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Samstag, 4. Oktober 2008

Rassisten haben Minderwertigkeitskomplexe?

Für einmal ist ein Votum von Georg Kreis nicht ganz abwegig:
Rassisten [leiden] unter Minderwertigkeitsgefühlen und, um diese überhaupt auszuhalten, machen sie andere minderwertig.
Georg Kreis in der WW38.08, Seite 74.
Bspw. "die nehmen uns die Stellen weg". Doch Kreis' Argumentation ist logisch. Kann durchaus so sein. Differenzierungen müssen aber nicht unbedingt gerade Persönlichkeitsstörungen zur Folge haben. Ich möchte deshalb auch die Perspektive des Individualismus hervorheben: "Ich bin ein eigenständiges Individuum, anders als andere. Wir sind nicht alle gleich. Einige gleichen sich mehr als andere."

Dienstag, 15. Januar 2008

Wahrnehmungssstörungen

Sexuelle Belästigung: Jede dritte Frau betroffen
heute auf der Titelseite von heute
Sexueller Notstand: Zwei von drei Männern betroffen.
Also was soll der Scheiss? Die einen haben etwas zuviel Sex, die anderen etwas zu wenig.

Das bringt mich gerade zur heutigen Prüfung Human Performance Management und den dort vermittelten Wahrnehmungsstörungen - unter welchen ich ab und zu in der Tat "leide".
  • selektive Wahrnehmung, Schubladisierung
  • Stereotypenbildung, Klischees
  • Halo-Effekt: Überbewertung einer einzigen Eigenschaft
  • Projektion: von sich auf anderne schliessen
Man möge mich im gegebenen Fall darauf aufmerksam machen :-). Oder doch nicht? Denn solche Wahrnehmungen wecken erst Emotionen und bringen etwas Pfeffer in den Alltag, nicht?

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Eigenschaften von Stars

Sie reichen von beneidenswerter, keineswegs therapiebedürftiger Selbstverliebtheit bis hin zu Borderline-Störungen wie pathologischem Narzissmus, der sich durch das Gegenteil von Selbstbewusstsein definiert: Pathologische Narzissten haben sehr wenig Selbstvertrauen. Ihre Vorstellung von Grösse kann einzig durch Beachtung von aussen aufrechterhalten werden. Ob diese positiv oder negativ ausfällt, ist unwichtig. Unerträglich ist ihnen einzig die Nichtbeachtung.

Auf Verlassenwerden, für jeden Menschen eine Katastrophe, reagieren Narzissten viel häufiger als andere mit Sucht: Alkoholismus, Drogen, Tabletten. Eine US-Studie unter Sängern und Schauspielern bestätigt Bandelows Annahme: Ihr Hang zu Narzissmus ist deutlich ausgeprägter als in den meisten anderen Berufskategorien, Spitzenmanager und Politiker ausgenommen.
Beatrice Schlag in der Weltwoche 41.07, Seite 38ff.