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Montag, 16. Mai 2011

Qualität von Social Media Inhalten

Die «Generation Internet» sieht Unterhaltungsserien, Info-Channels und Dok-Filme, welche sie sich von verschiedenen Anbietern runterlädt, auf mobilen Geräten an. Dazu braucht es kein staatlich finanziertes Fernsehen.

In der Tat. Vorgesetzte Formate für passive Konsumenten verlieren an Attraktivität. Die Aufmerksamkeitsspanne der Jungen wird zunehmend auf Youtube-Einheiten zurückgestutzt. Dazu kommt die Forderung nach TV-on-Demand und Interaktivität wie Verlinkung, Kommentierung und Konversation. Da hat das traditionelle Fernsehen einen schweren Stand.

Untersuchungen haben ergeben, dass zwischen 50 und 60% der jüngeren Nutzer tatsächlich Inhaltsproduzenten sind. Die Frage ist, wie kreativ sind diese Inhalte. Von «Ich bin in der U-Bahn» bis hin zur genialen Politsatire ist alles möglich. Die Qualität variiert stark und hängt vom sozioökonomischen Hintergrund ab, denn Teilhaben setzt Bildung voraus.

Urs Gasser, Schweizer Harvard-Professor im Interview von Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 15.5.11, Seite 36f.

Freitag, 29. April 2011

Wie Internet-Pornografie die Sexualität zwischen Mann und Frau beeinflusst

Vor allem junge Männer sagen immer unumwundener: «Warum soll ich in Klubs stundenlang Girls anbaggern, wenn ich im Internet die schärfsten Frauen finde, gratis, ohne Aufwand und ohne das Risiko, dass sie am ­Ende des Abends dann doch abwinken?» Der amerikanische Sänger John Mayer bezeichnete Internet-Pornografie in einem Interview mit dem Playboy als «völlig neue synaptische Leitung. Du wachst am Morgen auf und klickst eine Website an. Es gab Tage, da hatte ich ­bestimmt schon dreihundert pussies gesehen, bevor ich aus dem Bett kam. Internet-Pornografie hat die Erwartungen meiner Generation völlig verändert. Du siehst ein Bild und denkst: Das ist das Heisseste, was du je gesehen hast, und dann suchst du doch weiter, bevor du einen ­Orgasmus hast. Wie soll das deine Beziehung mit einer Frau psychologisch unberührt lassen? Es muss sie verändern.»
Beatrice Schlag in der WeWo12.11.

Mittwoch, 13. April 2011

Whats Your Price?

Auf WhatsYourPrice.com verkaufen attraktive Frauen ein «erstes Date» an zahlungskräftige Bewerber.

Brandon Wade spricht von den Prinzipien der freien Marktwirtschaft, die auch beim Dating funktionierten. Es sei für ausgehwillige Männer auf jeden Fall effizienter, ein erstes Date zu kaufen, anstatt auf traditionellen Dating-Sites wertvolle Zeit zu verlieren. «Normale Dating-Sites funktionieren für die meisten Leute nicht sehr gut», behauptet der umtriebige Geschäftsmann. Bei WhatsYourPrice.com komme ein völlig anderer Ansatz zum Tragen.

20min

Donnerstag, 11. März 2010

interessante Zahlen zum Internet

JESS3 / The State of The Internet from JESS3 on Vimeo.


Quelle: namics


  • Facebook Mitglieder: 400 Millionen
  • Die Hälfte davon loggt sich täglich auf Facebook ein
  • Mitglieder in der Schweiz: 2 Millionen
  • durchschnittliche Benutzungsdauer: 25 Minuten täglich
  • Mehr als 40% der Schweizer Benutzer sind älter als 30 Jahre.
Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 14.03.10, Seite 39

Freitag, 22. Januar 2010

Auch keine freie Rede im Web 2.0

Über 600 User machen sich in einer Facebook-Gruppe über einen behinderten Mann lustig. (...) "Ned ganz 200" sei er. Ausserdem stinke der "Pyjamachinese", der immer "so wirrs Züg" vor sich hinbrabble.
Früher beschimpfte man Behinderte auf dem Pausenplatz als "Möngi". Heute macht man sich halt auf Facebook über die Schwachen lustig."
Mark Zumbühl, Sprecher von Pro Infirmis

Die Facebookgruppe ist Ausdruck einer neuen Generation, die einen völlig anderen Umgang sowohl mit der eigenen als auch der fremden Privatsphäre pflegt.
Kurt Rossi, PR-Berater

Kommentare wie "dä huere Chines" verstossen gegen die Rassismusstrafnorm. Solche Offizialdelikte können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.
David Gibor, Strafrechtsexperte
Désirée Pomper in 20min vom 21.01.08, Seite 6

Dienstag, 21. Juli 2009

Mittwoch, 15. Oktober 2008

treibende Kraft

Die technische Entwicklung der Massenmedien ist untrennbar mit der Pornographie verbunden. Von der Erfindung des Buchdrucks über die Fotographie bis zum Internet - die Darstellung sexueller Handlungen ist eine der treibenden Kräfte der medialen Evolution.
Lukas Egli im NZZ Folio 10/2008, Seite 51f.

Dienstag, 4. März 2008

Millennials

Als Millennials bezeichnen Soziologen die Generation, die mehr oder weniger um die Jahrtausendwende erwachsen wurde. "Millennials wollen keine Konfrontationen, sie sind nicht kämpferisch wie die Boomers waren, die keinem über dreissig trauten", schreiben Morley Winograd und Michael Hais in "Millennial Makeover: Myspace, YouTube, and the Future of American Politics", "wir fühlen uns zu Fragen der Gemeinschaft hingezogen. Aber anders als unsere Eltern, die moralische Fragen durch Parteipolitik lösen wollten, wollen wir Fragen durch Reform der Institutionen von innen lösen. Wir sind Teamplayers, konditioniert durch konstanten Austausch (oft online), die Konsens und Win-win-Lösungen für Probleme suchen.

zuversichtlich - optimistisch - konfliktscheu

Beatrice Schlag in der WW9.08, Seite 41f.

Samstag, 19. Januar 2008

Links auf Homepage

Martin Stricker, langjähriger Assistenzprofessor an der ETH Zürich, hoffte vergebens auf eine Professor an derselben. Er beschäftigte sich...
...mit der Frage, was bei der Internetnutzung legal und was illegal sein solle. Um die Diskussion zu veranschaulichen, platzierte er auf seiner Homepage einen Link zu einer antirassistischen, amerikanischen Hompage, von der aus man mit weiteren Links zu Dutzenden von hetzerischen Seiten gelangen konnte. Ein anderer Link führte zu Seiten mit pornografischen Inhalten.
Anzeige erstatte die Mutter vom damaligen NZZ-Journalist Pascal Krauthammer, ihrerseits Präsidentin der jüdischen Familenvorsorge. Dies im Februar 2000, kurz nach der Einführung der Antirassismusstrafnorm.
Strafrechtsprofessor Marcel Niggli amtierte als Rassismus-Experte und schrieb in seinem Gutachten, der Förderungstatbestand von Rassismus sei erfüllt. (...) Mit den Links zu den pornografischen Seiten habe er die Professorenwürde aber schwer verletzt.
Stricker wurde in allen Punkte freigesprochen, bekam die Professur an der ETHZ aber nicht, ebenso bei anderen Universitäten, z.B. Dresden. Nach einen Einsatz als Software-Ingenieur bei Google studiert er jetzt an der HSG.
In Anlehnung an Andreas Kunz in der Weltwoche 3.08, Seite 14f.

Folglich lehne ich jegliche Haftung für den Inhalt von verlinkten Seiten ab. Stossend, dass man heute darauf hinweisen muss.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Hello again

Habe mich in letzter Zeit etwas zurück gehalten mit bloggen. Dies, weil ich diese Adresse fast allen bekannt gegeben habe, die ich kenne. Natürlich hat sich in der Zwischenzeit so einiges aufgestaut. Im folgenden also ein kleines Aufholmanöver :-)

Dienstag, 2. Oktober 2007

Boreout

Wenn ich Nächte lang blogge, im Internet surfe und TV schaue, fühle ich mich etwa so:

Und wenn man sich plötzlich seines Halbschlafes bewusst wird, schaut man etwa so drein:Quelle: Fight Club

Dieses Phänomen nennt sich Boreout. Hier wird darüber informiert. Es steht aber nichts davon, dass Boreout zu einer Persönlichkeitsspaltung führen kann...

Montag, 30. Juli 2007

Welcome!

Herzlich willkommen auf meiner dritten Meinungsäusserungsplattform. Nach dem Forum des LV-HSG und watashi.ch, denke ich nun hier meine Meinung kund tun zu dürfen. Doch das muss ich rechtlich noch abklären/absichern. Bis dahin wird der Blog wohl von political correctness stinken.