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Mittwoch, 19. Januar 2011

Warum haben Frauen Sex?

Cindy Meston, führende klinische Psychologin Amerikas und David Buss, weltbekannte Evolutionswissenschafter in 1000 ausführlichen Interviews mit Frauen verschiedenster Ethnien nach den Gründen:

  • Ich habe Sex aus Langeweile
  • Dann sind wir wenigstens beschäftigt
  • Ich habe Sex, damit ich nicht mit ihm streiten muss
  • Damit er endlich Ruhe gibt
  • Wenn er mir im Haushalt hilft, schlafe ich auch mit ihm
  • Ich gehe mit ihm ins Bett, damit er den Abfallsack rausträgt
  • Aus Mitleid
  • Sex hatten wir, weil er mich zu einem netten Dinner ausgeführt hat
  • Sex ist gut gegen Migräne
  • Sex reduziert mein Stresslevel
  • Ich habe Sex, damit er mir etwas kauft
  • Um das Gesprächsthema zu wechseln
  • Damit er nicht fremdgeht
  • Um mein Selbstvertrauen aufzumöbeln
  • Sex macht schöne Haut
Das Resultat ist alles andere als sexy: Natürlich haben Frauen Sex aus Lust und Liebe. Manchmal. Aber für jede Frau, die mit ihrem Partner ins Bett steigt – weil sie hofft, dass wieder einmal die Erde bebt – kommen mindestens zwei andere, sehr viel prosaischere Motive ins Spiel. Gut zwei Drittel der Befragten praktizieren Sex des Öfteren schlicht und ergreifend für den Hausfrieden. Jede zehnte Frau lässt ihn ran, weil sie was Nettes bei Tiffany’s gesehen hat. Leidenschaft und Romantik haben gemäss der Studiendaten im Sexleben der Frau erschütternd wenig zu bestellen.

Nicole Althaus im Tagi-Blog

Mittwoch, 26. Mai 2010

Überzeugungspolitiker vs. Opportunist

Verfolgt man in der Politik unablässlich ein hehres Ideal oder lässt man sich von der Realpolitik treiben? Handelt man aus Überzeugung oder aus Pragmatismus und Opportunismus?

Sogar Köppel und die SVP sind angesichts der möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen der USA gegenüber dem Schweizer Finanzplatz eingebrochen und votieren für die Auslieferung von Kundendaten.

Freitag, 4. April 2008

Die zwei politischen Pole

Als Kind akzeptierte ich den Glaubensartikel, dass der Staat korrupt ist, alle Unternehmer Ausbeuter sind und der Mensch prinzipiell gut ist. Mit den Jahren setzten sich diese Thesen zunehmend als realitätsfremde Vorurteile in mir fest. (...) Eine martkwirtschaftliche Sicht der Welt passt besser zu meinen Erfahrungen als die idealistische linke Vision.
David Mamet in der WW14.08, Seite 46ff, ursprünglich in der Village Voice (USA).
Er schrieb ein Stück über die beiden Pole:
Ein egoistischer, korrupter, bestechlicher und pragmatischer Präsident steht seiner linken, lesbischen, utopisch-sozialistischen Redenschreiberin gegenüber. Eine Debatte zwischen Vernunft und Glauben beziehungsweise zwiswchen dem konservativen (tragischen) und dem linken (perfektionistischen) Standpunkt.
Tja, bei einigen lässt die Erkenntnis einfach etwas länger auf sich warten...

Dienstag, 29. Januar 2008

Akademikerin

klug und fleissig vs. schlau und belastbar

Theoretiker vs. Pragmatiker

pflichtbewusste Studentin vs. wiffer Rambo

Stocker liegt wegen Kreislaufproblemen im Spital
vs.
Mein neuer Kadi der Panzergrenadier Kp29/3 doktoriert nebst UBS und Holcim...

Freitag, 4. Januar 2008

gemixtes Gedankengut

Ein Realist ohne Vision landet genauso in der Wüste wie ein Idealist ohne Pragmatismus.
Madeleine Albright

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Demokratie: pulverisierte Macht

Aber das System der direkten Demokratie als Staatsform pulverisiert natürlich die Macht. Das ist sehr gut, auch wenn es mich selbst trifft. Demokratie neigt zum Durchschnitt. Das ganz Gute ist nicht möglich, das ganz Schlechte auch nicht. Wichtig ist jetzt, wie es weitergeht.
Christoph Blocher interviewt von Roger Köppel und Markus Somm in der WW51/52.07, Seite 14ff.

Erst wenn ich sätmliche Illusionen und Träume an einen effizenten, geordneten Staat abgeschrieben habe, habe ich den Realismus und Pragmatismus erreicht, die Demokratie zu unterstützen. "Wischiwaschi" als "die am wenigsten schlechte Regierungsform".

Mittwoch, 29. August 2007

AKP: Erdogan und Gül

Abdullah Gül ist nun zum Staatspräsidenten der Türkei gewählt worden. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gefällts. Damit sind diese beiden mächtigen Ämter von der islamistischen Partei AKP besetzt.

Es war v.a. Erdogan, der mit seinen früheren Reden die Angst weckte, dass die Türkei die Sekularisierung wieder rückgängig machen konnte ("Minarette sind unsere Bajonette, die gläubigen Muslime unsere Soldaten, etc."). Doch so wie er heute politisiert wird er als gemässigt gläubig wahrgenommen, so wie ein CVPler in der Schweiz. Er befürwortet den Europakurs der Türkei und setzt sich für eine gut funktionierende Wirtschaft ein. Die religiösen Forderungen treten dabei in den Hintergrund. Der Inbegriff eines Pragmatikers:
Eine Vorstellung ist wahr, solange es für unser Leben nützlich ist, sie zu glauben!
William James

Würde er trotzdem etwas zu islamistisch, wäre da immer noch die streng sekulare Armee:
Die Streitkräfte seien entschlossen, die Demokratie und die Trennung von Staat und Religion zu verteidigen, erklärte Generalstabschef Yasar Büyükanit. (derStandard.at)