Donnerstag, 20. September 2007

"moderne" Saudis

Das neue elektronische Ticket der Saudi Arabian Airlines wurde letzte Woche eingeführt. Ansonsten sind die Saudis nicht sonderlich fortschrittlich - zumindest aus der Sicht eines Liberalen.
Dass man wegen der strengen Religionsvorschriften in Saudi-Arabien weder Alkohol, Drogen, Pornografie noch Schweinefleisch an Bord nehmen darf, mag man noch begreifen. Neuerdings ist es aber auch ausdrücklich verboten, religiöse Utensilien mitzuführen, die nicht islamisch sind. Erlaubt sind also Koran, Gebetskette oder Rosenwasser. Wer aber ein Neues oder Altes Testament, ein Kruzifix, Jesus-Figuren oder einen David-Stern ins Königreich einführen will, macht sich strafbar.
Pierre Heumann in der Weltwoche 36.07, Seite 26.

Sascha in der Weltwoche

Die Sozialvorsteherin von Zürich Ursula Stocker hat sich endlich mal in der Weltwoche zu den aufgedeckten Fällen von offensichtlichem Sozialhilfemissbrauch geäussert. Der Leserbrief meines Kommilitonen Sascha wurde abgedruckt:
Das von Alex Bauer geführte Interview mit Frau Stocker zeigt doch eindeutig deren Unwillen, die katastrophalen Zustände in ihrem Departement zu verbessern. Sie weigert sich immer noch, zu konkreten Fällen Stellung zu nehmen, und bezieht sich auf den Persönlichkeitsschutz der Betrüger, sprich Kriminellen. Es ist eine Frechheit, auf Kosten der Steuerzahler das Recht auf Persönlichkeitsschutz der Bekämpfung des Sozialhilfemissbrauchs vorzuziehen.

Kritik an Ikonen

Liberal ist, wer dem Staat nicht zur Last fällt.
Roger Köppel
Falsch: Anti-Etatismus ist nicht gleich liberal. Auch ein liberaler Staat kann gewisse Dinge fördern (z.B. Kinder) und andere einschränken (z.B. Abgase). Dieser regulatorische Eingriff widerspricht liberalen Grundsätzen nicht.
Wenn wir den Glauben weggeben, können wir nicht überleben als Gesellschaft. Der christliche Bezug wird aber aus der EU-Verfassung gestrichen.
Eva Herman
Das ist auch gut so! Eine moderne Wertegesellschaft ist nämlich nicht an Glaubensvorstellungen gebunden. Der gemeinsame Nenner ist die kulturelle Übereinstimmung - welche zwar durchaus religiöse Wurzeln haben kann, in dieser Form aber nicht modern wäre.

Mittwoch, 19. September 2007

CH-Wahlkampf in US-Style

"SVP wählen, heisst Blocher stärken". Mit diesem Slogan führt die Blocher-Partei in der heissen Phase der eidgenössischen Wahlen eine Kampagne, als ob es um die Präsidentschaft der USA ginge. Jeder SVP-Parlamentarier ist ab sofort nicht mehr Volksvertreter, sondern Wahlmann für Blocher.

Im Kampf um die Aufmerksamkeit des Stimmbürgers sind Sex-Affären hier zu Lande (noch) tabu; weniger Hemmungen haben selbst Mittepolitiker, die Faschismus-Keule einzusetzen.

Andreas Durisch in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 23.

ZHAW-Uhr-Ausgaben

Sascha, vielen Dank für den Hinweis:
Ein Wettbewerb in der Weltwoche verrät, wieviel die ZHW, bzw. ZHAW für Uhren ausgibt. Die School of Management mag ja ein schönes und modernes Gebäude haben, doch hier haben Sie es definitiv übertrieben: Im Treppenhaus hängen 4 Stück von diesem Exemplar.

Trotzdem ich also einiges an Semestergebühren, Prüfungskopiengebühren und Nachholprüfungsgebühren (jawohl, wir befinden uns mitten im staatlichen Gebührendschungel) bezahle, werde ich wohl nur knapp 2 Uhren sponsoren können.

Auch wenn die ZHAW mit blühenden Immatrikulationszahlen immer mehr Kohle vom Kanton Zürich in den Arsch geschoben bekommt, könnte man die Ausgaben doch etwas kontrollieren, bzw. die Gebühren senken - schon rein aus ideologischen Gründen. Wir sind hier schliesslich nicht an einer Sozialarbeiterschule und der Chef heisst auch nicht Monika Stocker, sondern ist ein ehemaliger BCGler!

Etatismus in CH-Zeitungen

Kurt W. Zimmermann hat in der Weltwoche 35.07 auf Seite 32 eine - zugegeben nicht sonderlich repräsentative - Analyse von verschiedenen Kommentaren in den grössten Schweizer Zeitungen erstellt. Er achtete darauf, wie oft ein Kommentator zu staatlichen Eingriffen aufrief - und dies zu folgenden Ereignissen:
  • Coop-Carrefour-Transaktion
  • Klimapolitik von Leuenberger
  • Frage des persönlichen Waffenbesitzes
  • Von-Roll-Übernahme
  • Diskussion um den Steuer -und Standortwettbewerb.
Und er kam zu foldendem "Etatismus-Index":
  1. Tages-Anzeiger: 90%
  2. Südostschweiz: 50%
  3. St. Galler Tagblatt: 40%
  4. Der Bund: 30%
  5. Neue Luzerner Zeitung: 25%
  6. Aargauer Zeitung: 25%
  7. Basler Zeitung: 20%
  8. Neue Zürcher Zeitung: 5%
Und im Studentenwohnheim Türmlihuus ist natürlich der Tagi mehrmals abonniert, von einem NZZ- oder Weltwoche-Abo habe ich aber noch nicht gehört.

Clubboykott

Ich gehe nicht mehr in Klubs. Und ich rufe Euch auf, das gleiche zu tun.
Ich bezahle bei einem ordentlichen Clubbesuch locker 80 bis 100 CHF. Der schweizerische Durchschnittskonsum in Clubs beträgt aber ca. 30 CHF - und das gilt als hoch. Das "Problem" sind jene, die gratis reinkommen oder gratis "saufen". Das sind meist kleine, dumme Schlampen. Man lässt ein paar solche rein und hat zu Hauf Deppen wie mich drin, die ihre Kohle dort liegen lassen.
"Das einträglichste Publikum ist zwischen 18 und 20 Jahre alt. Sie gehen sehr regelmässig an Partys, sind aber auch sehr untreu", sagt Jane Wakefield vom Verein Petzi, der rund siebzig Schweizer Klubs vertritt.
Aus diesem Alter bin ich ja raus - und inzwischen auch etwas realisitscher geworden. Denn die Schlampen gehen offensichtlich nicht mit denselben Absichten in die Klubs:
"Sex, wieso? In den Klubs bekommst du tausend Komplimente und wirst von jenen bewundert und begehrt, die du auch heiss findest." Das sei ein Riesenkick und eigentlich fast besser als Sex.
Franziska K. Müller in der Weltwoche 35.07, Seite 28ff.

Dienstag, 18. September 2007

Entsexualisierung der Gesellschaft

Ich habe das Problem ja schon einmal angedeutet. Es lässt sich unter "oversexed but underfucked" zusammenfassen. Nun geht die aktuelle Presse noch einen Schritt weiter und spricht von der damit eingetroffenen Sättigung. Man kann es nicht mehr hören. Der einst mächtigste Trieb, auf den v.a. Marketingexperten lange zählen konnten, hat ausgedient. Er ist tot.
"Sex ist eigentlich nicht so mein Ding. Sex ist eigentlich ziemlich blöde. Menschen beim Sex sehen unwürdig aus und benehmen sich unzivilisiert bis bescheuert." (2)
Gründe für die Sättigung:
- Drastik: Sexuelle Darstellungen, auch drastische, hatten einmal eine ernst zu nehmende Funktion im Kulturkampf gegen überkommende Moralvorstellungen und Prüderie.(1) Dieser Kampf ist abgeschlossen. Die Drastik wurde bedeutungslos.
- Tabubruch: Die Tabus wurden alle aufgebrochen.
- Leistungssport: Der Flirt zwischen Pop und Pornographie hat sich zum lasziven Imperativ ausgewachsen, dem nur die erotisch Fittesten noch folgen können. (...) Was 1969 (...) spielderisch begann, ist heute zum Wettbewerb der simulierten Orgasmen und des künstlichen Gestöhns geworden... Popkultur als sexueller Leistungssport.(1)
- Körpernorm: Die Differenz, die wahre Würze der Sinnlichkeit, ist am Schwinden.(1)

Die Pornographisierung des Alltags, die Kommerzialisierung der Liebe, Sexualneid und Leistungsdruck, die Angst vor dem ersten Mal, die inzwischen an eine ADSL-Verbindung gekoppelte Erektionsfähigkeit des Mannes...(2)
Robert Menasse beschreibt in seinem Buch (3) die kritisch-komische Geschichte eines 68ers, der den gesellschaftlichen Wandel hautnah miterlebt hat:
Von der Utopie der befreiten Sexualität zum zwanghaften Antispiessertum.
"Ich hatte nie ein so exzessives Sexualleben wie jetzt, wo Sex mich langweilt", seufzt Nathan. "Es gibt wahrscheinlich keinen Antrieb, der so gewaltig ist wie der, der in einem Mann zu glühen beginnt, wenn er die Lust verloren hat in einer Gesellschaft, die nicht einmal einen Liter Mineralwasser verkaufen kann, ohne die Ware erotisch zu besetzen."

"Was wir für Befriedigung halten, ist nur körperliche Erschöpfung", schlimmer noch: Leistungssport und Lüge der Konsumgesellschaft.
(1) Sven Boedecker, Eva Hess, Christian Hubschmid und Matthias Lerf in der SonntagsZeitung vom 16. September, Seite 49ff.

(2) Helmut Ziegler in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 51 über das Buch von F. Moldenhauer & T. Uebel (Hg.): "Sex ist eigentlich nicht so mein Ding". Eichborn, 246 S., 28,90 CHF.

(3) Martin Halter im Tagesanzeiger vom 17. September 2007, Seite 45 über das Buch von Robert Menasse: Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust. Roman. Suhrkamp, Frankfurt 2007, 276 S., 33 CHF.

Fehleinschätzungen zum Mobilfunk

Eine Studie schätzte das Potential für das Jahr 2000 auf nicht mehr als 20'000 Abonnementen.
so Walter Heutschi, ehemaliger PTT-Mann, zu den Aussichten für potentielle Mobilfunkkunden in der Schweiz. Tatsächlich sind es nun aber über 4 Millionen Kunden (Faktor 200 verschätzt!).
Ausserdem werden jährlich eine Milliarde Handys gekauft und 7 Milliarden SMS verschickt.
Die Karriere der "Telegramme für das Natel D", wie es der "Blick" Ende 1996 nannte, ist wohl einigen bekannt: Der ursprünglich als Abfallprodukt kostenlos angebotene SMS-Dienst entwickelte sich zu einem der wichtigsten Umsatzbringer. Ich schreibe ca. 150 SMS pro Monat, ca. 250 mal mehr als der weltweite Durchschnitt.

Michael Soukup in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 12.

Ernst des Lebens

Das Leben ist zu wichtig, um es ernst zu nehmen.
Tan Chade-Meng

Convenience-Boom

Läden, die Produkte zum sofortigen Konsum anbieten, von Bier über fertig gerüsteten Salat bis zum marinierten Kotelett - Convenience-Läden - wachsen seit Jahren überdurchschnittlich. Von 2000 bis 2006 hat sich ihr Umsatz schätzungsweise verdoppelt.
Andrea Fiedler in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 69.

Montag, 17. September 2007

KPT Einzeltraining

Eine super Sache - und eine neue Dimension von Krankenkassenphilosophie: Die KPT stellt einen Gesundheits- und Fitnessexperten an, der mit möglichst grosser Breitenwirkung die Kondition der potentiell Versicherten fördert. Wenn ich nicht so bequem wäre, würde ich auch mitmachen - und mit Elton laufen gehen.

Kommilitonin

Meine neue Kommilitonin. Tja, ist doch nicht alles schlecht an der ZHW, bzw. der ZHAW...
So kann dem Semesterbeginn doch noch etwas Gutes abgerungen werden.

WK07, die Fotos

Leichtes Machinengewehr (LMG aka Mini Me)
Kommandogewehr mit Zielfernrohr, Kurzvariante des Sturmgewehr 90

Montag, 10. September 2007

Neues Osama-Video

Anlässlich des baldigen, sechsten Jahrestages des 9/11 taucht ein neues Video von Osama Bin Laden auf:

Das Video enthält keine Drohungen, stattdessen rügt es den fehlgeleiteten Krieg im Irak und die angeblich von mächtigen Unternehmen beherrschte Demokratie der USA.
Martin Suter in der SonntagsZeitung vom 9. September 2007, Seite 11.

Diese Anschuldigungen finde ich berechtigt und konstruktiv. Die Verteufelung von Osama ist so undifferenziert, pauschalisierend subjektiv und teilweise massiv von Eigeninteressen getragen, wie jene an den Nazis.

Dabei muss man Osama in einem Punkt schlicht und einfach zustimmen – wenn auch einige etwas länger dafür brauchen:

Der Krieg gegen den Irak war der grösste aussenpolitische Fehlentscheid in der Geschichte der Amerikaner.
Harry Reid, demokratischer US-Senator

Oder wie man 1995 erfahren durfte

Wir lagen falsch. Schrecklich falsch.
Robert McNamara, US-Verteidigungsminister zur Zeit des Vietnamkrieges

Also, etwas Objektivität bitte. Und weniger Angst vor dem Teufel.

Rorschacher war das Problem

Ich habe Valentin Rorschacher ja bereits einmal als sich selbstdarstellenden, juristischen Fachidioten abgestempelt. Einer ähnlichen Meinung sind auch Metzler und Couchpin („fanatisme juridique“). Es war ein Fehler Rorschacher überhaupt als Bundesanwalt einzusetzen. Dies gelang ihm u.a. auch über sein couleurisches Netzwerk, was dessen schädliches Potential der Marktverzerrung offenbart.

Arrogant legte sich der selbstverliebte Akademiker aber mit den Falschen an: Christoph Blocher, Oberst, welcher einen mächtigen, quasi-religiösen Pöbel hinter sich schart und Oskar Holenweger, Oberst im Generalstab, etablierter Zürcher Banker, der seine Ehre und Lebenswerk zerstört sah.

Den Drogenhänlder José Manuel Ramos gegen Holenweger einzuspannen war ein verfehltes Vorgehen. Ebenso wie die Forderung nach 905'000 CHF Abgangsentschädigung, falls er sich ohne grosses Aufsehen zurückziehen würde. Beides ging nicht auf und deshalb ist Rorschacher nun draussen.

Alle dem nicht zur genüge, kommt jetzt auch noch die GPK-Subkommissionspräsidentin Lucrezia Meier-Schatz und tritt unprofessionell mit „Spekulationen und Verdächtigungen“ an die Öffentlichkeit und ignoriert dabei Stellungsnahmen des EJPD. Dies ist der gefundene Nährboden für Christoph Mörgeli ist. Der läuft auf Tele Züri natürlich zur Höchstform auf.

Nun haben wir den Seich: Alle sind aus dem Hüsli. Die SVP erkürt den „Geheimplan“ zum primären Wahlkampfthema und konnte einen Zustupf von 1,2 Mio. CHF zu Gunsten ihrer polemischen Kampagnen verbuchen. Holenweger ermittelt auf eigene Faust, sogar in den USA und Meier-Schatz muss polizeilich bewacht werden. Und das alles nur wegen dem eingebildeten und ungeeigneten Juristen Rorschacher.

Gestützt auf die SonntagsZeitung vom 9. September 2007. Andreas Durisch (S. 23), Christoph Lauener (S. 3), Martin Stoll (S. 3) und Andreas Windlinger (S. 2).

Fehlentscheid

Ein Fehlentscheid hat drei wesentliche Merkmale:
  • Er führt zu einem Ergebnis, das den ursprünglichen Absichten völlig entgegenläuft.
  • Er muss schon zu seiner Zeit, nicht erst im Nachhinein, als kontraproduktiv erkannt worden sein.
  • Es muss eine praktikable Handlungsalternative gegeben haben.
Peter Häusermann in der SonntagsZeitung vom 9. September 2007, Seite 21.

Sabo und das Ende des Katholizismus

Hoffentlich! Sabo bekam Recht, ihm wurde vor seiner Entlassung kein rechtliches Gehör gewährt. Trotzdem gehört er nicht in die katholische Kriche.
Die römisch-katholische Kirche ist eine absolutistische Monarchie. Die Punkte, die Sabo kritisiert, sind Teil ihres Selbstverständnisses: Unfehlbarkeit des Papstes, klare Hierarchiestrukturen, Priesterzölibat. (…) Wer ist mit der katholischen Lehre und katholischen Prinzipien nicht identifizieren kann, soll aus der Kirche austreten. Auch als Priester.
Jean François Tanda in der SonntagsZeitung vom 9. September 2007. Seite 23.

Das sehe ich auch die einzige Lösung im Umgang mit institutionalisiertem Glauben: Der Austritt. Nur „dumme“, nicht aufgeklärte und nicht säkulare Menschen glauben! Bei Muslimen, die mit ihrer Zeitrechnung 622 Jahre hinterher hinken ist eine solche Geisteshaltung noch eher erklärbar, wenn auch nicht entschuldbar. Doch hier in der modernen Welt… !?

Also, wer noch nicht aus der Kirche ausgetreten ist, soll dies tun.

Donnerstag, 6. September 2007

Sozialtopologie

Das ist die offizielle Bezeichnung der Arbeit von Michael Hermann (und Heiri Leuthold, links) von denen ich endlich mal ein Foto gefunden habe.

Sie arbeiten am geographischen Institut der Universität Zürich und betreiben dort das Nationalfonds-Projekt SOTOMO. Hier noch eine weitere schöne Grafik zur politischen Situation in der Schweiz:
Ideologisch gesehen müsste ich eigentlich an der Goldküste wohnen bei der geistigen Haltung des Reichtums :-D.

Mittwoch, 5. September 2007

politische Landkarte Schweiz

Schon wieder was von Michael Hermann. Er scheint momentn der tonangebende Politologe der Schweiz zu sein - oder der einzige, der sich wochenlang mit den Abstimmungsresultaten im Parlament herumschlägt. Hier nun also die Entwicklung der Positionen aller Nationalräte (als Punkte dargestellt) während den letzten 12 Jahren:

Michael Hermann in Das Magazin 34 - 2007", Seite 17ff.
Wie erwartet ist die FDP am fortschrittlichsten, die SP und die Grünen sind konservativer als die Mitteparteien und linker (also extremer) als die SVP rechts ist und die CVP ist ziemlich profillos (relativ weit gestreut).

Bei der Wahl von Blocher und Merz in den Bundesrat, sprach man von einem Rechtsrutsch. Doch nach Analyse von Michael Hermann blieb dieser Rutsch aus - ganz im Gegenteil zu den linken 90ern, wo es tatsächlich linker wurde.