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Dienstag, 2. August 2011

Warum sich Sluts aufreizend kleiden

Klar hat jeder das Recht, sich so zu bekleiden, wie er(m/w) es will. Meine Frage war: WARUM will man sich sexuell aufreizend bekleiden, ohne dass man dabei mit aufgereizten Männern Sex haben will? Was ist der Sinn? Was steht hinter dieser Haltung „Ich reize Dich auf, Du darfst mich aber nicht anfassen, und wie Du mit Deiner Aufregung klar kommst, ist eben Dein Problem“?

Nun, in meinen Augen sind es ganz banale Machtspielchen. "Ich habe die Macht (nicht nur körperliche, sondern auch gesetzlich und sittlich anerkannte), Dich zu aufreizen, und ich habe die Macht, Dich zuverweisen. ICH habe DEINE Gefühle im Griff und entscheide darüber, wie die Situation sich entwickelt."

Geht es bei der Emanzipation um die SELBSTBESTIMMUNG der Frau oder um ihre Fähigkeit, den Mann zu manipulieren und die Macht über ihn zu ausüben?
Fahrenheit 451 auf der Freitag

Donnerstag, 13. Mai 2010

Der Mann als weibliches Produkt

Sie sprechen in Ihrer Forschung von den neuen „Muttersöhnchen“. Die sind das Gegenteil des angepassten Mannes, tragen zum häuslichen Frieden aber trotzdem nicht bei. Wen meinen Sie damit genau?
Meine Forschung hat gezeigt, dass jede fünfte Mutter ihren Sohn eigentlich zu einer besseren Ausgabe ihres Ehemannes oder Lebenspartners erzieht. Der Sohn muss weiblichen Ansprüchen gerecht werden und wird gleichzeitig zu ihrem Verbündeten. Er tröstet die Muter über den unzufriedenen Partner, der sein Vater ist. Er weiss genau, wie man mit einer Frau umgehen muss, denn von den Erwartungen seiner Mutter wurde er geformt, damit sie nicht unzufrieden ist, sich nicht vernachlässigt fühlt. Werden solche Männer erwachsen, legen sie ein gegenteiliges Verhalten an den Tag. Die Instrumentalisierung durch die Mutter bringt es mit sich, dass sie tendenziell keine Kritik durch ihre Partnerinnen zulassen und ihre Frauen nicht als gleichwertige Partnerinnen wahrnehmen können.

  • Wenn die Männer den weiblichen Ansprüchen und den Vorstellungen von Pflichterfüllung nicht entsprachen, waren auch die Chancen auf Sex und Nachwuchs gering.
  • Die Anerkennung der Frau, seit je der männliche Motor, um Dinge zu tun, die er eigentlich nicht tun will.
  • Das Selbstbild der Männer hängt erheblich von der dauerhaften weiblichen Kritik an ihnen ab.

--> der Profeminist: Die Kritik der Frauen ist berechtigt, also kann ich als Mann nur dann sinnvoll und moralisch sein, wenn ich mache, was die Frauen von mir erwarten.

Die Väter verlassen ihre Familien eher zögerlich, vielfach erst nach langen aufreibenden Auseinandersetzungen über die Besuchsregelung für die Kinder.
Gerhard Amendt im Interview mit Franziska K. Müller und Peter Rigaud in der WeWo15.10, Seite 48ff.



Zufriedenheit der Frau ist Aufgabe des Mannes?
Vielleicht sind die Ehefrauen und Partnerinnen aus gutem Grund unzufrieden?
Das kann nur sagen, wer Zufriedenheit als ständige Gabe von Männern erwartet. Unzufriedenheit ist Ausdruck von Konflikten. Die muss man eben gemeinsam lösen. Klar, die Männer machen Fehler wie die Frauen. Aber wer einen Schuldigen für alle Missstände sucht, der hält sich weder mit kritischer Selbsterforschung noch mit der Suche nach Konfliktlösungen auf.

Donnerstag, 26. November 2009

super Single-Mütter

15 Gründe von Sabine Windlin in der NZZaS vom 22.11.09, warum es Spass macht, eine Single-Mutter zu sein:
  1. Erziehung: Das Hef in der Hand, sein Ding durchziehen
  2. Integration: Kinder werden nicht mehr stigmatisiert
  3. Gesellschaft: Gefragt auf dem Beziehungmarkt
  4. Schule: Locker im Gespräch
  5. Arbeit: Antrieb zu Höchstleistungen, finanziell auf eigenen Beinen
  6. Anerkennung: Des Lobes voll, immenser Respekt und Anerkennung
  7. Wohnen: Angebote noch und noch, Sympathie- oder Mitleidsbonus, zuoberst auf der Warteliste
  8. Sex: Ab in die Kiste...
  9. Wochenende: Zur freien Verfügung
  10. Der Alte: Gute Beziehung zum Ex
  11. Der Neue: Ein Freund fürs Leben, irgendwann will jede Single-Mutter wieder in Feste Hände
  12. Kinder: Unkompliziert und selbstständig, flexibler, reifer und hilfsbereiter
  13. Krippe/Hort: ein Krippenplatz garantiert, zu günstigeren Konditionen
  14. Alltag: Action statt Langeweile, abwechslungsreich
  15. Verwantschaft: Bleibende Bande
:-/

Freitag, 16. Januar 2009

Opfer - most hated word

Es ist ja in Deutschland so, dass Sie durch die Anmassung der Opferrolle die höchsten sozialen Gratifikationen ernten. Nehmen Sie eine Figur wie Grass. Die Schäbigkeit besteht darin, dass man sich zum Anwalt der Opfer erklärt, nur um sich moralisch aufzuschwingen.
Herwig Birg im Interview mit Roger Köppel in der WW3.09, Seite 14f