Kenneth Rogoff und ich haben die Finanzkrisen der letzten 800 Jahre unter die Lupe genommen. Oft sagten wir uns bei unserer Arbeit: Nicht schon wieder! Die Tendenz, die Erkenntnisse aus vergangenen Krisen als nicht mehr bedeutungsvoll zu verwerfen, ist stark. Ein Gefühl von „Wir sind so viel schlauer als zuvor“ ist tief in uns verwurzelt. Kurzfristig aber wird man sicher viel mehr auf die Verschuldung achten und neben der Preisstabilität auch ein Augenmerk auf die Finanzstabilität legen.Carmen Reinhart, Wirtschaftsprofessorin an der Universität Maryland, im Interview von Daniel Hug und Markus Städeli in der NZZaS vom 30.1.11, Seite 32.
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Donnerstag, 13. Oktober 2011
Keine Lehren aus Krisen
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Dienstag, 22. April 2008
Abweichungen auf politicalcompass
Ich dachte eigentlich, dass ich auf politicalcompass.org mehr rechts und liberaler wäre. Ich glaube ich habe die Punkte erkannt, welche mich dermassen in die Mitte gezogen haben.
Warum so links?
Warum so autoritär?
Folgende realistische Positionen nennen einige wohl rassistisch:
Warum so links?- abortion: völlig
- marijuana: klar doch. Als ein freiheitsliebender Mensch bin ich auch für die Drogenlegalisierung.
- death penalty: never!
- punishment vs. rehabilitation: Strafe nützt nicht viel. Verpasste Erziehung ist oft ein Problem.
- school instills religious values: nein, lediglich aufklärend, was es so alles gibt.
- sex outside marriage: Keine Ehe vor dem Sex.
- porn: Für was ist das Internet denn sonst da?
no one chooses his or her country of birth, so it's foolish to be proud of it.Stolz ist für mich mit Leistung verbunden. Ansonsten ist es lächerlich, auch bei Türken, Albaner und Blutehre.
military action that defies international law is sometimes justified.Krieg ist niemals gut. Egal welche Werte es zu verteidigen gilt: Die Politik hat nicht das Recht Leute in den Tod zu schicken, vgl. Todesstrafe.
our civil liberties are being excessively curbed in the name of counter-terrorism.seeehhhhr wohl!
Warum so autoritär?
Folgende realistische Positionen nennen einige wohl rassistisch:
- there are no savage and civilised peoples; there are only different cultures: nönö.
- our race has many superior qualities, compared with other races.
- people with serious inheritable disabilities should not be allowed to reproduce.
- a significant advantage of a one-party state is that it avoids all the arguments that delay progress in a democratic political system.
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Freitag, 4. April 2008
Giù le mani!
Hände weg vom Tessin, fordern die Demonstranten in Bellinzona. Das wäre eine gute Idee, findet auch Urs Paul Engeler in der WW14.08, Seite 9. Es würde die Schweiz wesentlich günstiger kommen.
Die künstliche Ernährung des Tessins sieht man besonders gut bei der SRG. Die Tessiner machen 4.38 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus und bekommen 22.6 Prozent des SRG-Budgets. Die zweithöchste Arbeitslosenquote bestätigt weiter den überdurchschnittlichen Profit, den die Tessiner der Eidgenossenschaft abringen.
Um was geht es aktuell: Um 126 Stellen. Das sind Peanuts!
Die künstliche Ernährung des Tessins sieht man besonders gut bei der SRG. Die Tessiner machen 4.38 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus und bekommen 22.6 Prozent des SRG-Budgets. Die zweithöchste Arbeitslosenquote bestätigt weiter den überdurchschnittlichen Profit, den die Tessiner der Eidgenossenschaft abringen.
Um was geht es aktuell: Um 126 Stellen. Das sind Peanuts!
Streik erst macht müde News zur Show.
Streiks haben, was Medien lieben. Sie bieten Action, bärtige Trotzkisten mit geballten Fäusten, Sprechchöre und proletarischen Schweissgeruch - kurzum: Romantik pur.
Streiks wollen den Fortschritt verhindern, weil der Fortschritt den Einzelnen zu Veränderungen zwingt.
Kurt W. Zimmermann in der WW14.08, Seite 25.
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