Mittwoch, 12. August 2009

Aussehen linker Schweizerfrauen

Nach drei Wochen Aufenthalt in einer Grossstadt in einem vom Kommunismus runtergewirtschafteten Land freut man sich wieder auf die Schweiz. Auf was man jedoch gut verzichten könnte, sind die linken und ungepflegten Frauen. Frauen, welche nichts auf ihr Äusseres geben und man zweimal hinschauen muss, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Frauen, welche in Lumpen herumlaufen, keinen Schmuck tragen und keine Schminke gebrauchen, obwohl sie es dringend nötig hätten. Es ist auffallend, dass in den meisten Ländern die Frauen zu sich schauen und sich demzufolge auch weiblich kleiden und bewegen. In anderen Ländern schauen sie zu sich und achten darauf, dass sie gepflegt und nicht "verlumpt" herumlaufen. Auch die älteren Damen sind sich nicht zu schade, sollten die Haare grau werden, diese zu färben. Nicht so in der Schweiz, wo man sich tagtäglich diese Linken, ungepflegten, "verfilzten" Weiber ansehen muss, welche überhaupt keine Weiblichkeit ausstrahlen. Gruselkabinett! Auch gab es in 3 Wochen keine einzige Frau, welche mit dem Veloanhänger einkaufen ging oder so dumm sind, ihre Kinder in einem Kinder-Veloanhänger zu setzen und in der Stadt herumzufahren. Die linken Schweizer Frauen könnten noch einiges lernen, aber diese Emanzen laufen lieber wie Vogelscheuen umher.
www.kuhn-rene.ch (gekürzt via Blick am Abend vom 11. August 2009, Seite 3)

Schweizer Frauen sind überhaupt nicht feminin. Sie vernachlässigen ihr Äusseres und ihre Weiblichkeit. Sie laufen alle mit kurzen Haaren, in roten bequemen Männerschuhen und mit Rucksäcken herum. Ich sehe aber selten eine Frau mit Damentasche. Denn dass die Schweizer Frauen wie Männer aussehen, das ist hier die Norm. Einige tragen ihre grauen Haare lang und gekräuselt, sie sehen dann aus wie Hexen. Man kann häufig an der Kleidung ablesen, wie Schweizer Frauen politisch denken. Sie sollten sich für das Weibliche wehren. Es ist doch schade, wenn die Frauen ihre feminine Seite verlieren.
Oxana Kuhn

Kurz geschorene Haare, tendenziell rötlich, klotzige Kettenkunst um den Hals gehängt und in grellfarbige Gewänder gehüllt.
Natalie Rickli über Frauen, welche Eva Hermann massiv kritisierten

Dienstag, 11. August 2009

Europäischer Beamtenapparat

Demokratiedefizit und fehlende Gewaltentrennung der EU Kommussion
Eine grosse Schwäche ist, dass in der EU die Kommission Gesetze selber initiieren kann, sie ist exekutiv und legislativ zugleich. Zudem ist die Kommission demokratisch kaum legitimiert.

selbstverherrlichendes Prestige für Politiker, die ihren Zenit überschritten haben
Dass der Bundeskanzler von Österreich Präsident des Europäischen Rates und damit faktisch für ein halbes Jahr Chef der EU werden kann, sind ganz neue Karriereaussichten. Das darf man nicht unterschätzen. Das zeigt sich daran, mit welcher Hingabe Gipfelfotos gemacht werden. Wer in seinem Land den politischen Plafond erreicht hat, kann auf einen attraktiven Job in Brüssel hoffen. Viele abgehalfterte Politiker kommen hier unter – zu besten Bedingungen, mit hohen Salären und viel Prestige.

viele und teure Verwaltungsbeamte
Für die Gemeinde Wien arbeiten rund 65000 Beamte und Angestellte, in Brüssel sitzen lediglich 30 000. Doch sind diese Zahlen irreführend. In einer Stadt wie Wien sind ja die meisten öffentlichen Angestellten Lehrer, Polizisten, Müllmänner oder Ärzte, nur ein kleiner Teil sind reine Verwaltungsbeamte. In Brüssel dagegen handelt es sich allein um Verwaltungsbeamte. Hinzu kommt, dass die Brüsseler Verwaltung seit dreissig Jahren unaufhörlich wächst. Während in den Nationalstaaten die Zahl der Beamten stagniert, nehmen sie in der EU weiterhin stark zu. Schliesslich muss man zu diesen 30 000 Beamten in Brüssel noch einmal die gleiche Zahl von Beamten hinzuzählen, die in den nationalen Verwaltungen sitzen, sich aber vorwiegend mit EU-Angelegenheiten befassen. Das ist eine Art Stellvertreterbürokratie.

Die Beamten der EU sind überdurchschnittlich gut bezahlt, deutlich besser als nationale Beamte. Woran liegt das?
Wer bestimmt das Gehalt eines Beamten? Die EU-Institutionen in Brüssel selber.

Max Haller im Interview von Markus Somm in der WW27.09, Seite 30f.

Homosexuellenkult

Was als berechtigter Protest begann, ist zum schrillen Kult geworden.

Wäre es nicht möglich, dass «Brüno» mit satirischen Mitteln die Realität zur Kenntlichkeit entstellt?

Von Ächtung und Diskriminierung kann keine Rede mehr sein.

Die Schwulen bestimmen heute, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist. Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf.

Wo ist der Punkt, an dem der berechtigte Protest gegen Unterdrückung, Verkennung und Diskriminierung umschlägt in peinliche Propaganda für persönliche Vorlieben? Wie sehr interessiert es uns eigentlich, wer welchen sexuellen Praktiken nachgeht und warum? Kommt als Nächstes die Latexfraktion? Oder beglücken uns die Tierliebhaber mit ihren Vergnügungen? Exhibitionismus wird zum Massenphänomen.

Homosexualität ist Weltanschauung und politisches Programm geworden. Eine Nebensächlichkeit drängt sich ins Zentrum. Homosexuelle Politiker wie Klaus Wowereit oder Corine Mauch werden nicht nach ihren Überzeugungen und Taten beurteilt, sondern nach ihren sexuellen Präferenzen.

Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht. Sie befänden sich in einer «sehr privilegierten Lage», die Politik sei ihnen «sehr wohlgesinnt», heisst es im Begleitheft zur Euro-Pride. Die Gegnerschaft sei «unbedeutend».
Wenn Schwule und Lesben derart «privilegiert» sind, wofür kämpfen sie dann noch?

Politische Korrektheit schafft Tabus, fördert die Verdrängung und behindert das Denken.
Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) am Christopher Street Day 2001

Sie ist "freie" Liebe im Sinn der Unfruchtbarkeit, Aussichtslosigkeit, Konsequenz- und Verantwortungslosigkeit. Es entsteht nichts aus ihr, sie legt den Grund zu nichts, ist l’art pour l’art, was ästhetisch recht stolz und frei sein mag, doch ohne Zweifel unmoralisch ist. Sie irrlichteliert, schweift nach allen Seiten. Ihr fehlt die Treue.
Thomas Mann
Schwulsein sollte ganz einfach eine sexuelle Veranlagung sein. Eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit diskret behandelt würde.

Philipp Gut in der WW27.09, Seite 24ff

Hunderassen unterschiedlich intelligent

Die Intelligenz von Hunden setze sich aus drei Teilen zusammen: Instinkt angeborenes Verhalten), adaptive Intelligenz (wie gut der Hund von seiner Umwelt lerne, um Probleme zu lösen) und Gehorsam (eine Art schulischen Lernens).
Spiegel

Die Art und Ausgeprägtheit der Intelligenz hängt auch von der Rasse ab.
ORF

Die intelligenteste Rasse sind dabei offenbar die Border Collies, gefolgt von Pudeln, den Deutschen Schäferhunden und den Golden Retrievern. Ein wenig abgeschlagen hinter den Superhunden liegen Dobermänner und Labrador Retriever.
RP online

Montag, 10. August 2009

SPler sind Kommunisten


Links von der SP kommt nur noch die Wüste.
Peter Bodenmann

Ich dachte schon immer, dass er zu rational für die SP ist.

Der Lausanner Politologe Andreas Ladner und ein Team der Universität Florenz haben die unterschiedliche Positionierung der europäischen Parteien in einer neuen Studie analysiert. An den Forschungsarbeiten beteiligt waren 130 Wissenschaftler aus 30 Ländern. Zentrale Erkenntnis:

Die SP ist weniger mit anderen europäischen Sozialdemokraten vergleichbar, als vielmehr mit den Kommunisten.

Klar, erscheint die SVP als rechtsradikal – aus einem kommunistischen Standpunkt. Wie ich schon seit Jahren fordere, sollte der SP jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen werden. Nicht die rechten Bürgerlichen sind das Problem, sondern die linksextremen Kommunisten.

Disclaimer: Dass die SP im internationalen Vergleich oft "extreme Positionen" (Ladner) vertritt, hat ironischerweise mit dem auf Konsens ausgerichteten Politsystem der Schweiz zu tun. "In unserem Mehrparteiensystem strebt keine Partei die absolute Macht an. 20 bis 25 Prozent Wähleranteil sind das höchste der Gefühle", sagt Ladner. Das hat zur Folge, dass die Parteien ihre Positionen stärker auf bestimmte Zielgruppen ausrichten – und pointierter auftreten. Tagi (sic!)

Donnerstag, 6. August 2009

Montag, 3. August 2009

Arbeitsmarkt

Die Sozivorstellung:Es gibt so und soviel Arbeit. Wenn die einen etwas weniger arbeiten, können und werden andere dafür etwas mehr arbeiten. Deshalb sei es sinnvoll, die 35-Stunden einzuführen. Überstunden sind schädlich, da sie anderen Leuten eine mögliche Stelle verunmöglichen. In der Schweiz werden jährlich ca. 180 Millionen Überstunden geleistet, das wären 95'000 Vollzeitpensen.

Gesammte Arbeitsleistung (in Stunden) einer Nation / Anz. Einwohner total:
  • Schweiz: 1000 h/Kopf
  • Deutschland: 700 h/Kopf
  • Frankreich: 538 h/Kopf
Würde diese linke Vorstellung eines fixen Arbeitsmarktvolumens stimmen, hätte Frankreich die tiefste Arbeitslosigkeit, gefolgt von Deutschland und dem Schlusslicht Schweiz. Doch es ist eben gerade umgekehrt:
Schweizer, Dänen, Norweger arbeiten am meisten - und in allen diesen Ländern gibt es am wenigsten Arbeitslose. Wo viel gearbeitet wird, sinkt die Arbeitslosigkeit.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 02.08.09, Seite 29.

Strom

Drei Tage Leben ohne elektrisches Licht vermittelt eher etwas über die Gegenwart als über die Vergangenheit.
François de Capitani in der NZZaS vom 02.08.09, Seite 13.

möglichst wenige Gesetze

Wenn es nicht unbedingt nötig ist, ein Gesetz zu machen, ist es unbedingt nötig, keines zu machen.
Montesquieu

Freitag, 31. Juli 2009

Bundesbeamte fliegen Business-Class

  • ab 3 Stunden Flugzeit haben Bundesbeamte Anspruch auf einen Flug in der Business-Class
  • Im Durchschnitt kostet ein Business-Class-Flug dreimal so viel wie ein Flug in der Holzklasse.
  • 80% der Manager fliegen nicht mehr Business-Class, sondern Economy
  • Es kommen rund doppelt soviele Treibhausgase zusammen in der Business-Class, verglichen mit der Economy-Class.

20min

Geri Müller (Grüne) findet das korrekt. Hier muss man mal die Widersprüchlichkeit der Linken thematisieren. Hohe Managerlöhne kritisieren und gleichzeitig mehrere 100'000 CHF hohe Beamtenlöhne einstreichen? Sich für die Umwelt einsetzen und Business-Class fliegen? Das wäre, als ob ein Bürgerlicher Sozialhilfe beziehen würde...

Donnerstag, 30. Juli 2009

Afro-Nase

Am Anfang wollte [Michael Jackson] weg von seiner afroamerikanischen Nase. Das ist ein häufiger Eingriff in den USA. Viele Schwarze lassen ihn machen.
Christoph Wolfensberger in der WW29.09, Seite 24.
Soviel zu "proud to be black"...

Massnahmen zum Schutz Gläubiger

Ein 28-jähriger "Russland-Deutscher" beschimpfte eine 32-jährige Ägypterin auf einem Spielplatz in Dresden als "Islamistin" und "Terroristin", nachdem sie ihn aufgefordert hatte, die Schaukel für ihren Sohn frei zu geben. Es kommt zum Prozess wegen Beleidigung, wobei der "Russland-Deutsche" mit einem Messer 18malauf die Ägypterin einsticht. Sie war im dritten Monat schwanger und ist nun tot.
Eigentlich kein deutsches Problem, doch durch die viel gelobte Migration muss sich nun unsere Gesellschaft mit solchen Individuuen abgeben.

In der Folge dieser Tat ertönte der Ruf nach umfassenderen Massnahmen gegen Islamophobie. Folgendes wäre die richtige offizielle Haltung eines westlichen Staates:
Wir nehmen die Islamophobie sehr ernst und haben bereits etliche Massnahmen ergriffen, entsprechende Budgets gesprochen und Institutionen eingerichtet. Sobald muslimische Staaten mit ihrem Schutz von Andersgläubigen auch nur annähernd in die Gegend des westlichen Standarts kommen, werden wir das Problem sofort noch ernster nehmen. Zurzeit ist dies aber kein Thema.

Schuld am Genozid in Ruanda

  • Die meisten gaben wie üblich, wenn sich Schwarze umbrachten, den Weissen die Schuld, in diesem Fall der ehemaligen Kolonialmacht Belgien, die vier Jahrzehnte das Land verwaltet hatte. Diese erst habe den Rassismus in Ruanda eingeführt, indem sie die Tutsi bevorzugt und damit einen giftigen Unterlegenheitskomplex bei den Hutu erzeugt habe.
  • Andere erklärten die Überbevölkerung zur Ursache
  • Die Schweiz ist Schuld: Ordnung, Zuverlässigkeit, Disziplin, diese helvetischen Kardinaltugenden, «unseren Stolz», hätten sie ins «Herz des schwarzen Kontinents» getragen und gelehrige Schüler gefunden. (Lukas Bärfuss, Schweizer Schriftsteller, in seinem Roman "Hundert Tage")
  • Keiner der Expertengilde machte die Täter selbst verantwortlich oder suchte konkret und ernsthaft nach Motiven ihres Tuns. Und keiner sagte laut, was die meisten wahrscheinlich insgeheim dachten: dass man von diesen primitiven, halbwilden Buschmenschen nichts anderes erwarten konnte.
    Eugen Sorg in der WW29.09, Seite 38f.

Nun, welche Variante ist am plausibelsten, am wenigsten weit hergeholt, liegt auf der Hand?

Mittwoch, 29. Juli 2009

F: Massnahmen in den Banlieues

1991: Anti-Getto-Gesetz
Premier Edit Cresson will zur Belebung der Schlafstädte Gewerbebetriebe anlocken – mit Steueranreizen, günstigen Krediten und reduzierten Sozialabgaben.

1991: Ferien für Kinder aus benachteiligten Quartieren
Die Regierung schickt ganze Problemvororte auf Staatskosten in die Sommerferien – und verschiebt die Jugendgewalt von einem Ort zum andern.

1994: Gesetz zur Staatsbürgerschaft
Immigrantenkinder erhalten die Staatsbürgerschaft erst mit 16 Jahren und nur auf Verlangen. Noch nicht eingebürgerte daliquente Jugendliche und ihre Eltern können ausgewiesen werden.

1995: Gesetz gegen den automatischen Erhalt der Nationalität
Vorbestraften Immigrantenkindern kann die französische Staatsbürgerschaft verweigert werden.

1996: Plan zur Wiederbelebung der urbanen Zonen
Firmen, die sich in einer "heissen" Banlieue etablieren, erlässt der Fiskus fünf Jahre lang Sozialabgaben und Ertragssteuer. Innert fünf Jahren werden 7000 Stellen geschaffen. Kosten: 1,4 Milliarden Franken

1998: Sanierungsplan für Vorortsschulen
14'000 Lehrer und Hilfskräfte werden rekrutiert. Für den Schulhausbau und –unterhalt erhalten die Regionen einen Vierjahreskredit von 1 Milliarde Franken zu null Prozent Zins.

1999: Ville, vie et vacances
Das 75-Millionen-Franken-Programm verhilft 1 Million Kindern und Jugendlichen zu Ferien und zum Fussballspielen.

2000: Aktionsplan gegen die Gewalt in den Banlieues
Einrichtung von 50 Heimen für minderjährige und rückfällige Delinquenten und die immer jüngeren Bandenchefs, deren Zahl Premier Lionel Jospin auf 600 bis 700 schätzt. 7000 zusätzliche Polizisten sowie mehrere Dutzend Jugendrichter und Staatsanwälte für die Vorstädte. Ausbildung von 1000 Sondererziehern. Projekte für Stadtentwicklung, Wohnungsbau, Ausländerintegration.

2002
Staatschef Chirac verkündet "null Toleranz für Delinquenten" und wird wiedergewählt.

René Brunner in der SonntagsZeitung vom 6. November 2005, Seite 21.

unlustige Gutmenschen

Wussten Sie eigentlich, dass Obama möglicherweise Verbindungen nach Polen hat?
Sein Großvater soll nämlich einen polnischen Missionar verspeist haben!
Radosław Sikorski, polnischen Aussenminister, angeklagt wegen Verstosses gegen § 257 des Strafgesetzbuches (öffentliche Beleidigungen gegen eine Person oder Gruppe aus nationalen, ethnischen oder rassistischen Gründen)

  • aktuell in D: Martin Zeil, FDP, bayerischer Wirtschaftsminister, will die Bezeichnung "Neger" für ein Cola-Weissbier-Mischgetränk verbieten
  • demnächst in CH 1: Zigeunerschnitzel...
  • demnächst in CH 2: "ein gespritzter Weisser"?!

Medizin: Korrelation Fortschrit-Kosten

Die Medizin macht Fortschritte, die Menschen leben gesünder:

  • technische Fortschritte
  • gute Ernährung
  • vermehrte körperliche und geistige Aktivität
  • frühzeitige Erkennung von Anzeichen von Krankheiten
  • wirksamere Behandlungen
Jürg Kesselring in der NZZaS vom26. Juli 2009, Seite 14.

Damit werden sie auch älter – und kosten schlussendlich wieder mehr. Ist medizinischer Fortschritt der Kostenkontrolle im Gesundheitswesen deshalb nicht förderlich?

Lehren aus dem Fall Marc Rich

Der Druck der amerikanischen Justiz auf das Schweizer Rechtssystem wurde schon einmal enorm – im Fall Marc Rich. Damals verfolgte die Schweiz folgende Haltung:
Der Bundesrat protestierte in einer diplomatischen Note bei der amerikanischen Regierung energisch gegen das, was er als Verstoss gegen das internationale Recht ansah: Die Ausübung hoheitlichen Zwangs auf eine Firma in der Schweiz sei «ausschliesslich Sache der Landesbehörden», liess er die USA wissen. Das «völkerrechtswidrige Vorgehen» der amerikanischen Justizbehörden verletze die schweizerische Gerichtsbarkeit und somit die Gebietshoheit «in schwerwiegender Art». Wenn die amerikanischen Behörden Beweise aus der Schweiz wollten – was ein «legitimes Bedürfnis» sei –, dann müssten sie wie jeder andere Staat internationale Rechtshilfe beantragen. Gleichzeitig pochte der Bundesrat auf die Respektierung der Schweizer Souveränität und machte klar: «Rechtshilfe und fremde Beugesanktionen schliessen sich gegenseitig aus.»

Wenn die USA Beweise aus der Schweiz haben wollen, dann sollen sie Amts- oder Rechtshilfe beantragen; wenn die UBS amerikanische Gesetze verletzte (und danach sieht es aus) , dann soll die Bank dafür geradestehen – aber nicht auf Kosten der Schweizer Rechtsordnung.
Daniel Ammann in der WW29.09, Seite 14f.

Dienstag, 28. Juli 2009

Die 10 teuersten Strassen

  1. Avenue Princesse Grace, Monaco, $120,000 per sq/m
  2. Chemin de Saint-Hospice, Cap Ferrat, South of France, $100,000 per sq/m
  3. Fifth Avenue, New York, $72,000 per sq/m
  4. Kensington Palace Gardens, London, $65,000 per sq/m
  5. Avenue Montaigne, Paris, $54,000 per sq/m
  6. Via Suvretta, St Moritz, Switzerland, $45,000 per sq/m
  7. Via Romazzino, Porto Cervo, Sardinia,$42,000 per sq/m
  8. Severn Road, The Peak, Hong Kong, $40,000 per sq/m
  9. Ostozhenka Street, Moscow, $35,000 per sq/m
  10. Wolseley Road, Point Piper, Australia, $28,000 per sq/m

Wealth Bulletin

Montag, 27. Juli 2009

strafunmündige Roma plündern Schweiz

Vom 10. Juli 09 bis jetzt gingen bei der Basler Polizei 89 Meldungen über Einbrüche ein.

  • Täterschaft: junge Roma (Mädchen, Jungen, junge Frauen)
  • "Wohnort": Elsass, nachdem sie in Italien vertrieben wurden, pendeln zum klauen in die Schweiz
  • Grund: keine Grenzkontrollen mehr infolge Schengen
  • Vorgehen, wenn ertapt: Keine Auskunft, falsche Namen, kein Wohnort, kein Name der Eltern, kein Kontakt zu den Eltern
  • unser "Rechtssystem" lässt bis 15-jährige ohne weiteres laufen, da diese noch nicht "strafmündig" sind.
    Ester Jundt in der NZZaS vom 26.07.09, Seite 10.

Stipendien bei Wehrdienst

93% der Armeeangehörigen halten den Zeitplan bei der Wehrpflicht nicht ein.

Das Wehrpflichtverhalten der Angehörigen der Armee ist vom Zeitgeist und der Prioritätensetzung in einem Milizsystem abhängig.
Philippe Zahno in einem Artikel von Andreas Schmid in der NZZaS vom 26.07.09, Seite 9.

Ich kenn da einen Soldaten, der hat letztes Jahr zwei WKs gemacht, also sogar noch einen vorgeholt, und muss jetzt noch zwei Diensttage leisten. Am 24. September 2009 wird er voraussichtlich in die Reserve umgeteilt. :-(


Doch noch ein Wort zur allgemeinen Wehrpflicht. Mittlerweile ist offensichtlich, dass zwar an der Urne mit grossem Mehr die Milizarmee gutgeheissen wird, jedoch jene, welche dann wirklich Dienst zu leisten haben, sich davor drücken.

Hier mein Vorschlag:

Die allgemeine Wehrpflicht wird abgeschafft. Damit wir trotzdem noch genügend Soldaten haben, müssen die Anreize angepasst werden. Das Armeebudget bleibt gleich: gut 4 Mrd. CHF. Jedoch soll eine Milliarde CHF des Hochschulbildungsbudgets an den geleisteten Dienst gebunden werden. Statt teuere Schickimickiprofessoren und eine Wasserkopfverwaltung, werden massiv mehr Stipendien gewährt bei gleichzeitiger drastischer Erhöhung der Semestergebühren.

Frauen dürften auch Dienst leisten (nicht in den Kampftruppen, dies müsste also wieder rückgängig gemacht werden), doch würden sie wahrscheinlich weniger euphorisch darauf anspringen. Damit wird ein Studium für eine nicht-dienstleistende Frau ev. etwas zu teuer, was dem Problem Einhalt gewähren könnte, dass immer mehr Frauen Uniabschlüsse machen, und die Männer dabei auf der Strecke bleiben.