Donnerstag, 31. März 2011

Schäden durch Naturkatastrophen nehmen drastisch zu



Gute Grafik von Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 11.

Schweizer Vorsprung ist Wettbewerbsnachteil

Besteht nicht die Gefahr, dass andere Länder nur rhetorisch mitziehen, ihre Banken dann aber an enier längeren Leine lassen als die Schweiz?

Sie sprechen Basel III an. Die internationalen Diskussionen laufen auf genau jene Regulierung hinaus, die wir angedacht haben. Wir sind dem internationalen Prozess nur ein Jahr voraus. Zu Recht: Die Situation in der Schweiz ist völlig anders. Wir können wegen des Gewichts der Grossbanken nicht zuwarten. Das wäre fahrlässig.

Anne Hertier Lachat im Interview von in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 29.

unhaltbares Scheidungsrecht

Es gibt sie also tatsächlich, die Scheidung ohne Kampf?
Solange die beiden Ehepartner finanziell gleich stark sind und keine Kinder haben durchaus. Verdient der Mann hingegen besonders viel Geld oder sind die Finanzen knapp, gibt es Streit.

Willigt nur ein Ehepartner in die Scheidung ein, wird diese erst nach einer zweijährigen Trennungsphase rechtskräftig. Wieso klammert sich jemand so an eine kaputte Ehe?
In erster Linie aus finanziellen Gründen: Hat die Ehe zum Beispiel nur zwei, drei Jahre gehalten und sind keine Kinder daraus hervorgegangen, so bekommt die Frau nach der Scheidung keine Unterhaltszahlung. Während der Trennungsphase hingegen muss der Mann sie finanziell unterstützen. Ausserdem steigt auch das Vermögen in der Pensionskasse, das nach der Scheidung aufgeteilt wird, weitere zwei Jahre lang an. Die Frau profitiert in dem Fall also gleich doppelt, wenn sie die zwei Jahre verstreichen lässt.


Das gemeinsame Sorgerecht wird überschätzt. Es tönt gut auf dem Papier, viel bringen wird es nicht.
Warum?
Was passiert, wenn sich die Parteien nicht einigen können? Dann bestimmt trotzdem die Mutter, weil die Kinder bei ihr wohnen. Zudem kann die Frau immer noch jederzeit mit den Kindern auswandern, gemeinsame Sorge hin oder her, da kann der Mann überhaupt nichts machen.

Wie müsste das Gesetz angepasst werden, damit die Väter tatsächlich gleichberechtigt mitreden können?
Man müsste einzelne Punkte spezifizieren. So könnte man etwa vorschreiben, dass der Vater seine Zustimmung geben muss, bevor die Kinder das Land verlassen dürfen. Oder dass die Schule auch gegenüber dem Vater eine Informationspflicht hat.

Benachteiligt, ja gar ausgenommen fühlen sich viele Scheidungsväter auch beim Thema Unterhaltszahlungen. Können Sie das nachvollziehen?
Ja, durchaus. Nehmen wir folgendes Beispiel: Ein Paar hat zum Zeitpunkt der Trennung zwei kleine Kinder, die Frau arbeitet zehn Prozent. Laut Gesetz muss die Frau ihr Pensum auf 50 Prozent erhöhen, sobald das kleinere Kind zehn Jahre alt ist. Erst nach seinem 16. Geburtstag hat sie wieder ein Vollzeitpensum anzunehmen. Das heisst, der Mann muss ewig lange Unterhalt zahlen. Und dies nicht zu knapp: Verdient ein Mann 8000 Franken pro Monat, so darf er ungefähr 3500 Franken für sich behalten, den Rest muss er an die Familie abgeben.

Sie halten also auch diese Regelung für männerfeindlich?
Der Mann bezahlt meiner Meinung nach nicht zu viel, aber zu lange. Die Frau könnte problemlos 50 Prozent arbeiten, sobald die Kinder sieben, acht Jahre alt sind. Sind sie 13 Jahre alt, könnte sie das Pensum auf 100 Prozent erhöhen. In der heutigen Zeit ist das machbar.

Glauben Sie selber eigentlich noch an die Institution Ehe?
Nein, ich würde niemals heiraten! Wenn man Tag für Tag mit all diesen schlechten Beispielen konfrontiert ist…nein danke.

Und heiratswilligen Bekannten raten Sie zu einem Ehevertrag?
Wenn die Heirat denn unbedingt sein muss, ist so ein Vertrag sicher nicht schlecht. Wobei man nur das Güterrecht vertraglich regeln kann, Unterhalt und Sorgerecht nicht. Es gibt also noch mehr als genug Gründe, sich bei einer Scheidung trotzdem in die Haare zu geraten.

Jeanette Kuster Mamablog

Emanzipation ist zu einem destruktives Anspruchsverhalten verkommen

Fragen
  • Für Frauen gibt es Anlaufstellen wie Sand am Meer, die sich für sie einsetzen. Aber wer schaut für Männer, dass auch sie zu ihrem Recht kommen?
  • Wieso etwa müssen Frauen weniger lang arbeiten als Männer, zumal die Männer im Durchschnitt sowieso früher als Frauen sterben?
  • Und wieso müssen Frauen keinen Militärdienst leisten?

Frauenhäuser

In diesen Frauenhäusern werden die Frauen oft von Feministinnen unterstützt, sie erhalten Tipps, was sie machen müssen, damit sie bei der Scheidung dem Vater die Kinder wegnehmen können oder besser dastehen vor Gericht. Das kann es nicht sein. Frauenhäuser werden auch über Steuergelder finanziert. Wir sehen nicht ein, wieso diese Hetze gegen den Mann vom Steuerzahler mitgetragen wird.


Feminismus hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Die Emanzipation hat sich zu einem destruktiven Anspruchsverhalten entwickelt. Also zu einer Privilegierung der Frauen auf Kosten der Männer.

Tagi

Montag, 28. März 2011

IB-Gehälter: cost-revenue-ratio

Hier der Pro-Kopf-Personalaufwand im Verhältnis zum Pro-Kopf-Gewinn:
  • UBS Investmentbank: 3,1 zu 1
  • Credit Suisse Investmentbank: 2,3 zu 1
  • Goldman Sachs: 1,8 zu 1
  • JP Morgan Investmentbank: 1,4 zu 1
  • BarCap: 1,2 zu 1
  • Deutsche Bank Investmentbank: 0,9 zu 1
  • RBS Investmentbank: 0,8 zu 1.
Der Durchschnitt lag bei 1,4 zu 1.

Frisierte Zahl der Bettgefährten

Hierbei stellt sich heraus, dass rund ein Drittel der befragten Cosmopolitan-Leserinnen gegenüber ihren Partnern die Zahl ihrer Bettgefährten nach unten frisiert. Von Frau zu Frau allerdings wird die echte Zahl genannt, unter Freundinnen ist ein hoher Sex-Score durchaus eine Auszeichnung und schafft zusätzliche Befriedigung.

Dahinter steht – auch bei Frauen – die Annahme, die Zahl der Sexpartner spiegle den eigenen Marktwert wider.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind mit rund elf Koitus-Partnern überdurchschnittlich paarungsaktiv, die tiefsten Zahlen findet man in asiatischen Ländern Weise wie Vietnam (3,2 Partner), China (3,2) oder Indien (3)
clack

Frauen heiraten nach oben

Die Gesellschaftsstruktur mag sich verändern - nicht aber die Partnerwahl von Frauen: Runterschlafen bleibt tabu.

Nur rund die Hälfte der Akademikerinnen ist verheiratet. Und 40 Prozent der Uni-Absolventinnen bleiben kinderlos - nicht immer freiwillig.


schnelle Scheidung - ein feministisches Anliegen

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Rund 20′000 Scheidungen werden in der Schweiz pro Jahr ausgesprochen, Mütter Väter und Kinder müssen sich auf ein neues Leben ausrichten. Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden und mit dem Streit um das obligatorische gemeinsame Sorgerecht ist das Thema aktueller denn je.
Ralph Pöhner

«The Flipside of Feminism», so der Titel, «Die Kehrseite des Feminismus». Untertitel: «Was konservative Frauen wissen, aber Männer nicht aussprechen können».

Der Feminismus hat die Scheidung überschätzt, überbewertet, übertrieben. «Wenn es etwas gibt, was die Feministinnen lieben, dann ist es die Scheidung», so formulierte es Phyllis Schlafly

Denn in der Scheidung fokussiere sich alles, was der klassische Feminismus angestrebt habe: Befreiung vom Haus, vom Mann, von der Kindererziehung, von der Hausfrauenrolle

Problematisch sei dabei nur schon die Idee, dass man zur Hochzeit geht mit dem Hintergedanken: «Zur Not können wir uns immer noch scheiden lassen.» So formulierte es Suzanne Venker in der «Huffington Post». Und fatal sei es, dass wir alle – eben wegen der leichten Scheidung – dazu erzogen werden, Versprechen ganz locker brechen zu können.

Mamablog

Glücklich mit Kindern durch Selbstbetrug

Denn Kinderkriegen, so meinen sie den Beweis erbracht zu haben, ist irrational und unvernünftig und funktioniert nur über Selbstbetrug.

Daraus folgerten die Forscher, dass jene, die dumm genug sind, 190′000 in eine so unsicheres Gut wie Kinder zu investieren, das Elternglück umso mehr idealisieren. Klassische Kompensation. Was teuer war, muss schön geredet werden, so der Schluss der Forscher.

Ich weiss nicht. Hat eigentlich irgendwer behauptet, Kinder machen glücklich? Das tun sie nicht. Sie foltern einen mit Schlafentzug, sie nerven, sie zwingen einem ein geregeltes Leben auf und berauben einen der so hoch geschätzten individuellen Freiheit. Sie machen spiessig, sie belasten die Beziehung und bringen dich dazu, dich von deiner eigenen Liebe zu ihnen versklaven zu lassen. Und manchmal macht einen dieser Stress beinahe wahnsinnig.

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung und der University of Pennsylvania hat nämlich herausgefunden, dass der Glückseinbruch durch Kinder nur junge Eltern betrifft. Ab dem vierzigsten Lebensjahr ist glücklicher, wer Nachwuchs hat, im Grosselternalter bedeuten mehr Kinder mehr Glück.

Michèle Binswanger

Donnerstag, 24. März 2011

Wahres Lernen findet nicht an der Uni statt

Die Katastrophenforschung zeigt: Der Mensch lernt vor allem durch Scheitern. Er muss gegen die Wand fahren, um zu lernen. Dass wir als Gesellschaft rational lernen, ist ein Mythos, den die Moderne erfunden hat.
Martin Voss, Katastrophensoziologe, im Interview von Gordana Mijuk in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 24f.

Italien schadet der Schweiz

Unser Nachbar piesackt uns, wo er kann. Er diskriminiert Schweizer Firmen bei öffentlichen Aufträgen, nimmt illegale Einwanderer und Asylanten nicht wie vertraglich abgemacht zurück, blockiert in Brüssel Lösungen zur Holdingsteuer, setzt uns auf schwarze Listen, installiert an der Grenze Überwachungskameras, baut die Neat-Südanschlüsse nicht.
Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 19.

beschränkte Sichtweise der Atomkraftgegner

[In der Zeit eines Moratoriums] wartet man ab, bezieht aber den nötigen Strom im Ausland, von französischen AKW, deutschen Kohlekraftwerken und dänischen Windparks. Hauptsache, scheint sich der Schweizer zu sagen, das Moratorium tangiert den Lebensstandard nicht.
Felix E. Müller in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 17.

Wenn wir die Atomkraftwerke abschaffen, wird die Energie schmutziger (Gaskraftwerke), teurer und weniger stabil. Die weltweite Erwärmung wird zunehmen.
Helmut Schmidt



Japan: eine fortschrittliche Zivilgesellschaft

In keinem anderen Land hat die Religion einen derart geringen Stellenwert wie in Japan. Die Japaner verhalten sich so geregelt, weil das so geplant ist. Sie schöpfen ihre Ruhe aus dem Vertrauen, dass alle in dieser Organisation mitmachen, und daraus, dass sich mit Technik jedes Problem lösen lässt. [Einen anderen Lösungsweg als die Technik, gibt es gar nicht.]
Heinrich Reinfried, Japanologe, in einem Artikel von Thomas Fuster in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 23.

[In Japan] harrt man aus und beschwört jene urjapanische Tugend des «ganbaru», des Durchhaltens, auch unter widrigsten Umständen. Diese Haltung trägt dazu bei, dass in der Megalopolis von Tokio eine Massenpanik bisher verhindert werden konnte. Nicht auszumalen, was sich bei vergleichbarer Bedrohung in einer westlichen Metropole abspielen würde. Die Weisungen der Behörden würden kaum mit ähnlicher Disziplin befolgt. Bei der Verteilung knapper Güter wäre ein wildes Drängeln unvermeidlich, und auch mit der Plünderung verwaister Büros und Wohnungen müsste gerechnet werden. Nichts von alledem in Tokio: In einer ohnehin schweren Zeit belastet man die Mitwelt nicht noch mit eigenen Sorgen. Man bewahrt Haltung, bleibt besonnen und leistet so seinen ganz persönlichen Beitrag zur Bewältigung einer schier unlösbar scheinenden Krise.
Thomas Fuster in der NZZaS vom 20.03.2011, Seite 22f.
Und daneben gibts Gebiete, in welchen sofort geplündert wird, besteht die Möglichkeit: Osteuropa, New Orleans, Afrika...

unerfreuliche Erfolgsquote der Polizei

Gemäss Kriminalitätsstatistik 2010 des Kanton Zürichs wurden 126'712 Straftaten registriert. 31.4% davon konnten aufgeklärt werden. Dies ist überdurchschnittlich hoch.
BaA vom 22.03.2011, Seite 12.

Packt für den Euro

Das Verhalten der Bundesregierung wird dabei zunehmend grotesk. Sie beharrt weiterhin darauf, dass die "No-Bailout"-Klausel, wonach Euro-Staaten nicht für die Schulden einzelner Länder aufkommen müssen, aus dem EU-Vertrag Bestand hat. Dabei ist von dieser Regel seit der Errichtung des Rettungsschirms de facto kaum noch etwas übrig. Sie weigert sich zuzugeben, dass die EU längst eine Transferunion ist und verschweigt, dass die Rettungsprogramme zu einem Fass ohne Boden werden könnten.
Merkel wünscht sich mit dem "Pakt für den Euro", dass die anderen Staaten
- das Renteneintrittsalter erhöhen
- die Lohnpolitik stärker an der Arbeitsproduktivität orientieren und
- ihre Wettbewerbsfähigkeit auf das Niveau von Deutschland heben.

Doch das ist Wunschdenken: Nicht einmal ein Automatismus zur Bestrafung von Staaten, die gegn den Stabilitätspakt verstossen, wird es in Zukunft geben. Die PIIGS werden trotz allen Sparanstrenungen nicht selber aus dem Sumpf kommen.
Je länger die Politik zögert, sich um dieses Thema zu kümmern, desto fataler werden die Konsequenzen, wenn ein solcher Staatsbankrott dann kommt
Vergrößerung und Verlängerung des Rettungsschirms --> 2 moral hazards
- Investoren verlassen sich darauf, dass die Anleihen der Risikostaaten notfalls von der EU bedient werden
- überschuldete Staaten vertrauen darauf, dass sie immer weiter Geld aus den Rettungsfonds bekommen. Der regulierenden Kraft und Strenge der Märkte müssen sie sich so auf absehbare Weise nicht aussetzen.

Til Knipper in Cicero

Samstag, 19. März 2011

Postal: Vision Weltfrieden

Was ist nur los mit euch Leuten? lhr beschäftigt euch mit nichts anderem, als die Welt zu zerstören im Namen Gottes. lhr erbärmlichen Vollidioten, Gott braucht eure Hilfe nicht. Er ist Gott! Und er, sie oder es… hat euch das Leben geschenkt. Und ihr verschwendet es. Seht euch doch mal um. Seht euch um. Seht euch um, verdammt noch mal! Seht ihr? Wir sind nicht so verschieden, denn wir alle stammen aus derselben Familie, die man die Menschheit nennt. Und was tun Familien? Streiten sie? Ja, sicher, aber sie finden eine Lösung, denn sie lieben einander, und sie wissen, dass sie verbunden sind miteinander, so wie wir alle es sind. Hier, auf diesem Super-Riesen-Schlammball, den wir Erde nennen. Denkt mal nach, kommt schon! Lasst uns versuchen, etwas Gemeinsames zu finden.

Na ja, wir alle hassen die Juden!
Ja, das stimmt.
Tja. Na ja, das weiß doch wohl jeder.
Nein, nein, nein. Nein, kein Hass-Ding.
Na ja, dann...
Ein Liebhab-Ding.

lch denke, es ist Zeit, dass wir die Waffen aus den Händen legen, damit wir uns umarmen können. Wenn ihr dieses kostbare Geschenk, das wir Leben nennen, wegwerfen wollt, kann ich euch nicht aufhalten. Also, nur zu. Schießen oder umarmen.

Erschießt ihn.

Binationale Kinder

[Binationale Kinder...] fühlen sich zerrissen zwischen zwei Kulturen, entwickeln Identitätsprobleme, leiden unter sprachlichen und schulischen Mankos, fühlen sich am Ende nirgendwo zugehörig.
So sei es früher gewesen - heute ist alles anders, denn:
In Zeiten der Enttraditionalisierung gibt es kaum noch verbindliche Lebensmodelle.
Diese «Bikulturellen» sind die Kinder der Zukunft. Sie sind mehrsprachig, interkulturell geübt, flexibel, oft schon in jungen Jahren weit gereist. Anders gesagt: bestens gewappnet für eine globalisierte Welt, geprägt durch Mobilität, Migration, Multikulturalismus.
David Signer in der NZZaS vom 06.03.2011, Seite 71.
Tendenziöser Artikel. Von den ca. 10 Beispielen waren zwei afrikanische mixes darunter - kein jugoslawischer Mix. Trotzdem traue ich lediglich zweien (US-CH- und China-CH-Mixes) die erhofften, projizierten Eigenschaften. Erkenntnisleitende Interessen...

alberne Treue

Es wäre albern, Treue von ihm zu erwarten. Wichtiger ist doch Vertrauen, Respekt und zu wissen, dass ein Mann nicht nur in Sachen Sex loyal ist. Er muss für dich da sein. Das ist wichtiger als nur Treue
Monica Bellucci, seit 1999 mit ihrem Filmpartner Vincent Cassel verheiratet, im Interview mit der britischen «Sunday Times», 20min

2500 CHF Grundeinkommen

  • 4,618 Mio. erwerbstätige Menschen in der Schweiz
  • 210 000 Erwerbslosen
  • 230 000 Sozialhilfeempfängern
  • 460 000 IV-Bezügern
Jeder Bürger erhält monatlich ohne Gegenleistung einen Geldbetrag zur Sicherung des existenziellen Minimums ausgezahlt - unabhängig von Alter, Beruf, Einkommen, Sozialstatus, Geschlecht, Gesundheit oder Bildungsabschluss.

Staatliche Hilfsleistungen sollen nicht mehr paternalistisch und nach willkürlich gesetzten Kriterien zu verteilen. Wenn überhaupt Leistungen fliessen, dann solle das Transfersystem doch so effizient, transparent und gerecht wie möglich gestaltet sein.
Thomas Straubhaar

Effizienz, Transparenz und Gerechtigkeit verspricht der Gesellschaftsentwurf «Grundeinkommen», denn die auf die Überalterung zusteuernden Rentensysteme würden ebenso obsolet wie die bürokratischen Arbeitslosenversicherungen und die obrigkeitlichen Sozialämter. Ein Grundeinkommen würde die Sozialwerke überflüssig machen.

Das Einsparpotenzial wäre enorm: Die Sozialausgaben der Schweiz betrugen 2007 laut Bundesamt für Statistik 27,3% des Bruttoinlandproduktes oder 142 478,2 Mio. Fr. oder 18 763 Fr. pro Kopf und Jahr.

Die Defizite unseres jetzigen Sozialsystems, das so komplex geworden ist, dass eine informierte Entscheidung des Individuums gar nicht mehr möglich ist, würden durch ein Grundeinkommen auf einen Schlag beseitigt.
Klaus Wellershoff

Sandra Willmeroth in der NZZaS vom 13.03.11, Seite 35.

Mittwoch, 16. März 2011

eine bedenkliche Kurve

Quelle: NZZaS vom 13.03.2011