Samstag, 14. November 2009

Religionsfreiheit ist nicht schützenswert

Beni Frenkel ist ein religiöser Jude in der Schweiz:
  • Wenn er in den WK geht, fordert er ein früheres Abtreten am Freitagnachmittag, "damit ich nicht den Sabbat entweihe".
  • Würde er die Religionsfreiheit total ausnutzen, müsste er sich vor dem Appell entschuldigen, um beten zu dürfen.
  • Er kann nicht mit den anderen Soldaten zusammen essen. Ihm stehen dazu etwa fünfzehn Franken täglich zur Verfügung.
In Anlehnung an Beni Frenkel in der WW45.09, Seite 49.

Prostitution in der Schweiz

Das Bundesamt für Polizei schätzt, dass in der Schweiz etwa 14 000 Prostituierte arbeiten, die Hälfte davon illegal. Drei Viertel der Prostituierten kommen aus dem Ausland - vorwiegend aus Osteuropa. Das Amt nimmt an, dass zehn bis 15 Prozent der männlichen Bevölkerung der Schweiz durchschnittlich einmal im Monat ein Bordell besuchen - 70 Prozent der Männer hatten schon mindestens einmal Sex mit einer Prostituierten. Landesweit geht man von einem jährlichen Gesamtumsatz der Prostitution von etwa 35 Milliarden Franken aus.
Aus dem Blick am Abend.

untaugliche Sozialdemokratie

Könnte man nicht mit guter Planung die Volkswirtschaft zu einem sicheren Ort machen, ohne Krisen, ohne Not und mit annähernder Gleichheit der Menschen? Alles gehört allen, jeder gibt nach seinen Kräften, jeder nimmt nach seinen Bedürfnissen.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 8.11.09, Seite 47.
Nein, kann man nicht. Causa homo homini lupus.
Im Sozialismus gibt es nun mal nichts Privates. Alles betrifft das Kollektiv, alles regelt das Kollektiv, alles kontrolliert das Kollektiv. Der Staat ist die obligatorische Vormundschaftsbehörde. Für alle.
Ordnungspolitischer Blog

Die Menschen vor sich selbst zu schützen, ist eine schöne, aber tendenziell totalitäre Idee, die am Ende zu einer Auslagerung jeder Verantwortung führt.
Ludwig von Mises
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.
Sir Winston Churchill
Wenn die Mutter ihrem Kind das Allerbeste wünscht, ist diese Mutter ein guter Mensch. Wenn der Staat für seine Bürger das Allerbeste anordnet, ist er ein Tyrann.
Paul Kirchhof

Staatliche Planung der Formen – ja; staatliche Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses – nein. Den Unterschied von Form und Prozess erkennen und danach handeln, das ist wesentlich. Nur so kann das Ziel erreicht werden, dass nicht eine kleine Minderheit, sondern alle Bürger über den Preismechanismus die Wirtschaft lenken können.
Walter Eucken

Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.
Harald Schmidt

Die Disziplin der Marktwirtschaft gründet sich auf knappes Geld, funktionsfähigen Wettbewerb, rechtsstaatliche Regeln, verlässliche Behörden und Gerichte. Vereinfacht gesagt: Milton Friedman + Kartellamt + Konkursrecht.
Gerhard Fel

Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.
Walter Scheel

Jede Leistung des Staates beruht auf einem Verzicht des Volkes.
Ludwig Erhard

Da bin ich der Meinung, dass ebenso wie der Schiedsrichter nicht mitspielen darf, auch der Staat nicht mitzuspielen hat [...] Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist – um im genannten Beispiel zu bleiben – die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen.
Ludwig Erhard

Sozialdemokratie in der Praxis bedeutet, wenn A und B entscheiden, ob C D oder D C finanziell zu unterstützen habe und in welcher Höhe.
Henry L. Mencken

Wir haben ein System, das zunehmend Arbeit besteuert und Erwerbslosigkeit bezuschusst.
Milton Friedman

Ich bin nicht wirtschaftsfreundlich, ich bin für freie Marktwirtschaft, was etwas ganz anderes ist.
Milton Friedman

Montag, 9. November 2009

rechts stehen - links gehen!

Quelle: Blick am Abend.
Endlich werde ich bestätigt! Es nervt mich immer noch.

Donnerstag, 5. November 2009

zahlen statt absitzen


Quelle: NZZaS vom 1.11.09, Seite 11.

Immer mehr Leute bezahlen ihre Strafen und müssen diese nicht absitzen.
Pro: Das ist doch gut. So finanzieren die Zahlenden die Kosten der Einsitzenden.
Contra: Doch die Abschreckende Wirkung von Strafen geht verloren.
Pro: Kriminologen bestätigen durchs Band, dass nicht niedrige Strafen zu einer Tat verführen, sondern die Einschätzung, mit vermeintlich geringer Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden. Ausserdem sind nicht alle Strafen so entsetzlich, dass sie unbedingt Haftstrafen bedürfen.

sexuelle Ausbeutung

Wir sind eine Ware. Und mit nichts verkauft man ein Produkt besser, als durch Sex, Brüste, Beine, Po. Ich fühle mich nicht sexuell ausgebeutet. Ich tanke dadrch Selbstvertrauen.
Megan Fox, 23, in der "Bunten".

super Behinderte

Behinderte liegen uns nur auf der Tasche
wenn wir ihre Fähigkeiten nicht nutzen.

Behinderte sind dauernd krank
und trotzdem morgens die Rrsten im Büro

Behinderte kosten uns nur Geld
bis sie mal zeigen können, was sie wirklich draufhaben

Behinderte arbeiten nie 100%
denn sie kennen nur 120%igen Einsatz
behinderte Mitarbeiter
Das klingt ja ganz danach, als ob Behinderte DIE gesuchten Übermenschen sind. Wir brauchen mehr Behinderte! Warum können wir nicht alle behindert sein?

starke Markennamen und social trash

Heute sah ich einen jungen, (potentiell) ungebildeten, (potentiell) gewaltbereiten Osteuropäer – bzw. sah er so aus – wie ein Coiffeur-Lehrling. Auf jeden Fall trug der eine Tasche mit sich, auf dem "Ich bin ein Original" stand. Das scheint dem jungen Mann ein Anliegen zu sein. Allgemein ist eine ausgeprägte Markenliebe in sozial tieferen und ungebildeteren Schichten zu beobachten: FILA, FUBU, Adidas, Puma, sogar eigene Labels der in diesem Milleu bewunderten Stars finden reissenden Absatz: Wu Tang Clan, 50 Cent, etc.

Wieso? Führt die eigenen Unsicherheit, Erfolglosigkeit, Identiätslosigkeit zu einer Bewunderung von starken und klar erkennbaren Namen, Bildern und Träumen? Bullseye!

Sozialausgaben


Quelle: vimentis

Muslime in der Schweiz


Quelle: vimentis

Mittwoch, 4. November 2009

Klimabilanz SVP-Bauer vs. SP-Grüner

Der wertkonservativ-bodenständige SVP-Sympathisant aus einem ländlichen Kanton, der die Rede vom Klimawandel für einen ausgemachten Schwindel hält, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bessere Emissionsbilanz als der urban-weltläufige SP-Anhänger, der den Klimawandel für eine der grössten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte hält.
Oliver Geden in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 21.

Dienstag, 3. November 2009

Barbara Schöneberger, was für ein Weib!

Sie bekam den "Champagne-Preis für Lebensfreude" - klingt schwer nach "öffentlich gelebten Exzess - das anregendste, amüsanteste und prickelndste Exportgut Deutschlands"...
Barbara Schöneberger riskiert lieber eine Niederlage, anstatt etwas auszulassen, von dem sie glaubt, es könne für ihr Leben wichtig sein.
Hellmuth Karasek, Jurypräsident

Barbara Schöneberger widerlegt das populäre Klischee von der kühlen, unnahbaren und kontrollierten deutschen Frau. Sie ist schlagfertig, singt, tanzt, macht Faxen und Grimasssen oder fällt auch einmal Schmackes auf die Nase. (...) Schöneberger beweist, dass eine Frau mit Kleidergrösse 42 und Cup 80D oft sexyer ist als ein "size zero"-Girl im Minirock.
Jeroen von Rooijen in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 97.

Einwanderung ist keine Lösung für das Demographieproblem

Eine Studie der Vereinten Nationen ("Replacement Migration", 2000) ist der Frage nachgegangen, wie viel Einwanderung nötig wäre, um die Alterspryramide Europas wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Schweiz müsste nach grober Schätzung die Schluese für das Fünffache des derzeitigen Einwanderungsvolumen öffnen. Wollte Deutschland seinen Alterungsprozess durch Einwanderung zum Stehen bringen, brauchte es jährlich über 3 Millionen Einwanderer.

Es gibt Hunderttausende auswanderungswillige Jugendliche in Entwicklungsländern - doch nur ein Bruchteil davon ist für Arbeitsmärkte in Hochtechnologieländern geeignet.

Die Politik wird klugerweise nach den Kriterien kulturelle Nähe, Eignung für Erwerbsarbeit im Lande und innere Integrationsbereitschaft die Auswal treffen müssen.
Josef Schmid in der WW43.09, Seite 42f.

Steigerungsformen

Ich möchte abermals auf die Steigerungsformen hinweisen im Umgang mit einer fremden Kultur:

Das Abweisendste ist die Ignoranz. Ja, sogar die Verfolgung oder Eliminierung. Es folgt der entscheidende Schritt der freien Meinungsäuserung, der Möglichkeit des andern, etwas zu sagen. Dass man eine andere Meinung toleriert. Noch zugewandter ist es, wenn man dem anderen auch zuhört, in ernst nimmt, ja, sogar akzeptiert. Die Krönung des interkulturellen Auskommens ist die gezielte Förderung im Vergleich zur eigenen Kultur.

In der Schweiz spricht die Medienlandschaft gerne von der "mangelnden Toleranz" gegenüber dem Islam, obwohl das Recht auf Kopftücher und Minarette bereits Alltag ist und immigrierte Minderheiten in der Integration gezielt gefördert werden.
doch niemand spricht von der Pressefreiheit im Islam...
Kurt W. Zimmermann in der WW43.09, Seite 31

unerschüttbarer Bloomberg

Als Michael Bloomberg sah, dass er von den Demokraten nicht zur Wahl zum Bürgermeister von New York vorgeschlagen würde, wechselte er kurzerhand zu den Republikanern.

Er nimmt 85 Millionen Dollar in die Hand, um seine Wiederwahl zu sichern. Sein Gegner verfügt über 6 Millionen Dollar.

Nachdem die New-Yorker bereits zweimal Nein zur Aufhebung einer Amtszeitbegrenzung gesagt haben, wartete er gegen Ende seiner zweiten Amtszeit gezielt zu, so dass keine Volksabstimmung mehr möglich war. Die alten, eigennützigen Senatoren begrüssten schliesslich die Option auf eine weitere, dritte Amtszeit.
In Anlehnung an Roman Elsener in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7.

Bürgerkrieg in Afghanistan

Ich habe das Verständnis und das Vertrauen in die strategischen Ziele der amerikanischen Präsenz in Afghanistan verloren.
Matthew Hoh in seinem Kündigungsschreiben, ehemaliger Offizier
In Afghanistan geht es nicht primär um Westen vs. Terrorismus. Seit 35 Jahren herrschen Bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen dem ländlichen, religiösen und traditionellen Afghanistan und dem urbanen, säkularen und modernen Afghanistan.
In Anlehnung an Andreas Mink in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7, welcher Matthew Hoh zitiert.

Samstag, 31. Oktober 2009

Demokratie: Tyrannei der Mehrheit

Schon Tocqueville (um nur einen mir wichtigen Autoren zu nennen) hat vor 170 Jahren festgehalten, dass die Demokratie zu einer schleichenden Tyrannei der Mehrheit führen kann – und zu einem Machtapparat Staat, der seine Bürger schrittweise enteignet, bremst, knechtet und zu voraufklärerische Abhängigkeit und Unfreiheit erniedrigt.
Ordnungspolitischer Blog

Dienstag, 27. Oktober 2009

glücklich sein

Was heisst für mich Glück? Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich marschiere zum Beispiel sehr gern um den Greifensee. Es regnet, und ich setze mich in Niederuster auf eine Bank. Dort gibt es keinen Kiosk, wo man Wienerli kaufen kann. Ich esse sie im Regen - und bin glücklich.
Hans Vontobel, 92, der älteste Banker der Schweiz, im Interview mit Christian Dorer und Daniel Imwinkelried in der MZ vom 24.08.09, Seite 3.

vernachlässigte Erziehung --> mehr Verbote

Eine schlecht erzogene Gesellschaft versucht sich über Verbote reinzuwaschen.
Suzette Sandoz in der NZZaS vom 25.10.09, Seite 18.
Linke Kreise wollen immer mehr Verbote, Einschränkungen und eine Ausweitung der Staatsmacht. Sie glauben auch, dass ein Kind, das von nur einem verarmten, arbeitenden Elternteil oder von Homosexuellen erzogen wird, dieselben Werte vermittelt bekommt, wie ein Kind aus intakten Verhältnissen. Sie denken, dass es keine Rolle spielt, ob das Kind im behüteten Appenzell in die Schule geht oder in Seebach - sie haben keine Ahnung und die Folge sind wieder mehr Verbote und Regelungen, wegen jenen Leuten, denen nie gelernt wurde, was sich gehört und was nicht.

Eine gute Option für diese Leute wäre ein Bootcamp. Entweder lernen sie es, oder man schickt sie danach in den Krieg. Dort dürfen sie dann "ehrenvoll" in Ausübung eines "höheren Auftrages" sterben.

Intelligente sind diskret im Hintergrund

Als Vertreter einer Minderheitsreligion müssen Sie diskret und mit Fingerspitzengefühl auftreten. Haben Sie Verständnis, wenn man das auch von Muslimen in der Schweiz fordert?
Das merken Leute, die intelligent sind, ja selber.
Thomas Isler im Interview mit Paul Hinder, Schweizer Kapuziner und Bischof von Arabien in der NZZaS vom 25.10.09, Seite 27.