Chancen maximieren und erkennen: Glückskinder sind gute Netzwerker. Durch viele Beziehungen erhöhen sie die Chance, dass es zu einem glücklichen Zufall kommt. Sie sind aber auch offener und lockerer als Pechvögel. Diese entspannte Lebenseinstellung führt dazu, dass weniger Chancen verpasst werden. Denn wer sich zu stark auf eine Aufgabe fokussiert, sieht nur, wonach er sucht, und nicht, was sonst noch alles möglich wäre. Weil sie weniger ängstlich sind, sind Glückspilze gut darin, unerwartete Gelegenheiten zu erkennen und am Schopf zu packen.
Auf die Intuition hören: Anscheinend verlassen sich Menschen mit viel Glück im Leben mehr auf ihr Bauchgefühl. Viele leeren immer wieder ihren Kopf, um so die Intuition besser wahrzunehmen, sie meditieren zum Beispiel.
Glück erwarten: Die Glückspilze sind überzeugt, dass ihnen das Glück zusteht. Sie erwarten, dass ihnen die Zukunft viel Gutes bringt. Diese Überzeugung wird zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Lernen, mit Pech umzugehen: Auch Glückskinder haben Pech im Leben. Doch sie wenden psychologische Tricks an, damit sich das Pech anders anfühlt: Sie sagen sich, dass alles hätte schlimmen kommen können, denken nicht länger über ihr Unglück nach und bringen die Situation wieder unter Kontrolle.
Simone Schmid zitiert Richard Wiseman in der NZZaS vom 19.06.2011, Seite 49ff.
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Montag, 20. Juni 2011
Vier Regeln für mehr Erfolg
Dienstag, 3. Mai 2011
eingebildete Frauen führen zu Asymmetrie
Eine vor zwei Monaten im Fachblatt Journal of Personality and Social Psychology veröffent¬lichte Studie besagt, dass Frauen an Gelegenheitssex grundsätzlich genauso viel Interesse haben wie Männer. Ausschlaggebend, ob es dazu kommt, sind nach Aussagen der Forscher die sexuellen Fähigkeiten, die Frauen und Männer dem potenziellen Gegenüber zutrauen. Und da ist es mit der Gleichberechtigung auch schon wieder vorbei: Frauen winken sehr viel öfter ab als Männer, weil sie sich für intelligenter, erfolgreicher und sexuell geschickter halten als den Mann, der sich anbietet. Mit anderen Worten: schlechte Aussichten auf Vergnügen.
Beatrice Schlag in der WeWo17.11, Seite 30ff.
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Donnerstag, 13. Mai 2010
Der Mann als weibliches Produkt
Sie sprechen in Ihrer Forschung von den neuen „Muttersöhnchen“. Die sind das Gegenteil des angepassten Mannes, tragen zum häuslichen Frieden aber trotzdem nicht bei. Wen meinen Sie damit genau?
Meine Forschung hat gezeigt, dass jede fünfte Mutter ihren Sohn eigentlich zu einer besseren Ausgabe ihres Ehemannes oder Lebenspartners erzieht. Der Sohn muss weiblichen Ansprüchen gerecht werden und wird gleichzeitig zu ihrem Verbündeten. Er tröstet die Muter über den unzufriedenen Partner, der sein Vater ist. Er weiss genau, wie man mit einer Frau umgehen muss, denn von den Erwartungen seiner Mutter wurde er geformt, damit sie nicht unzufrieden ist, sich nicht vernachlässigt fühlt. Werden solche Männer erwachsen, legen sie ein gegenteiliges Verhalten an den Tag. Die Instrumentalisierung durch die Mutter bringt es mit sich, dass sie tendenziell keine Kritik durch ihre Partnerinnen zulassen und ihre Frauen nicht als gleichwertige Partnerinnen wahrnehmen können.
- Wenn die Männer den weiblichen Ansprüchen und den Vorstellungen von Pflichterfüllung nicht entsprachen, waren auch die Chancen auf Sex und Nachwuchs gering.
- Die Anerkennung der Frau, seit je der männliche Motor, um Dinge zu tun, die er eigentlich nicht tun will.
- Das Selbstbild der Männer hängt erheblich von der dauerhaften weiblichen Kritik an ihnen ab.
--> der Profeminist: Die Kritik der Frauen ist berechtigt, also kann ich als Mann nur dann sinnvoll und moralisch sein, wenn ich mache, was die Frauen von mir erwarten.
Die Väter verlassen ihre Familien eher zögerlich, vielfach erst nach langen aufreibenden Auseinandersetzungen über die Besuchsregelung für die Kinder.
Gerhard Amendt im Interview mit Franziska K. Müller und Peter Rigaud in der WeWo15.10, Seite 48ff.
Zufriedenheit der Frau ist Aufgabe des Mannes?
Vielleicht sind die Ehefrauen und Partnerinnen aus gutem Grund unzufrieden?
Das kann nur sagen, wer Zufriedenheit als ständige Gabe von Männern erwartet. Unzufriedenheit ist Ausdruck von Konflikten. Die muss man eben gemeinsam lösen. Klar, die Männer machen Fehler wie die Frauen. Aber wer einen Schuldigen für alle Missstände sucht, der hält sich weder mit kritischer Selbsterforschung noch mit der Suche nach Konfliktlösungen auf.
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