Donnerstag, 5. November 2009

sexuelle Ausbeutung

Wir sind eine Ware. Und mit nichts verkauft man ein Produkt besser, als durch Sex, Brüste, Beine, Po. Ich fühle mich nicht sexuell ausgebeutet. Ich tanke dadrch Selbstvertrauen.
Megan Fox, 23, in der "Bunten".

super Behinderte

Behinderte liegen uns nur auf der Tasche
wenn wir ihre Fähigkeiten nicht nutzen.

Behinderte sind dauernd krank
und trotzdem morgens die Rrsten im Büro

Behinderte kosten uns nur Geld
bis sie mal zeigen können, was sie wirklich draufhaben

Behinderte arbeiten nie 100%
denn sie kennen nur 120%igen Einsatz
behinderte Mitarbeiter
Das klingt ja ganz danach, als ob Behinderte DIE gesuchten Übermenschen sind. Wir brauchen mehr Behinderte! Warum können wir nicht alle behindert sein?

starke Markennamen und social trash

Heute sah ich einen jungen, (potentiell) ungebildeten, (potentiell) gewaltbereiten Osteuropäer – bzw. sah er so aus – wie ein Coiffeur-Lehrling. Auf jeden Fall trug der eine Tasche mit sich, auf dem "Ich bin ein Original" stand. Das scheint dem jungen Mann ein Anliegen zu sein. Allgemein ist eine ausgeprägte Markenliebe in sozial tieferen und ungebildeteren Schichten zu beobachten: FILA, FUBU, Adidas, Puma, sogar eigene Labels der in diesem Milleu bewunderten Stars finden reissenden Absatz: Wu Tang Clan, 50 Cent, etc.

Wieso? Führt die eigenen Unsicherheit, Erfolglosigkeit, Identiätslosigkeit zu einer Bewunderung von starken und klar erkennbaren Namen, Bildern und Träumen? Bullseye!

Sozialausgaben


Quelle: vimentis

Muslime in der Schweiz


Quelle: vimentis

Mittwoch, 4. November 2009

Klimabilanz SVP-Bauer vs. SP-Grüner

Der wertkonservativ-bodenständige SVP-Sympathisant aus einem ländlichen Kanton, der die Rede vom Klimawandel für einen ausgemachten Schwindel hält, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bessere Emissionsbilanz als der urban-weltläufige SP-Anhänger, der den Klimawandel für eine der grössten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte hält.
Oliver Geden in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 21.

Dienstag, 3. November 2009

Barbara Schöneberger, was für ein Weib!

Sie bekam den "Champagne-Preis für Lebensfreude" - klingt schwer nach "öffentlich gelebten Exzess - das anregendste, amüsanteste und prickelndste Exportgut Deutschlands"...
Barbara Schöneberger riskiert lieber eine Niederlage, anstatt etwas auszulassen, von dem sie glaubt, es könne für ihr Leben wichtig sein.
Hellmuth Karasek, Jurypräsident

Barbara Schöneberger widerlegt das populäre Klischee von der kühlen, unnahbaren und kontrollierten deutschen Frau. Sie ist schlagfertig, singt, tanzt, macht Faxen und Grimasssen oder fällt auch einmal Schmackes auf die Nase. (...) Schöneberger beweist, dass eine Frau mit Kleidergrösse 42 und Cup 80D oft sexyer ist als ein "size zero"-Girl im Minirock.
Jeroen von Rooijen in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 97.

Einwanderung ist keine Lösung für das Demographieproblem

Eine Studie der Vereinten Nationen ("Replacement Migration", 2000) ist der Frage nachgegangen, wie viel Einwanderung nötig wäre, um die Alterspryramide Europas wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Schweiz müsste nach grober Schätzung die Schluese für das Fünffache des derzeitigen Einwanderungsvolumen öffnen. Wollte Deutschland seinen Alterungsprozess durch Einwanderung zum Stehen bringen, brauchte es jährlich über 3 Millionen Einwanderer.

Es gibt Hunderttausende auswanderungswillige Jugendliche in Entwicklungsländern - doch nur ein Bruchteil davon ist für Arbeitsmärkte in Hochtechnologieländern geeignet.

Die Politik wird klugerweise nach den Kriterien kulturelle Nähe, Eignung für Erwerbsarbeit im Lande und innere Integrationsbereitschaft die Auswal treffen müssen.
Josef Schmid in der WW43.09, Seite 42f.

Steigerungsformen

Ich möchte abermals auf die Steigerungsformen hinweisen im Umgang mit einer fremden Kultur:

Das Abweisendste ist die Ignoranz. Ja, sogar die Verfolgung oder Eliminierung. Es folgt der entscheidende Schritt der freien Meinungsäuserung, der Möglichkeit des andern, etwas zu sagen. Dass man eine andere Meinung toleriert. Noch zugewandter ist es, wenn man dem anderen auch zuhört, in ernst nimmt, ja, sogar akzeptiert. Die Krönung des interkulturellen Auskommens ist die gezielte Förderung im Vergleich zur eigenen Kultur.

In der Schweiz spricht die Medienlandschaft gerne von der "mangelnden Toleranz" gegenüber dem Islam, obwohl das Recht auf Kopftücher und Minarette bereits Alltag ist und immigrierte Minderheiten in der Integration gezielt gefördert werden.
doch niemand spricht von der Pressefreiheit im Islam...
Kurt W. Zimmermann in der WW43.09, Seite 31

unerschüttbarer Bloomberg

Als Michael Bloomberg sah, dass er von den Demokraten nicht zur Wahl zum Bürgermeister von New York vorgeschlagen würde, wechselte er kurzerhand zu den Republikanern.

Er nimmt 85 Millionen Dollar in die Hand, um seine Wiederwahl zu sichern. Sein Gegner verfügt über 6 Millionen Dollar.

Nachdem die New-Yorker bereits zweimal Nein zur Aufhebung einer Amtszeitbegrenzung gesagt haben, wartete er gegen Ende seiner zweiten Amtszeit gezielt zu, so dass keine Volksabstimmung mehr möglich war. Die alten, eigennützigen Senatoren begrüssten schliesslich die Option auf eine weitere, dritte Amtszeit.
In Anlehnung an Roman Elsener in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7.

Bürgerkrieg in Afghanistan

Ich habe das Verständnis und das Vertrauen in die strategischen Ziele der amerikanischen Präsenz in Afghanistan verloren.
Matthew Hoh in seinem Kündigungsschreiben, ehemaliger Offizier
In Afghanistan geht es nicht primär um Westen vs. Terrorismus. Seit 35 Jahren herrschen Bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen dem ländlichen, religiösen und traditionellen Afghanistan und dem urbanen, säkularen und modernen Afghanistan.
In Anlehnung an Andreas Mink in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7, welcher Matthew Hoh zitiert.

Samstag, 31. Oktober 2009

Demokratie: Tyrannei der Mehrheit

Schon Tocqueville (um nur einen mir wichtigen Autoren zu nennen) hat vor 170 Jahren festgehalten, dass die Demokratie zu einer schleichenden Tyrannei der Mehrheit führen kann – und zu einem Machtapparat Staat, der seine Bürger schrittweise enteignet, bremst, knechtet und zu voraufklärerische Abhängigkeit und Unfreiheit erniedrigt.
Ordnungspolitischer Blog

Dienstag, 27. Oktober 2009

glücklich sein

Was heisst für mich Glück? Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich marschiere zum Beispiel sehr gern um den Greifensee. Es regnet, und ich setze mich in Niederuster auf eine Bank. Dort gibt es keinen Kiosk, wo man Wienerli kaufen kann. Ich esse sie im Regen - und bin glücklich.
Hans Vontobel, 92, der älteste Banker der Schweiz, im Interview mit Christian Dorer und Daniel Imwinkelried in der MZ vom 24.08.09, Seite 3.

vernachlässigte Erziehung --> mehr Verbote

Eine schlecht erzogene Gesellschaft versucht sich über Verbote reinzuwaschen.
Suzette Sandoz in der NZZaS vom 25.10.09, Seite 18.
Linke Kreise wollen immer mehr Verbote, Einschränkungen und eine Ausweitung der Staatsmacht. Sie glauben auch, dass ein Kind, das von nur einem verarmten, arbeitenden Elternteil oder von Homosexuellen erzogen wird, dieselben Werte vermittelt bekommt, wie ein Kind aus intakten Verhältnissen. Sie denken, dass es keine Rolle spielt, ob das Kind im behüteten Appenzell in die Schule geht oder in Seebach - sie haben keine Ahnung und die Folge sind wieder mehr Verbote und Regelungen, wegen jenen Leuten, denen nie gelernt wurde, was sich gehört und was nicht.

Eine gute Option für diese Leute wäre ein Bootcamp. Entweder lernen sie es, oder man schickt sie danach in den Krieg. Dort dürfen sie dann "ehrenvoll" in Ausübung eines "höheren Auftrages" sterben.

Intelligente sind diskret im Hintergrund

Als Vertreter einer Minderheitsreligion müssen Sie diskret und mit Fingerspitzengefühl auftreten. Haben Sie Verständnis, wenn man das auch von Muslimen in der Schweiz fordert?
Das merken Leute, die intelligent sind, ja selber.
Thomas Isler im Interview mit Paul Hinder, Schweizer Kapuziner und Bischof von Arabien in der NZZaS vom 25.10.09, Seite 27.

Samstag, 24. Oktober 2009

Profitabität und hoher Frauenanteil

Die Pepperdine-Universität in Kalifornien hat im Auftrag der EU in einer umfassenden, sich über 19 Jahre hinziehenden Studie festgestellt, dass es bei den 215 weltweit umsatzstärksten Firmen (Fortune-500-Unternehmen) eine starke positive Korrelation gibt zwischen der Frauenförderung und einer hohen Profitabilität: Jene 25 Firmen, die besonders erfolgreich Frauen in höchste Positionen befördert hatten, waren zwischen 18% und 69% profitabler als der Median in der entsprechenden Industrie.
Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 18.10.09, Seite 43.
Wie herum genau ist die Korrelation?
Durch viele Frauen wird man produktiver oder wenn man erst mal produktiv ist, kann man sich auch viele Frauen leisten? Sind Frauen bei Turn-around-Firmen / -Aktionen eher über oder untervertreten?

somatoforme IV-Bezüger

Der Bundesrat plant, IV-Bezügern mit somatoformen Schmerzstörungen, die Rente zu reduzieren oder zu streichen. Betroffen wären rund 4500 IV-Bezüger, die über Schmerzen klagen, für die es keine organische Erklärung gibt.
Das ist eine Diskriminierung einer ganzen Patientengruppe.
Jacques de Haller, FMH-Präsident
Ja, hoffentlich!
Die FMH argumentiert, dass somatoforme Schmerzen von der WELTgesundheitsorganisation (WHO) als Diagnose anerkannt seien.
Das war Homosexualität auch - und tut ebenfalls nichts zur Sache.
Diffuse Schmerzen waren in den 1990er Jahren ein wichtiger Grund für das starke Ausgabenwachstum bei der IV.
Markus Häfliger in der NZZaS vom 11.10.09, Seite 10.

Milch in der Schweiz

  • Zäher Knochenbau, grosses Euter, das sehr viel Milch produziert!
  • Prachtexemplare
  • perfektionierte Zucht
  • Die Kühe haben Euter, so gross und schwer, dass sie einen Menschen erschlagen könnten.
  • Der Kenner hebt der Kuh den Schwanz, um sich freie Sicht auf das enorme Milchproduktions-Organ zu verschaffen
Gab eine gute Kuh in den sechziger Jahren 10 bis 12 Liter Milch am Tag, liegt der Wert heute bei 25 bis 30 Litern. Spitzentiere geben gar über 40 Liter Milch. Zum Vergleich: 1960 gab es in der Schweiz 940'000 Milchkühe, die im Jahr 2,3 Millionen Tonnen Milch produzierten. 2008 wurden bei 730'000 Tieren 3,4 Millionen Tonnen Milch gemolken.

137'380 Milchproduzenten gab es um 1950 in der Schweiz. Im Jahr 2000 waren es noch 39'890. Letztes Jahr wurden 27'196 Milch-Betriebe gezählt.
Christine Brand in der NZZaS vom 11.10.09, Seite 22.

übereifrige Opferhelfer und Claudio Rossi

Am 20. September 2004 wurde Rossi verhaftet, am 25. März 2009 hat ihn das Luzerner Kriminalgericht von Schuld und Strafe freigesprochen.

Profil Rossi: 38 Jahre alt, Kleinklassenlehrer im Emmener Schulhaus Rüeggisingen, Einzelgänger, schwere Herzkrankheit seit Geburt, "Wenn für andere das Leben nach Feierabend erst richtig beginnt, ist er geschafft, geht früh zu Bett." und Mitglied einer evangelischen Freikirche.

Ein unsympathisches Bild: Kein Mitleid mir asozialen Gläubigen. Es geht mir auch weniger um ihn, als um die "übereifrigen Opferhelfer"

Die entscheidensten Aussagen über die sexuelle Belästigung stammen von zwei Mädchen, Zwillingen, Töchtern einer alleinerziehenden Dominikanerin, welche seit Jahren vom Frauenhaus betreut wird, und von einem Jungen.

Gemeinsam ist allen vier Kindern, dass sie wegen psychischer oder schulischer Probleme einer Kleinklasse zugeteilt wurden. Sie schrieben in einem Aufsatz, wie schrecklich Rossi sei. Die Aufsätze gelangten an die Schulleitung und diese wendet sich an die Rechtsauskunft und der Kinder

Minarett ist ein Machtsymbol

Minarette entstanden als Reaktion auf die errichteten Kirchentürme und sind deshalb sehr wohl nicht als Glaubensbekenntnis zu sehen, sondern als Machtsymbol.
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.
Ziya Gökalp, türkischer Schriftsteller
btw: Für einmal bin ich ganz der Ansicht von Cédric Wermuth: Es ist endlich eine vollständige Sekularisierung vorzunehmen!