Die 70 reichsten Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses kamen im vergangenen Jahr zusammen auf ein Vermögen von 89.8 Milliarden Dollar. Das sind 11.5 Milliarden mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen gehen aus dem «Hurun Report» hervor, der chinesischen Variante der «Forbes List». Zweifellos ist die die chinesische Legislative damit das reichste Parlament der Welt. Und mit 2987 Abgeordneten übrigens auch das grösste.
«Bloomberg» hat versucht, die Zahlen einzuordnen: Allein der Mehrverdienst besagter 70 Abgeordneten 2011 übersteigt das Gesamtvermögen aller 535 Mitglieder des US-Kongresses, des Präsidenten und seines Kabinetts sowie der neun Richter am Obersten Gerichtshof. Der vermögendste US-Parlamentarier ist der 58-jährige Darrell Issa. Der Republikaner aus Kalifornien soll 700 Millionen Dollar schwer sein. In der grossen Halle des Volkes zu Peking reicht das gerade einmal für Platz 40.
20min vom 01.03.2012
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Donnerstag, 1. März 2012
Chinas Abgeordnete reicher als jene der USA
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Freitag, 24. Februar 2012
Wohlstand durch Wachstum, nicht Moralismus
Mit steigendem Wohlstand sind diese zentralen Elemente des Kapitalismus immer mehr in Vergessenheit geraten. Dafür rückten moralische Aspekte in den Fokus der Politik. Immer mehr wird von den Staaten eine Verbesserung der Einkommens- und Vermögensverteilung, ein weiterer Ausbau der Sozialpolitik oder mehr Gerechtigkeit gefordert. Die Staatsausgaben und Schulden der Länder, die diese Zielsetzungen auf ihre Fahne geschrieben haben, sind in der Folge überdurchschnittlich gestiegen. Trotzdem lässt sich weder eine Verbesserung der Einkommens- oder Vermögensverteilung noch mehr Gerechtigkeit ausmachen. Dafür ging das Wachstum zurück, die Arbeitslosigkeit nahm zu, und die Schuldenlast wurde erdrückend. Was ist schiefgelaufen?
Problematisch sind auch die zunehmenden Eingriffe des Staates in die Ausbildung. Die in vielen Ländern zu beobachtende Tendenz, die Ausbildung ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Wirtschaft zu gestalten, hat die Jugendarbeitslosigkeit verschärft. Es gibt kein überzeugendes Argument, weshalb Bürokraten besser als Manager in der Lage sein sollten, die Ausbildungskriterien festzulegen.
Kurt Schiltknecht in der WeWo7.12., Seite 16.
Freitag, 13. Januar 2012
Politische Korrektheit bremst unsere Gesellschaft
Wer mir weismachen will, dass Frauen gleich wie Männer oder alle Kulturen ebenbürtig sind, reizt mich zum Widerspruch. Und wenn ich höre, Begabtenförderung untermaure lediglich soziokulturelle Vorurteile, sehe ich rot. Solche bequemen Denkmodelle verneinen die wunderbare Komplexität unserer menschlichen Gemeinschaft. Politische Korrektheit ist eine Geissel unserer Demokratien und eine Gefahr für die Wissenschaft.
Gottfried Schatz, Biochemiker, im Interview von Alex Reichmuth in der WeWo2.12, Seite 46.
Samstag, 3. September 2011
Südkoreanische Abscheu von Nordkorea
Die Südkoreaner sehen die Nordkoreaner kaum noch als ihre Brüder und Schwestern, und die Katastrophe im Norden ist ihnen auch ziemlich egal. Sie haben Angst, dass eine Wiedervereinigung den Süden seinen Wohlstand kosten würde.
Kim Sang Hun, südkoreanischer Menschenrechtsaktivist
Viele Südkoreaner sehen nordkoreanische Flüchtlinge als Alkoholiker, tendenziell kriminell, arbeitsscheu und abhängig von Regierungsunterstützung.Nordkoreaner finden im Süden nicht das Leben, welches sie sich erhofft haben. Dazu erfahren sie noch die Verachtung ihrer neuen Mitmenschen. Das drängt sie zusätzlich ins Abseits.
Studie der NGO International Crisis Group
Diese Spannungen im Süden treten auf bei 20'000 Flüchtlingen aus dem Norden. Das sind 0.05% der nordkoreanischen Bevölkerung.
In Anlehnung an Bernhard Bartsch in der NZZaS vom 28.8.11, Seite 6.
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Freitag, 19. Februar 2010
tolerierte Überflutung durch eine Ideologie des Hasses
Der Preis der Freiheit bedeutet ewige Wachsamkeit.
Thomas Jefferson
Ich denke dass die freien Menschen die Pflicht haben, nicht nur das Recht sondern die Pflicht, sich dafür einzusetzen und etwas zu sagen ,wenn sie sehen, dass ihre Freiheit und die ihrer Kinder bedroht wird. Ich glaube, dass unsere Freiheit in Gefahr ist, also gibt es für mich keine Alternative als sie zu verteidigen.
Ich [Geert Wilders] führe einen Kampf für jeden freien Mann und jede freie Frau auf dieser Welt, die ihre eigenen Werte behalten möchten, Redefreiheit, das Recht der freien Meinungsäußerung und Gleichheit für die nachfolgenden Jahrhunderte.
Die Probleme hier sind importiert als Folge der Überflutung von Europa mit Immigranten aus dem Maghreb und dem Nahen Osten. Wir importieren eine Ideologie, die sich nicht in unsere Gesellschaften assimilieren und integrieren will, sondern die dominieren will, keinen Respekt zeigt, wenn nicht sogar hasserfüllt ist.
...eine Ideologie voller Hass, die gegen alles steht, was für uns wichtig ist.
Die [regierenden, linken] Parteien haben die multikulturelle Gesellschaft erfunden, sie sind die Väter aller Probleme, die wir heute haben und sie sind nicht scharf darauf zuzugeben, dass sie sich geirrt haben. Sie sind politisch auch sehr stark abhängig von den Wählerstimmen der Immigranten in den Niederlanden. Also die Kombination aus allen diesen Faktoren und die Idee des kulturellen Relativismus, die Idee dass alle Kulturen gleichwertig seien ist ein großes falsches Konzept, das sehr vorherrschend wurde und es ist sehr schwierig das alles zu ändern.
Wir sind und ich glaube das ist unser Nachteil, begründet auf Konsens. Wir sind jedem gegenüber tolerant, sogar gegenüber den Intoleranten und ich finde wir sollten aufhören tolerant zu sein gegenüber den Intoleranten und wir sollten stattdessen damit anfangen tolerant zu den Toleranten zu sein.
Geert Wilders für EuropeNews, übersetzt von LIZ, veröffentlicht auf winkelried.info
Samstag, 14. November 2009
untaugliche Sozialdemokratie
Könnte man nicht mit guter Planung die Volkswirtschaft zu einem sicheren Ort machen, ohne Krisen, ohne Not und mit annähernder Gleichheit der Menschen? Alles gehört allen, jeder gibt nach seinen Kräften, jeder nimmt nach seinen Bedürfnissen.Nein, kann man nicht. Causa homo homini lupus.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 8.11.09, Seite 47.
Im Sozialismus gibt es nun mal nichts Privates. Alles betrifft das Kollektiv, alles regelt das Kollektiv, alles kontrolliert das Kollektiv. Der Staat ist die obligatorische Vormundschaftsbehörde. Für alle.
Ordnungspolitischer Blog
Die Menschen vor sich selbst zu schützen, ist eine schöne, aber tendenziell totalitäre Idee, die am Ende zu einer Auslagerung jeder Verantwortung führt.
Ludwig von Mises
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.
Sir Winston Churchill
Wenn die Mutter ihrem Kind das Allerbeste wünscht, ist diese Mutter ein guter Mensch. Wenn der Staat für seine Bürger das Allerbeste anordnet, ist er ein Tyrann.
Paul Kirchhof
Staatliche Planung der Formen – ja; staatliche Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses – nein. Den Unterschied von Form und Prozess erkennen und danach handeln, das ist wesentlich. Nur so kann das Ziel erreicht werden, dass nicht eine kleine Minderheit, sondern alle Bürger über den Preismechanismus die Wirtschaft lenken können.
Walter Eucken
Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer
Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.
Harald Schmidt
Die Disziplin der Marktwirtschaft gründet sich auf knappes Geld, funktionsfähigen Wettbewerb, rechtsstaatliche Regeln, verlässliche Behörden und Gerichte. Vereinfacht gesagt: Milton Friedman + Kartellamt + Konkursrecht.
Gerhard Fel
Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.
Walter Scheel
Jede Leistung des Staates beruht auf einem Verzicht des Volkes.
Ludwig Erhard
Da bin ich der Meinung, dass ebenso wie der Schiedsrichter nicht mitspielen darf, auch der Staat nicht mitzuspielen hat [...] Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist – um im genannten Beispiel zu bleiben – die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen.
Ludwig Erhard
Sozialdemokratie in der Praxis bedeutet, wenn A und B entscheiden, ob C D oder D C finanziell zu unterstützen habe und in welcher Höhe.
Henry L. Mencken
Wir haben ein System, das zunehmend Arbeit besteuert und Erwerbslosigkeit bezuschusst.
Milton Friedman
Ich bin nicht wirtschaftsfreundlich, ich bin für freie Marktwirtschaft, was etwas ganz anderes ist.
Milton Friedman
Freitag, 13. Februar 2009
Die sympathische Seite Couchepins
Couchpin warnt vor
- den Gefahren der Gleicheit aller,
- von der Macht der Masse und
- dem Einfluss von Partikularinteressen
- die "Tyrannei der Mehrheit". Er kritisiert
- das "scharfe mehrheitsdemokratische Schwert"
- "die Macht der numerischen Mehrheit", 51 Prozent könnten entscheiden, wohin das Land gehen soll.
Urs Paul Engeler in der WW42.07, Seite 39
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Montag, 12. Mai 2008
3 Bildungsdimensionen
Deshalb ist für die Schule nicht "Chancengleichheit" das realistische und sinnvolle Ziel, sondern die Gewährleistung von "guten Chancen".
- individuelle Leistungsvoraussetzungen: Begabung und Einsatz
- bildungssystemendogene Rahmenbedingungen: Lehrpläne, Finanzierungsmodi und Übertrittsbedingungen, sowie schulische Faktoren (Qualität des didaktischen und methodischen Konzepts, der unterrichtlichen Umstezung, der Lehrkräfte sowie der infratrukturellen Ausstattungen)
- bildungssystemexogene Rahmenbedingungen: soziale Einflussgrössen (soziale Schichten, das häusliche Milieu) sowie Gegebenheiten wie Geschlecht, Nationalität und Wohnort.
Roland Waibel in der NZZaS vom 11.5.08, Seite 23.
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Donnerstag, 10. Januar 2008
allgegenwärtiger Rassismus in Afrika
Westler bedauern die Unruhen in Kenia, wobei "dieses Land doch eine solch vorbildliche Demokratie" sei/gewesen war. Die Wahlfälschungen lösten die Unruhen aus, in einem sonst stabilen und fortschrittlichen Land.
Falsch! Es gibt keine wirklichen Demokratien in Afrika. Schade, denn die vermeintliche Gleichheit aller (negrid) wäre doch eine hervorragende Voraussetzung dafür. Dies ist aber nur die undifferenzierte Sicht aus der Ferne. Die ethnischen Unterschiede in Afrika sind enorm. Unzählige Stämme kämpfen um die Vorherrschaft ("tribalistischer Sprengstoff"). Dies kann in schlimmsten rassistisch motivierten Genoziden (Hotel Ruanda) enden. Der jeweilige Präsident verkörpert den Sieg einer ethnischen Gruppe. Wahlfälschungen stellen da nur eine weitere Einladung dar, die Machtverhältnisse gewaltsam zu kippen.
Inspiriert von David Signer in der Weltwoche 2.08.
Falsch! Es gibt keine wirklichen Demokratien in Afrika. Schade, denn die vermeintliche Gleichheit aller (negrid) wäre doch eine hervorragende Voraussetzung dafür. Dies ist aber nur die undifferenzierte Sicht aus der Ferne. Die ethnischen Unterschiede in Afrika sind enorm. Unzählige Stämme kämpfen um die Vorherrschaft ("tribalistischer Sprengstoff"). Dies kann in schlimmsten rassistisch motivierten Genoziden (Hotel Ruanda) enden. Der jeweilige Präsident verkörpert den Sieg einer ethnischen Gruppe. Wahlfälschungen stellen da nur eine weitere Einladung dar, die Machtverhältnisse gewaltsam zu kippen.
Inspiriert von David Signer in der Weltwoche 2.08.
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Mittwoch, 14. November 2007
Wir sind nicht gleich
"Alle Menschen sind gleich geschaffen", so steht es in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Diese Ansicht bildet die juristische Grundlage "moderner" Staaten. Doch sie ist falsch.
in Amerika lebende...
Die Erklärung findet sich in der "Out-of-Africa"-Theorie:
- Larry Summers, der frühere Harvard-Präsident, referierte öffentlich über Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Trotz Entschuldigung, verlor er seinen Job.
- James Watson erhielt 1962 den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der Doppelhelix-Struktur der DNA. Mit dem Beweisen der Ungleichheit verlor er Ruf und Posten: "Ich bin pessimistisch, was die Zukunft Afrikas anbelangt. Unsere ganze Politik basiert auf der Tatsache, dass sie so intelligent sind wie wir - aber alle Tests sagen, dass dem nicht so ist." Er konzentriert sich bei seinen Forschungen auf die unterschiedliche Intelligenz, anhand des IQ.
in Amerika lebende...
- Schwarze: 85 IQ-Punkte
- Asiaten: 106 IQ-Punkte
- Weisse: 100 IQ-Punkte
- Schwarzafrika, südlich der Sahara: 70 IQ-Punkte
- Aschkenasim, ost- und mitteleuropäische Juden: 112 IQ-Punkte
Die Erklärung findet sich in der "Out-of-Africa"-Theorie:
Mit dem Auszug aus Afrika handelten sich die Auswanderer jedoch ausgesprochen harschen und fordernde Umweltbedingungen ein. Während in Afrika ein mildes Klima und eine reiche Auswahl an pflanzlichen Nahrungsmitteln das Bild beherrschten, machten in den nördlichen Zonen kalte Winter und eine sprödere Vegetation das Überleben schwer. Die Notwendigkeit, das Feuer zu perfektionieren, Brennmaterial zu horten, Grosswild zu jagen, Nahrung zu speichern, warme Kleidung zu kreieren und den Nachwuchs selbst in eisigen Wintern durchzubringen, löste einen neuen Selektionsdruck aus: Gene, die eine höhere Intelligenz, mehr Selbstkontrolle und eine gehemmte Sexualität begünstigten, behaupteten sich nun im Daseinskampf. Da die Konditionen in Nordasien noch härter waren, bildeten sich diese Züge dort noch stärker aus.Jedoch ist die Aussagekraft des IQ beschränkt:
Rolf Degen in der WW44.07, Seite 28ff.
- Von den 15'000 bis 20'000 Genpaaren, die es gibt, sind nur 6, oder 0,03 Prozent, mit der Hautfarbe verknüpft (Spiegel).
- Ein hoher IQ bedeutet nicht, dass die entsprechende Person auch besser dem Alltag gewachsen ist, was sich z.B. im schlechten Umgang mit Geld zeigen kann.
- Kluge und angesehene Leute werden gesellschaftlich geächtet, wenn sie die Annahme der "Totalen Gleichheit" falsifizieren.
- Die gleichen Linksliberalen, die den Rassebegriff ablehnen, treten oft für Quotenregelungen (Affirmative Action) ein, bei denen Minderheiten ausschliesslich auf Basis ihrer Hautfarbe gefördert werden (Degen).
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Sonntag, 19. August 2007
Auftrag des Sozialstaates
Der Auftrag des Sozialstaates ist es, den Schwächeren die Chance zu eröffnen, eine selbstständige Existenz aufzubauen. Stattdessen ist er zum Instrument einer umfassenden Sozialpolitik geworden mit zwei Zielen. Erstens: Korrektur marktwirtschaftlicher Prozesse, Enteignung. Zweitens: Gleichschaltung der Gesellschaft, Einebnung von Unterschieden, Gleichheit.
Roger Köppel in der Weltwoche 32.07 auf Seite 66 zitiert Walter Schmitt Glaeser in der Frankfurter Allgemeinen.
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