Unsere politische Kultur begrenzt sich selbst, durch die Tendenz, für bedeutende Ämter die pragmatische Mittelmässigkeit dem revolutionärerscheinenden Querdenkertum vorzuziehen.
Tito Tettamanti in der WW16.09, Seite 34.
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Donnerstag, 23. April 2009
Mittelmass statt Querdenker
Mittwoch, 23. Januar 2008
interessante Männer und romantische Liebe
Studien belegen, dass eine Frau mit einem IQ übe 115 die Männer abschrekct. Karrierefrauen, das wissen wir, haben unendlich Mühe, einen interessanten Mann für sich zu interessieren. Diese interessanten Männer heiraten dann Assistentinnen, Sekretärinnen, Kindermädchen, Flight Attendants.
Vielleicht muss man sich trennen von dem nur romantischen Liebesbegriff. Die so genannten Liebe ist nicht ewig eine reine Herzensangelegenheit - irgendwann hat man dann auch gern etwas davon.
Ludwig Hasler, interviewt von Ulrike Hark im Tagi vom 23.1.08, Seite 58.
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Sonntag, 23. Dezember 2007
Spuren des akademischen Betriebs
Ich habe gerade ein Buch über Körpersprache gelesen, worin es auch eine Typisierung verschiedener Einstellungen und Weltansichten gab: Der Macher, der Realist, der Visionär und der irgendwas. An die UniSG kam ich als Macher: motiviert, trainiert, einsatzbereit, schnell entscheidend, anpackend. Doch der akademische Betrieb machte aus mir einen Realisten. Im ausseruniversitären Engagement mache ich immer noch überdurchschnittlich viel, doch das Studium – sogar an der „praxisorientieresten Hochschule der Schweiz“ – enttarnte sich als realitätsfremd: Gespräche mit Absolventen brachten die Quote von ca. 20% zum Vorschein: 20% des Gelernten können später wieder verwendet werden. D.b. statt 5 Jahre zu studieren täte es auch 1 Jahr, ohne merkliche Abstriche. Das sind natürlich tödliche Argumente für ein Studium aus Sicht eines effizienzorientierten Wirtschaftlers. Ironie der Geschichte ist, dass jene, die über 5 Jahre einen grossen Einsatz zeigten und gute Noten erzielten, später in jene fordernden Positionen kommen, die eine grosse Effizienz erfordern.
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