Tatsache ist, dass die 18 Stadtteile, die am meisten von der Randale betroffen waren weisen alle auf eine extrem hohe Zahl alleinstehender Mütter und «zerbrochener Familien» aufweisen. Es handelt sich dabei um junge Männer ohne Ausbildung und Perspektive, aufgewachsen mit den Anreizen des modernen Sozialstaates, aber ohne väterliche Autorität. Auf der Suche nach männlichen Rollenvorbildern, schlössen sich die vaterlosen Buben oft Banden an, welche die Hauptakteure bei den Krawallen gewesen seien.
Michèle Binswanger im Mamablog
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Montag, 15. August 2011
London: Randalierer sind oft Söhne von alleinerziehenden Müttern
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Donnerstag, 3. Februar 2011
klug mit schulkonform verwechselt
Sind Mädchen also einfach klüger?
Nein, aber die Mädchen verhalten sich schulkonformer. Sie sind sorgfältiger, geduldiger, sie können sich besser konzentrieren. Sie wurden über Jahrhunderte angewiesen, ruhig zu sein und still zu sitzen – ganz anders als die Buben. (...) Buben sind in der Schule oft deshalb überfordert, weil von ihnen männliche Verhaltensweisen erwartet werden, die sich in der Schule eben nicht auszahlen.
Katharina Kellerhals im Interview mit Conny Schmid im Beobachter 3/11
Samstag, 10. April 2010
medikamentöse Diskriminierung der Männlichkeit
Am häufigsten wird der Ruhigsteller Ritalin an 14-jährige Knaben abgegeben: Im Jahr 2008 wurden 4,32 Prozent der männlichen Volksschüler in dieser Altersklasse mit Ritalin behandelt, wie es in der Erhebung des Zürcher Regierungsrates heisst. Bei den gleichaltrigen Mädchen waren es mit 1,87 Prozent nicht einmal die Hälfte davon.Jungs sind lebhafter. Dies wird heute als störend, unangenehm und abnormal angesehen. Die Emanzipation hat dazu geführt, dass bereits ab dem Kinderarten eine medikamentöse Diskriminierung der Männlichkeit stattfindet.
Während viele Mädchen nur eine einzige Packung schlucken müssen, sind die Knaben oft längerfristig auf das Medikament angewiesen. Bei den Knaben im Alter zwischen 7 und 18 Jahren gibt es nur 5,1 Prozent «Einmalbezüger». Bei den Mädchen hingegen 12,3 Prozent.
NZZ vom 08.04.10
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