack in SORECOtoday, April 08, Seite 6. Sie war zu Fuss, auf dem Velo oder mit Skiern unterwegs von der Schweiz zum Südpol, 28'000km.

Dienstag, 29. Januar 2008

Akademikerin

klug und fleissig vs. schlau und belastbar

Theoretiker vs. Pragmatiker

pflichtbewusste Studentin vs. wiffer Rambo

Stocker liegt wegen Kreislaufproblemen im Spital
vs.
Mein neuer Kadi der Panzergrenadier Kp29/3 doktoriert nebst UBS und Holcim...