eit letzter Woche steht amtlich fest, was ich an dieser Stelle schon mehrfach dargelegt habe: Es gab keinen «dringenden Tatverdacht», der all diese Zwangsmassnahmen gerechtfertigt hätte. Es gab keine «bandenmässige Geldwäscherei» für Drogenkartelle. Nicht den Hauch eines Beweises gab es dafür, sondern nur haltlose Behauptungen eines dubiosen Drogenbarons: José Manuel Ramos war ein Hochstapler, der den damaligen Bundesanwalt Valentin Roschacher hereinlegte wie einen naiven Schulbub – und dafür erst noch eine Viertelmillion Franken an Steuergeldern kassierte. Ein Debakel, wie es das Schweizer Justizwesen selten erlebt hat und das noch längst nicht sauber aufgearbeitet ist.Beamten-Juristen vs. Wirtschafts-Manager: 0:1
Daniel Ammann in der WeWo19.10, Seite 18.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Holenweger unschuldig
de Weck: kein Manager
Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die derart wenig Ahnung von Zahlen hat wie Roger de Weck. Präziser gesagt: Ich habe noch nie eine Führungskraft in den Medien erlebt, die sich derart wenig für Zahlen interessiert.Meine Prognose: de Weck
De Weck hasste schon zu unserer gemeinsamen Zeit die Zahlen, weil Zahlen das Kriterium für Erfolg oder Misserfolg sind. Wenn Zahlen eine klare Sprache sprachen, rannte er davon oder beschönigte die Fakten. Er liebte stattdessen Ideen und grosse Würfe, die nicht messbar sind. Er liebte Fantasien. Man kann es etwas bösartig sagen: Der glühende EU-Anhänger lebte schon damals den Stil Griechenlands.
Kurt W. Zimmermann in der WeWo20.10, Seite 11.
- wird es nicht lassen können, seine persönliche Meinung, z.B. über den EU-Beitritt der Schweiz vermehrt der öffentlichen Meinungsbildung aufzunötigen.
- wird Quotenmisserfolge feiern, da er - zwar löblicherweise, jedoch weltfremd (links) - davon ausgeht, dass das Publikum Diskurs und Information seichter Unterhaltung vorzieht.
- wird die Forderungen nach Prämienerhöhungen nicht beseitigen. Er wird das Budget des Schweizer Fernsehen überstrapazieren - ausser er verzichtet auf einige teure Sportübertragungen und erntet dafür den Unmut des oben beschriebenen Publikums.
- wird die Arena weiter zu einem Kuschelverein verkommen lassen.
- wird mit seiner distanzierten (arroganten) Art nicht die Gunst sämtlicher Mitarbeiter gewinnen.
Pakistanischer Ehrenmörder
Was die Schweiz Scheragha R. entgegen brachte:
- Asyl (1985), trotz einer Lüge des Grundes (afghanischer Kriegsflüchtling)
- eine Härtefall-Bewilligung "aus humanitären Gründen", als er seinen Asylgrund auf Kriegsdientsverweigerer wechselte (1992 holte er seine Familie in Pakistan ab ohne als Kriegsdienstverweigerer verhaftet zu werden).
- Aufenthaltsbewilligungen für seine Familie
- er stand nie wirklich auf eigenen Füssen, lebte immer wieder von Sozialhilfe, Arbeitslosen- und Stiftungsgeldern
- finanzielle Zulagen der Zürcher Sozialhilfe für seine sechsköpfige Familie
- ein muslimischer Familienbegleiter der die Familie intensiv sozialpädagogisch betreut
Was er der Schweiz bringt:
- Lügen
- Kosten
- Analphabetismus
- ungenügende Sprachkenntnisse auch nach 25 Jahren
- einen brutalen Axt-Mord an seiner 16-jährigen Tochter
In Anlehnung an Andreas Kunz in der WeWo20.10, Seite 18.
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Ärzte kassieren bei Medikamentenverkauf
Gesamthaft verkaufen laut der Studie rund 4300 Schweizer Ärzte mit eigener Praxis Medikamente direkt; das entspricht einem Drittel. Sie erzielten damit Gesamteinnahmen von 1.33 Milliarden Franken. Davon blieb ihnen summiert ein Reingewinn von 250 Millionen Franken.Benjamin Tommer zitiert eine Studie des Krankenversicherers Helsana in der NZZaS vom 23.05.2010, Seite 13.
Einbürgerung erschlichen
Von der erleichterten Einbürgerung – letztes Jahr waren es 8766 – profitieren vor allem ausländische Ehepartner von Schweizern.
Gemäss BFM wurden letztes Jahr 72 Einbürgerungen für nichtig erklärt – seit 2000 hat sich die Zahl fast verzehnfacht.
Martin Rupf in der Aargauer Zeitung
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Hartmeier bei der UBS
Eine an sich unsympathische Bank positiv zu verkaufen. Irgendwie das Perverseste, was ein linker Journalist machen kann.Helmut-Maria-Glogger im Blick am Abend vom 26.05.2010, Seite 36 über den neuen Job des einstigen Tagi-Chefredaktors als Kommunikationschef bei der UBS.
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Wissenschaft in China
Waren vor neun Jahren 5 Millionen Studierende an chinesischen Universitäten eingeschrieben, bevölkern heute 25 Millionen die Hörsäle, und in den Labors forschen 1,5 Millionen Wissenschafter.
Macht euch bereit für Chinas Wissenschafts-Dominanz. Noch vor 2020 überholt China die USA - die Welt wird eine andere sein.
Jonathan Adams, Forschungsdirektor bei Thomson Reuters, in einem Artikel im «New Scientist»
Chinas grösstes Problem ist aber der Innovationsmangel. (...) Man scheut Grundlagenforschung. Das Risiko ist zu gross, ein Scheitern gefährdet die Karriere. Das Grundübel ist die Finanzierungspolitik. Die Forscher kriegen jeweils nur für zwei, drei Jahre Geld zugesprochen und sind zum Erfolg verdammt. Zwar hat die Regierung jüngst ein Gesetz erlassen, wonach Misserfolg akzeptabel ist. Aber für Cao Cong liegt das Problem tiefer: «Die chinesische Tradition lautet: Du sollst deinen Lehrer ehren, nicht herausfordern.»
Die Innovationsgesellschaft widerspricht den chinesischen Harmonievorstellung. Das Bildungssystem ist immer noch weitgehend auf Auswendiglernen ausgerichtet. Der Lerneifer ist vorhanden, doch herrscht methodischer Mangel. Gleichzeitig sind die Aufnahmekriterien der Universitäten überaus streng. Nur die Fleissigsten kommen an die renommierten Schulen. Aber sind sie auch die Besten? Cao Cong verneint: «Nur Widerspruch generiert neue Ideen.»
Matthias Daum in der NZZaS vom 23.05.2010, Seite 53
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Alternativen zum EU-Vollbeitritt
aktuell:
b) Schweiz als Kern einer Alternative zur EU
Isolationisten, die sich die Schweiz in einer Reinkultur vorstellen, wie es sie nie gegeben hat.
vs.
a) Alpenrepubik mit Sonderstatus, gewollt und beiderseits abgestütztdie Bundesverwaltung und der ihr hörige regierungsnahe Medienkomplex, welche häppchenweise an der EU-Beitrittsfähigkeit unseres Landes arbeiten.Der Bilateralismus ist zeitlich begrenzt und endet, ob man es will oder nicht, in Brüssel. Der konditionslose Beitritt ist aber schwer vorstellbar, weil unser Land viel zu demokratisch strukturiert ist und auch so denkt und funktioniert, währenddem genau in diesem Punkt die entscheidende und kaum heilbare Schwäche der EU liegt.
Ausgehend von der Überlegung, dass unser Land de facto zu einer Stadtrepublik mit großzügigen landschaftlichen Unterbrüchen zwischen den einzelnen Quartieren und einem fantastischen Erholungsgebiet in den Alpen zusammengewachsen ist, konnte man sich einen City-State im Kern des europäischen Kontinents vorstellen. Es müsste eine Plattform sein, die bei Weitem globalisierter, also offener, freiheitlicher, attraktiver wäre und bleiben müsste als das europäische Umfeld:
- eine gezielte Immigrationspolitik für hoch qualifizierte Menschen auch außereuropäischer Herkunft.
- verlässlicher Rechtsstaat
- eine schlanke Regulierung,
- die strikte Beachtung des Eigentumsschutzes
- ein ökonomisch einwandfreies Aktienrecht, namentlich in Bezug auf die Übernahme von Unternehmungen, würden den Finanzplatz stärken und unser Land als Corporate Center of Europe noch attraktiver machen.
- Pflege der Landschaft und ihre Schönheiten ausgerichtete Umweltpolitik --> Schweiz zum Stadtstaat mit den schönsten Parkanlagen der Welt
- Befreiung des Arbeitsmarkts von impliziten Minimallohnfixierungen
b) Schweiz als Kern einer Alternative zur EU
Efta und EWR: alte, immer noch belegte Gefässe, also müsste man etwas Neues schaffen.
Beschränkung auf rein wirtschaftliche Themen wie Freihandel, freien Kapitalverkehr und kraftvoll vertretene wirtschaftliche Aussenbeziehungen sowie ein klares Bekenntnis zur Rechtssicherheit. Mit dieser Beschränkung könnte auch kein Demokratiedefizit entstehen wie in der technokratisch-konstruktivistischen Union.
Hirngespinst? Vielleicht, vielleicht aber gerade auch nicht. Denn wenn ich die Zeichen richtig deute, wird die EU infolge zu hoher fiskalischer Sorglosigkeit während der guten Jahre und schrankenloser Großzügigkeit in der Finanz- und Wirtschaftskrise in den kommenden Jahren fatalen Spannungen ausgesetzt sein, welche die Kohärenz gefährden werden. Wirtschaftlich höher entwickelten Regionen könnte in dieser absehbaren Phase der unvermeidlichen Konfrontation mit den europäischen Habe- und Taugenichtsen der Geduldsfaden reißen.
Wenn man sich so ein Szenario auch nicht wünschen mag, wäre es meines Erachtens falsch, wenn die schweizerische Europapolitik einseitig von der immerwährenden Kohärenz der EU ausginge. Mindestens in der Form eines ausgearbeiteten vorbehaltenen Entschlusses müsste eine Antwort auf den möglichen Zerfall der Union vorliegen. Käme hinzu, dass allein schon das Vorhandensein eines solchen Entschlusses die Asymmetrie bilateraler Verhandlungen zwischen der EU und der Schweiz entschärfen würde.
Konrad Hummler in DIE ZEIT vom 15. Januar 2009, Seite 11.
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ZH-Politik auf Kosten der Goldküsten-Steuerzahler
In den Städten Zürich und Winterthur leben 40% der kantonalen Bevölkerung, ein SP- und Grün-Substrat aus Beamten, Lehrern, Hochschulangestellten und Sozialdienstleistern, die kaum wissen, wie man aus eigener unternehmerischer Kraft Geld verdient. Im kantonalen Parlament kommen 63 von 180 Kantonsräten aus den beiden Städten, sodass die wenigen zahlenden Gemeinden resp. deren Steuerzahler keinen Stich haben gegen die Mehrheit der Kassierer.
Klaus J. Stoehlker
Pauschalbesteuerte in der Schweiz
Rund 5500 privilegierte, pauschalbesteuerte Ausländer sollen jährlich CHF 630 Mio. an Steuern bezahlen, im Schnitt gut CHF 100 000 pro Person.
Stöhlker
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Samstag, 22. Mai 2010
Stimmenkauf in der Demokratie
Der britische Staatssekor ist in den dreizehn Jahren Labour krankhaft angeschwollen.
Clegg, Cameron, Brown: Sie alle versprechen mehr Geld für alle möglichen Wählergruppen und kaufen sich so ihre Stimmen.
Anbiederung ist das simple Erfolgsrezept auch politischer Marketing-Gurus.Hansrudolf Kamer in der WeWo19.10, Seite 23.
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wertloses EU-Stimmrecht der Schweiz
Mag sein, dass wir dort ein bisschen über die Krümmung von Gurken oder die Normgrösse von Kondomen mitplaudern dürften. Doch die wesentlichen Entscheide fallen völlig ausserhalb der EU-Institutionen. Denn die Regeln der EU lassen Milliardenspritzen in marode Finanzsysteme oder für Einzelstaaten gar nicht zu.
Darum reiste Ministerpräsident Papandreou nicht nach Brüssel. Auch nicht in die Pleitestaaten Portugal, Spanien oder Italien. Sondern zu Kanzlerin Merkel nach Berlin. Und dann zu Sarkozy nach Paris. Zu den Zahlmeistern im Norden statt zu den Schuldenverwaltern im Süden. 27 Finanzminister beschlossen 750 Milliarden Stützungsmassnahmen für die Eurozone – ein Kartenhaus fragwürdiger Finanzvehikel. Ohne ein Parlament, geschweige denn ein Staatsvolk zu befragen. Das Stimmrecht in den EU-Institutionen ist nichts wert.
Christoph Mörgeli in der WeWo19.10, Seite 26.
In der Kürze liegt die Würze
Heutige Journalisten sind geschwätzig, emotionell und anspruchslos. Der Economist schreibt kurz, kühl und kompetent.Konzept des erfolgreichen Economist:
Es orientiert sich am eiligen, intelligenten Leser. Die Artikel sind auch bei komplexen Themen kurz bis sehr kurz. Die Texte sind schnörkellos. Stilistische Eleganz ist verpönt. Fotos gelten als unnötig.Kurt W. Zimmermann in der WeWo19.10, Seite 27.
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Feminismus, Sexyness und Fantasie
Das eigentliche Unheil des Feminismus ist die Feminisierung der Männer. Ein Kind, das männliche Orientierung sucht, entdeckt verunsicherte Schwächlinge, die über die richtige Frisur nachdenken. Schalten Sie das Fernsehen ein: In neunzig Prozent aller Hollywood-Filme ist der Mann der Idiot und die Frau on top.
Seither bin ich ein Spezialist für die Wechselbeziehung zwischen Prüderie und erotischer Besessenheit. Erotik, wie ich sie schätze, gibt es nur im Zusammenspiel mit Tabus. Sex ist für mich total uninteressant. Ich mache es mir selber viel besser. Selbstbefriedigung ist ohnehin das Beste, was es gibt. Du wirst nicht krank und hast keine verrückten Frauen am Hals. Mein Gefühl ist, dass die Erotik durch die sexuelle Freizügigkeit mehr und mehr verschwindet. Wenn alles Sex ist, wird Sex unsexy.
Männer haben einen Führer zwischen den Beinen, der uns mit seiner Zwangsherrschaft tyrannisiert. Das ist wie Hunger ohne Essen. Gleichzeitig sehnen wir uns nach diesem Diktator. Ohne Fantasie führt Sex aber nur zu einem Teelöffel Flüssigkeit. Hätten die Menschen mehr Mut, ihre erotischen Fantasien auszuleben, gäbe es keine Pornografie mehr.
Tomi Ungerer im Interview von Sven Michaelsen in der WeWo19.10, Seite 48ff.
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Vater über 50
Schweizer Männer welche über 50 Väter werden:
- 2008: 1046
- vor 10 Jahren: 945
- vor 30 Jahren: 394
Bspe: Roger Schwainski, Marcel Ospel, Franz Beckenbauer
Ich bin gelassener, finanziell besser gebettet als mit 25 und habe auch nicht mehr das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich nicht an jede Party gehe. Davon profitiert mein Sohn. Ich habe eine statistische Lebenserwartung von rund dreissig Jahren. Genug Zeit also, meine Kinder - ich habe auch eine Tochter von acht Jahren - zu begleiten, bis sie erwachsen sind.Philippe Welti, 51, in der WeWo19.10, Seite 3.
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Gesundheitskosen Schweiz
- 2009: 61 bnCHF
- 2010: 63.3 bnCHF
- 2011: 65.6 bnCHF
Daten/Prognose KOF, ETH
Die Schweizer Bevölkerung zahlt soviel aus der eigenen Tasche wie in keinem anderen Land (ausser den USA): 14bnCHF jährlich für Zahnarzt, Pflegeheim, selbst bezahlte Medikamente und ambulante Leistungen. Dazu kommen 3bnCHF für Selbstbehalte und Franchisen. Das sind insgesamt 31% der Gesundheitskosten, welche in anderen Ländern vom Staat oder vom Versicherungssystem übernommen werden.
Elisabeth Rizzi in 20min vom 20.05.2010, Seite 14.
18 bnEUR für italienische Beamtenautos
„auto blu“: Dienstwagen der italienischen Politiker und hohen Beamten
Die Autos sind zumeist dunkelblau, glänzen immer wie neu, und haben vor allem ein Blaulicht, das mit einem Magneten auf dem Autodach festgemacht wird. Ausgelassen kurven die Fahrer der „auto blu“ durch die Stadt. Sie fahren über rote Ampeln, drängeln und parken wild.
Über 600.000 Politiker-Limousinen, sind in Italien registriert, 18 Milliarden Euro gibt der italienische Staat pro Jahr für Autos, Benzin und die Gehälter der Fahrer aus. Italien hat die meisten Dienstwagen für staatliche Institutionen weltweit.
Martin Zöller auf welt.de
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Prostitution - ein harter Job
Ethnologin Alice Sala arbeitete 6 Monate am Empfang in einem Massagesalon.
Der Arbeitstag einer Prostituierten dauert 8 bis 10 Stunden, doch nur davon sind dem Sex gewidmet. Sie empfängt höchstens fünf Kunden pro Tag, meistens zwischen zwei und vier. Die restliche Zeit verbringt sie am Telefon, um ihre Kunden an sich zu binden.
Jaja, ganz streng, schon wahr...
Es ist ein hartes Leben. Nicht unbedingt, weil die Prostitution zu Opfern abartiger Männerphantasien werden, sondern weil es sich um eine stigmatisierende Tätigkeit handelt, von der man niemandem erzählen kann. Man muss über ein enormes Selbstvertrauen verfügen, um dieses Doppelleben auszuhalten, das zu den belastensten Elementen des Berufs zählt.20min vom 14.5.10, Seite 6.
Und wie stigmatisierend ist es heute, Banker zu sein? Ohhh, die armen... ts!
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