1821 legte ein Schiff der American Colonization Society (ACS) in Monrovia an, der heutigen Hauptstadt Liberias. Ihr Agent: Robert Stockton.
«Diese Amerikoliberianer kennen aus eigener Erfahrung nur einen Typ von Gesellschaft – die Sklavengesellschaft in den Südstaaten Amerikas.» Liberia setzt die Sklavenordnung fort – mit dem einen Unterscheid, dass die ehemaligen Sklaven die Herren sein werden und die Angehörigen der einheimischen Stämme versklaven.
Die Beziehungen zwischen der autochthonen Bevölkerung und den Afroamerikanern waren von Anfang an schwierig und feindselig. Nach der Unabhängigkeit reklamieren die Amerikoliberianer exklusiv für sich das Recht, Bürger des Landes zu sein. Den übrigen Menschen – das sind 99 Prozent der Bevölkerung – sprechen sie diesen Status ab. «Nach ihren Gesetzen sind die Einheimischen nur tribesmen, Menschen ohne Kultur, Wilde und Heiden.»
Peter Keller in der WeWo7.10, Seite 68f.
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Sonntag, 28. Februar 2010
Amerikoliberianer
Nach Afrika zurück gekehrte Sklaven werden selber zu Sklavenhaltern und schaffen so die Grundlage der Apartheid der Buren.
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Donnerstag, 23. April 2009
Menschenrechte in Israel
Von der israelischen Regierung muss sich die Schweiz überhaupt nichts vorschreiben lassen. Die Regierung Netanjahu/Liebermann, die gegenüber israelischen und palästinensischen Arabern apartheidähnliche Vorgehensweisen befürwortet, ist denkbar schlecht dazu berufen, in Fragen der Menschenrechte und Demokratie auf andere zu zeigen
Prof. Georg Kreis, Präsident der Eidg. Kommission gegen Rassismus.
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Mittwoch, 14. Mai 2008
SO NEN SCHEISS!
500 Millionen Dollar fordern US-amerikanische Opfer von Anschlägen in Israel von der UBS. Der Vorwurf: Die Grossbank soll die Attentäter über den Iran mitfinanziert haben. (...) Bei den Klägern handelt es sich um über 50 US-Bürger. Diese wurden entweder bei Anschlägen in Israel verletzt oder sind Angehörige von bei Attentaten getöteten US-Bürgern. (20min)und als ob 500 Millionen nicht schon genug wären, hier noch 400 Milliarden:
US-Gericht lässt Apartheid-Klagen von 400 Milliarden Dollar zuAlso do löpfts mer rechtig de Huet! "Opfer", mein meistgehasstes Wort ever! Nicht dass die "Opfer der Anschläge in Israel" die iranischen Attentäter oder die "Opfer des südafrikanischen Rassismus" das Apartheid-Regime anklagen würden. Nein, sie fokussieren sich auf die reichen Schweizer Banken. Und das oberste amerikanische Gericht sieht die Korrelation ebenfalls, lässt die Klagen zu und sieht sich zuständig dafür. Jenes Gericht, welches sich dem UNO-Kriegsgerichthof entzieht.
Opfer des südafrikanischen Apartheid-Regimes können jetzt etliche Großunternehmen auf Entschädigung verklagen - dazu hat das Oberste US-Gericht den Weg frei gemacht. (...) Neben der Deutschen Bank sind auch die Geldhäuser Citigroup und UBS betroffen, zudem Ölfirmen wie BP und Exxon Mobil sowie globale Schwergewichte wie IBM, General Motors und Ford. (...) Die Sammelklagen wurden von drei verschiedenen Gruppierungen im Namen aller Menschen eingereicht, die zwischen 1948 und 1994 in Südafrika lebten und Opfer der Rassentrennungspolitik wurden. (Spiegel)
Das Ganze begann im grossen Stil mit den Klagen der Juden gegen die Schweizer Banken im Zweiten Weltkrieg. Es gab kein Urteil. Man muss nicht einmal persönlich davon betroffen sein. Die Erpressung läuft unrechtsmässig über die Schädigung der Reputation. Und man beugt sich immer noch der Allmacht der amerikanischen Meinung, Wirtschaft, Armee - whatever.
So wird eine Kultur legitimiert und zelebriert, die nicht auf selbstständigem Einsatz gründet, sondern auf der eigenen Inszenierung als Opfer "eines furchtbaren Umfelds". Der überbordende Humanismus verteufelt sämtliche Negierer im vorneherein. Dieselbe Tendenz sieht man auch in Schweizer Sozialsystemen und der überproportionalen Zunahme von "psychischen Opfern". SEHR STOSSEND!
Humanity is overrated.
M.D. House
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Mittwoch, 24. Oktober 2007
Alien Tort Claims Act (ATCA)
Die Klagen von Opfern der Apartheid in Südafrika können vor dem amerikanischen Gericht weitergezogen werden. Das Berufungsgericht hob den Entscheid der ersten Instanz auf.
Zwei Richter des Berufungsgerichtes in New York sprachen sich für die Anwendung des Alien Tort Claims aus. Unter diesem Artikel können Unternehmen, die in den USA tätig sind, für internationale Vergehen behaftet werden. (baz)

Das ist absolut unhaltbar! Klar, die Apartheid war etwas schreckliches und soll vor Gericht thematisiert werden. Doch die miserable Gerichtspraxis der USA hat überhaupt nicht globale Klasse. Hauptanwalt der Kläger ist Michael Hausfeld, so wie es scheint der neue Ed Fagan, welcher hoffentlich endlich Privatkonkurs anmelden und das Anwaltspatent abgeben musste. Diese Geldgier (ansonsten würden sie in Südafrika prozessieren) und der amerikanische Grössenwahn sind ekelhaft.
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